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Mats: [00:00:21] Hallo und herzlich willkommen. Nicht nur zu einer neuen Folge von Die Ratsherren, sondern auch allgemein möchte ich mal auch rausgehen aus diesem Podcast-Format und euch einfach auch mal so begrüßen. Hallo, ich hoffe, euch geht's gut. Zu Gast bei Freunden. Ja, ihr hattet einen schönen Tag oder eine Nacht oder wann auch immer ihr das hört. Da möchte ich überhaupt nicht einschränken. Wir sind ja hier völlig open-minded, was den Konsum von Podcasts angeht. Ich freue mich sehr, hier heute wieder online zugeschaltet worden zu sein. Unsere Redaktion hat uns wieder mal über die Anwälte das Okay gegeben. Also Robin und ich dürfen wieder miteinander sprechen. Deswegen freue ich mich sehr. Hallo, Robin.
Mats: [00:01:06] Das ist nämlich diese Weisheit. Im gesamten Universum gibt es entweder Leute, die Sex haben oder Leute, die das stört. //Robin: Richtig, nur die zwei Arten gibt es. Ganz exakt so ist es.// Eine dieser beiden Kategorien seid ihr drin. Dieser Podcast beschäftigt sich, wie ihr sicherlich schon aus dem ganzen Inhalt heraushören konntet, mit Reden. Robin und ich reden miteinander. Wir reden aber auch über Dinge, die uns zugeschickt werden von euch. Da kommt ihr ins Spiel. Ihr seid hier nicht nur passive Hörer, das lassen wir nicht durchgehen, sondern wir wollen auch was zurückhaben. Nämlich Fragen und oder Artikel aus eurer Lokalpresse, wo ihr sagen würdet, da kommt ihr alleine nicht mit zurecht. Ihr braucht irgendwie Hilfe. Wir sind für euch da und das seit mittlerweile mit dieser Folge 97 folgen. Und Robin, das muss man an der Stelle auch nochmal sagen, seit über 10 Jahren, das haben wir ein bisschen, also ich will nicht sagen verpasst, weil ich denke mal, es war uns irgendwie so ein bisschen egal, weil wir ja zeichelos sind. Also das ist jetzt, ist nur meine Theorie gewesen, als ich das bei uns im Discord quasi gelesen hatte, im Hook Discord, wo ihr auch über den Link in der Videofolgenbeschreibung reinkommt übrigens. [00:02:13] Da wurde das mal thematisiert und ich war so, achso, ja, das haben wir jetzt rausgenommen. Das heißt, jetzt so richtig da, ich hab nix vorbereitet, Robin, ich sag dir wie es ist. Ja, ich bin da jetzt auch open-minded reingegangen in diese Folge. Aber wie geht's dir denn mit 10 Jahren? Weil ich war, als wir das dann ja offensichtlich, also sagt das Internet, angefangen haben, war ich ja noch 30.
Mats: [00:02:41] Das ist, das ist echt ein bisschen unheimlich und ich, also ich will noch nix versprechen, aber ich habe ein, zwei kleine Ideen, die ich im Zuge von der Website-Anpassung, Sicherheits-Updates, bla bla bla, habe ich mich wieder ein bisschen reingekriegen und war so, ah, was, vielleicht habe ich nochmal ein, zwei kleine Ideen, um nochmal vielleicht für eine der nächsten 100 Folgen ein kleines Special zusammenzubasteln. Aber ich finde das irgendwie, es ist echt faszinierend, weil 10 Jahre lang was machen, wo man dann irgendwie Bock hat und klar, da sind jetzt vielleicht auch mal so zwei, drei Jahre Pause zwischen gewesen, gefühlt. //Robin: Naja.//
Robin: [00:03:11] Nein, so schlimm war es nicht, aber dieses... Geht ja schnell vorbei, wenn man älter wird, so zwei Jahre.
Mats: [00:03:15] Das stimmt, aber von einem Rhythmus, der wöchentlich stattgefunden hat, was ich mir, also wirklich überhaupt nicht mehr vorstellen kann, wie crazy das war, zu alle acht Wochen oder was, wie wann jetzt hier die letzte schon wieder war, aus Versehen muss man natürlich wieder dazu sagen, man merkt, man wird älter. Ja, also wenn das weitergeht, sind wir in 10 Jahren bei, weiß ich nicht, vielleicht kommen wir vielleicht noch 4, 5 Folgen dazu und dann können wir schon wieder das nächste Finale feiern.
Mats: [00:03:48] Ja, wenn ich überhaupt noch was fühle.
Robin: [00:03:51] Ob so 5, ja, muss man hoffen oder du fühlst viel schmerzhafte Dinge, dann muss man ja eher hoffen, dass du nichts mehr fühlst. 25 und 35 ist ein sehr großer Unterschied und auch zwischen 30 und 40 ist ein sehr großer Unterschied. Einfach in, was machst du so, wie fühlst du dich so, habe ich das Gefühl. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass sich unsere Gesprächsbeziehungen oder unsere Beziehungen allgemein verändert hat in der Zeit und das mag ich sehr. Da bin ich großer, großer Fan von. Das ist ein Safe Space für mich und ich hoffe auch für dich.
Mats: [00:04:22] Ja, ja, total. Ich habe tatsächlich ein bisschen in ein, zwei alte Folgen reingehört und finde die Euphorie, die wir da verspürt haben, zum Teil, wo man so wirklich dachte, das ist der große Unterschied. Das ist ein großes Kino. Das wird also, meine Güte, das ist also richtig, richtig. Also da sind ja auch noch ganz, also man muss ja auch sagen, man hat ja, sagen wir mal so, im Leben hat man ja Themen, über die man reden kann und wenn du über die geredet hast, dann hast du die erledigt. Wir können ja nicht nochmal von vorne anfangen, aber dadurch, dass jetzt hier schon so eine Zeit dazwischen ist, ändern sich ja die Themen auch. Oh ja, aber hallo. Und deswegen höre ich da gerade, wenn ich so diese ganz alten Folgen da so ein bisschen reinsteppe, denke ich so, das ist aber, also man könnte fast sagen, das ist zehn Jahre her.
Robin: [00:04:59] Also ja, das ist sehr wahr.
Mats: [00:05:01] Das ist, dass man da vielleicht auch andere Medikamente genommen hat, gehört ja auch irgendwie dazu. Ich bin nämlich gerade voll auf Anti, wie sagt man, Antimigrenemittel, was mich jetzt gerade, ich habe das genauso abgepasst, dass ich jetzt gerade im Push bin. Jetzt bin ich im Euphorie-Push, vor völliger Müdigkeit und ich glaube danach kommt immer so vier, fünf Stunden, wo ich weine. Aber dazwischen ist gut. Hier packen wir das jetzt rein.
Robin: [00:05:25] Ja, da würde ich dich bitten, lass mal nächstes Jahr während der tiefen Depression die Aufnahme starten. Einfach um auch die Abwechslung für die ZuhörerInnen so ein bisschen zu garantieren, weißt du. Ich könnte dann nächstes Mal versuchen, wir sollten das nicht gleichzeitig machen. Du machst nächstes Mal in deiner Post, also in der Post-Post-Migräne-Euphorie-Depression machst du nächstes Mal. Und ich mache übernächstes Mal ohne mein ADS-Medikament. Und da habe ich gerade nämlich erst erlebt, ich habe das vergessen natürlich, wie man das manchmal macht, das habe ich morgens vergessen, die Tabletze einzunehmen. Und mir ist den ganzen Tag nicht aufgefallen, weil es war ein entspannter Tag, habe so eine normale Arbeit gemacht, die ich machen wollte und war alles gut. Und dann musste ich aber abends, so um 17 Uhr, habe ich mich mit Lucy hingesetzt und wir haben hier mit einer Person gesprochen, so geschäftlich, über geschäftliche Dinge. Und das war jetzt kein Spaßgespräch, also es war auch kein schlechtes Gespräch, es war nichts Negatives, es war was Positives, was wir möchten. Aber es war halt ein Gespräch, welches trotzdem jetzt nicht unglaublich viel Freude inhärent bereitet hat, weil es einfach nicht einfach ein Kumpel war, es war eine fremde Person, die man kennengelernt hat. [00:06:31] Und dann hatten wir glaube ich 25 Minuten mit der am Wohnzimmertisch gesessen und es war alles super, es war überhaupt nichts Schlimmes, es war eine super nette Person, alles chill. Aber nach 10 Minuten hatte ich den krassesten Drang zu fliehen, den ich eben gespürt habe, seit ich die Tabletten nehme. Weil das ist jetzt so viel schlimmer in meiner Wahrnehmung dann, weil ich das ja nicht mehr gewohnt bin. Das war mal normal für mich, dass ich das gespürt habe und deswegen konnte ich das auch so ein bisschen besser zumindest so wegdrängen oder einordnen, nicht einordnen, aber wegdrängen. Und hatte das trotzdem in mir, aber konnte es ein bisschen länger aushalten. Da war es wirklich nach 10 Minuten so, mhm, mhm, mhm, mhm, mhm, Lucy guckt jetzt zu mir, weil ich normalerweise der Social Butterfly bin, der alle Gespräche mitnimmt und Rückfragen stellt und selber Gott und die Welt spricht. Und Lucy war so, warum macht, warum carried der das nicht? Warum muss ich, what the fuck? Und ich war wirklich nur so, ich muss jetzt weg, ich bring euch alle um, was ist hier los? (.) [00:07:32] Und dann war auch noch Livestream danach, mein Solo-Livestream, direkt danach. Und ich hab den einfach abgebrochen, musste den abbrechen nach so knapp über einer Stunde, weil ich fast, ich bin beim Stream eingeschlafen. Ich bin in Tomb Raider plötzlich immer in die gleiche Grube gerannt. Ich bin gegen Wände gerannt und hab das erst so eine Kunde später gerafft, weil ich so fertig war, weil ich so, mein Hirn komplett runtergefahren hat, von weniger als einer halben Stunde Gespräch in meinem Wohnzimmer gemerkt. Und da hab ich gemerkt so, alter Falter, die Tabletten, die wirken sehr, sehr gut und auch crazy, dass das 30 Jahre mal lang mein Leben war, 32 Jahre lang. Dass das einfach mein Standardleben war und ich einfach dachte, dass das normal ist. Das ist fucking crazy.
Mats: [00:08:23] Das soll so, hat man sich gedacht.
Robin: [00:08:25] Ja, ich dachte das Volvo, aber war gar nicht so.
Mats: [00:08:27] Ich musste grad ein bisschen lachen, weil ich kurz verstanden habe, dann hattest du noch den Stream mit deinem Sohn und ich war so, okay, wait, wir haben jetzt, so lange haben wir jetzt. (..)
Robin: [00:08:36] Ach, der nervige Sohn, den ich in Berlin gelassen hab, weißt du. Wir sind ja dann weggezogen und haben denen das nicht gesagt, er ist jetzt drei und versteht's.
Robin: [00:08:53] Deswegen ab und zu als, ja so als der Versuch, da nicht auch eine Klage auf kurze oder lang zu spüren, streame ich ein bisschen privat für den Minecraft. Einmal in der Woche streame ich auf Twitch, er kann im Chat schreiben, er kann supporten und so Messages deswegen mich erreichen, aber das reicht dann auch. Und wie gesagt, da hatte ich dann auch keinen Bock drauf, deswegen hab ich's da noch abgebrochen.
Robin: [00:09:30] Oh, ich hab, ich muss mich diese Woche, ja heute zwei Stunden um den kümmern, ich schick dem einfach den Link, ich bin dann ja eh online. (.)
Mats: [00:09:36] Ich hab ihm auch extra Zap gespielt, dass er keine Werbung kriegt.
Robin: [00:09:41] Dass er in den Zap-Only-Chat posten kann, Herr Richter, was soll denn das? Der saß auf dem Spiel.
Robin: [00:09:54] Habe ich nicht gesehen, aber ich glaub, der hat's gesagt. Ich glaub, er hat mir gesagt, dass er es gesagt hat. Mama, hast du nochmal Taschengeld für mich? Ich kann Papa nicht gucken. (.)
Mats: [00:10:03] Oh Gott, das klingt einfach zu realistisch, als dass nicht irgendwo jemand denkt, also so erziele ich mein Kind einfach über Twitch, ist auch gut. Und wenn es um Aufklärung geht, dann schicke ich ihn halt irgendwo anders hin und so kriegt er halt aus seinem Leben einfach überall die richtigen Leute. Das ist einfach Best-of. Ja, geil.
Robin: [00:10:17] Ey, Max, darf ich dir eine Empfehlung aussprechen? Ich spüre es gerade in mir. Ja, bitte, empfehlen Sie mich. Ich musste, ich hab mir einen teuren, teuren Bürostuhl gekauft und du siehst gerade auf der Kamera und denkst dir vielleicht, also das sieht für mich nicht nach einem teuren Bürostuhl aus, auf dem du da sitzt. ist wahr, weil ich hab so unglaubliche Arschschmerzen bekommen von diesem extrem teuren Bürostuhl. Ich hab das Wort vergessen, die Arschknochen, weißt du, auf denen man da sitzt, die haben einen Namen, aber ich weiß nicht, wie sie sagen. Ja, und vor allen Dingen so die äußerste Spitze, wo man so drauf sitzt. //Mats: Ja, ich fühle, ich fühle gerade, ja.// Ich hab ja einen extrem großen Po und man sollte meinen, das heißt, dass das das gut polstert, aber nee, ist nicht so. Das wird nur alles mehr zusammengedrückt und tut nur mehr weh. Und ich hab wirklich so Schmerzen bekommen von diesem Stuhl, dass ich nirgendwo mehr sitzen konnte. Also ich konnte noch sitzen, aber auch wenn ich auf der weichen Couch saß, trat es weh. Wenn ich oben auf, ist dann alles weh. Also hab ich den Stuhl wieder zurückgebracht, hab das Geld zurückbekommen zum Glück. [00:11:17] Und jetzt gerade sitze ich einfach, jetzt kommt die Empfehlung, ich sitze auf so einem extrem gemütlichen Wohnzimmerstuhl, der so sehr zurückgelehnt ist, der eigentlich sehr teuer ist, den wir gebraucht für wenig Geld gekauft haben. Und das gibt mir gerade, also ich sitze zwar vom PC, aber ich sitze sehr so zurückgelehnt, entspannt und das gibt eben einen ganz neuen so Chill-Lounge-Vibe. (.) Vielleicht willst du das auch mal probieren, das kann ich empfehlen.
Mats: [00:11:44] Du siehst auch so aus, tatsächlich, das ist mir schon positiv aufgefallen. Das Lustige ist, und da waren wir wieder connected, obwohl wir nicht so richtig connected waren, weil ich habe gerade, weil ich steige auf Hocker um, oh ja, jetzt fährt er mit der Kamera runter und tatsächlich. Das sieht wirklich aus, als wärst du so, weiß ich nicht, so Mark, wie heißt der, Mark Gebauer, der Uhrenverkäufer, so ein bisschen in der Richtung. Mark Gebauer, der Uhrenverkäufer, das ist mir leider nicht bekannt. Nee, jetzt gerade, wo ich dran gedacht habe, an diese, an so eine Twitch-Szene, eine gewisse, so Miki-TV und so, die, ich bin da viel zu, ist es egal.
Robin: [00:12:15] Nichts von dem, was du sagst, sind Worte, die stehen in der Bibel.
Mats: [00:12:19] Glaub mir, ich habe Recherchen getätigt, es gibt sicherlich eine Hörerschaft, die diese Leute kennt und die jetzt ganz genau wissen, auf was ich anspiele. Deswegen, deswegen vertraue mir da einfach, das ist gut. //Robin: Tue ich, ja.// Ich bin, also er ist noch nicht da, aber ich habe tatsächlich, weil ich meinen alten Bürostuhl, den ich jetzt auch schon seit sieben Jahren oder so habe und den aber nur so semi-geil finde, weil ich habe mir auch so ein Sitzkissen extra für Aufrechthaltung und so weiter gekauft. Aber ich war letztens, das ist immer, manchmal habe ich so Momente, wenn ich jetzt bin ich richtig schlau und dachte, warum hab ich das nicht vorher gemacht, ich werde auf einen Hocker umsteigen. Es gibt so extra, so Büro-Hocker, die so quasi auch beweglich sind, also die sich so ein bisschen anpassen, wo du dich halt nicht anlähnst, wo du halt permanent eine aufrechte Haltung hast und die sich auch noch in der Höhe verstellen lassen. Das heißt, selbst wenn ich mal an meinem Stehtisch dann arbeite, kann ich hockern. Und ich habe gehört und gelesen, dass das eine sehr gute Idee ist und das werde ich jetzt mal ausprobieren, weil da kommen mehrere Dinge zusammen. Ja, Robin hat auch einen Stehtisch.
Robin: [00:13:14] Ich habe einen auch neu, ich wollte das kurz, ich habe kurz zu Mats das gezeigt, Entschuldigung für die Unterbrechung. Aber deine Kamera steht so, dass wenn du den hochfährst, dass du das nicht mehr siehst. Die Kamera ist an der Wand angebohrt, mit einem beweglichen Arm, sodass ich sie unabhängig vom Tisch bewegen kann.
Robin: [00:13:34] Also grundsätzlich wäre das schlau gewesen, aber der Tisch ist extrem groß, das ist ein zwei Meter breiter, 90 Zentimeter tiefer Tisch, der ist gigantisch. Das finde ich groß. Und der, also er wackelt nicht, aber bei so einer Größe, es gibt halt so ein leichtes, wenn ich dann tatsächlich irgendwie drauflege, meine Hand oder so, du siehst das, nee, sieht man gerade, ich weiß nicht, ob du das siehst. Aber dann gibt es halt so ein leichtes, kleines Wackeln, einfach ganz kurz. (.) Und wenn ich dann die Kamera auch auf dem Tisch habe, wackelt die Kamera mir dann zu sehr. Deswegen habe ich die Kamera an die Wand gebohrt, mit einem beweglichen Arm. Ist dann ein bisschen nervig, wie du sagst, wenn man hoch und runter macht den Tisch, aber das mache ich dann einmal und dann ist es fein. Ich wollte dich aber nicht unterbrechen, tut mir leid. //Mats: Ich wollte nur connecten mit dir.//
Mats: [00:14:17] Ja, ja, voll. Ich könnte jetzt auch hoch hauern, aber dann müsste ich ja aufstehen. Das könnte ich aber eigentlich mal machen. Doch, wirklich? Ich könnte, ich könnte jetzt einfach. Stehst du jetzt, du mockst mich jetzt. Du stehst am Sonntag um Mittag auf. Ich finde, ich finde das gut. Erstmal, wir sehen uns gleich, Robin. Ich bleibe jetzt gerade sitzen und...
Robin: [00:14:33] Oh Mann, das ist so toll. Du wirkst gerade klein. Also nur damit ihr wisst, was geschieht, Mats fährt gerade seinen Schreibtisch hoch, aber sitzt noch. Und seine, er fährt langsam aus dem Bild raus, was für mich den Eindruck macht von, dass Mats gerade extrem klein ist. Und ihr könnt euch vielleicht denken, das ist ein Bild, welches ich so noch nie gesehen habe. Immer wenn ich Mats sehe, ist das der größte Mensch der Welt. Oha, da steht Roman unsympathisch wieder. Jetzt ist er wieder sehr groß.
Mats: [00:14:59] Es fühlt sich aber besser an, gerade im Stehen. Das ist ein guter Hinweis. Also Hocker. Ich werde Hockern und ich freue mich sehr darauf, ob das cool ist. Also ohne Lehne heißt das? Ja, weil ich meine Lehne ja eh nicht benutze. Also ich habe hier... //Robin: Das ist crazy.// Ja, weil ich kann es dir ja zeigen. Das ist jetzt ein geiler Podcast zum Hören. Ich habe hier so ein Sitzgedöns mir mal gekauft. Holy. Das verhindert quasi...
Mats: [00:15:22] Ja, es ist ein Menschensitz. Es ist ein Menschensitz für alte Menschen oder für Menschen, die... Vielleicht bilde ich mir das auch alles an. Ich habe das irgendwie auf Kickstarter und dann weiß ich nicht. Keine Ahnung. Da haben irgendwelche Ingenieure, Doktoren haben da gearbeitet. Aber ich habe also Rücken im Sitzen Probleme gar keine. Deswegen kann es sein, dass das durchaus funktioniert. Aber jetzt möchte ich halt diese Hocker. Ich möchte in die Welt der Hocker mal eintauchen.
Robin: [00:15:44] Also benutzt du diese Lehne, die du da hast, diese weiche, die hält dich dann trotzdem. Weil ich war gerade so überrascht, weil die Körperspannung, die benötigt wird, um ohne Lehne die ganze Zeit gerade zu sitzen, die habe ich nicht. Dafür muss ich mehr trainieren. Bis ich bei einem Stuhl ankommen könnte, der keine Lehne hat, wo ich nicht nach einer halben Stunde zusammenbreche, bräuchte ich glaube ich noch drei Wochen Training. (.) Gibt das also so viel Support, worauf du sitzt, dass du dich da so anlehnen kannst oder hast du einfach die Core Strength, dass du keine Lehne brauchst?
Mats: [00:16:13] Ich würde gerne behaupten, ich hätte diese Core Strength. Also ich bin einfach evolutionär schon einen Schritt weiter, was Table-Arbeit angeht. Aber der drückt halt hinten so ein bisschen in mein Kreuz, dieses Sitzkissen. Und dadurch verhindert es quasi, dass ich mich anlehne. Also ich bleibe halt immer in so einer leicht aufrechten Haltung. Wahrscheinlich ist aber das Problem, dass ich mich dann so ein bisschen nach vorne verlagere. Das heißt, dass ich eher so ein Rundrücken mache.
Robin: [00:16:35] Ah ja. Keine Ahnung. Also wenn du das aufrechter, also wenn du genau diesen Rundrücken nicht machst und ich sehe die ganze Zeit eigentlich nicht, dass du keine Lehne hast. Für mich sieht das so aus, als ob du angelehnt bist. Das ist ja ein gutes Zeichen. Das ist auf jeden Fall sehr, sehr viel gesünder als das, was ich und glaube ich auch alle anderen Leute machen. (.) Weil du dafür wirklich ja deine eigene Körperkraft nutzen musst, um aufrecht zu bleiben. Ja. Das finde ich immer sehr anstrengend.
Mats: [00:16:57] Also wie gesagt, ich habe, was Sitzen angeht, eigentlich gar keine Schmerzen. (.) Das freut mich. Hallo, mein Name ist Mats, ich bin 40. Woran haben Sie das denn gemerkt? Das ist tatsächlich was Besonderes, würde ich sagen. Ja, ja. Das ist so. Und vielleicht macht jetzt so ein Hocker noch mehr. Das ist auch geil, weil dann kann ich den Hocker einfach immer so unter den Tisch stellen und dann habe ich hier mehr Platz, wenn ich meinen Kram mache. Ich habe gerade angefangen, liebe Grüße an den jeweiligen Kollegen, der so ein bisschen Musik zu machen. Der kommt dann zu mir mit seiner E-Gitarre und dann macht er so ein bisschen und ich mache so ein bisschen am MIDI-Keyboard und dann bauen wir so geile Beats zusammen. Und dann, ich denke, wir werden da relativ groß in der Szene dann demnächst mit Instrumentals durchstarten. //Robin: Wie nennt ihr euch? (..)// Wir machen das ohne Namen.
Robin: [00:17:37] Hast du Einfluss auf mich? Werd ich weggedrängt dadurch? Ich bin eifersüchtig sofort, du weißt das. Wir haben noch nie zusammen Musik gemacht. Trotzdem habe ich das Gefühl, da könnte in die Lücke reingetreten werden, die es nicht gibt, weil ich sie ausfülle. Wird das Konsequenzen für mich haben?
Mats: [00:17:51] Naja, also wir nennen uns ohne Robin. Das ist eigentlich der gesamte Part. Aber es hat ansonsten wirklich wenig mit dir zusammen. Wir haben das nur genommen, weil das einfach, es lässt sich gut sagen, so ohne Robin. //Robin: Okay, das ist ein Fall. Ihr meint den Vogel.// Es ist, wenn man das mal recherchiert, es gibt wirklich sehr viele Menschen, die diesen Robin-Charakter im Leben haben. //Robin: Entschuldigung?// Wobei prozentual den meisten ist es so, dass sie so sagen, ohne Robin, das ist irgendwie, das macht was mit einem.
Mats: [00:18:21] Das ist erstaunlich. Also es gibt halt, wenn man das mal so ein bisschen tiefer verfolgt, scheint das so zu sein, das ist so Adam, Eva und es gab Robin. Und das war immer so ein Ding, so dass Adam und Eva…
Robin: [00:18:34] Warte mal, ist das nicht die Schlange? Moment mal. (.) Oder bin ich der Apfel? (...) Bin ich die Schlange, bin ich der Apfel oder bin ich Gott? Ich persönlich habe eine Meinung dazu. Ich darf ja mal nicht sagen.
Mats: [00:18:47] Und das ist ganz erstaunlich, weil das ist, Robin ist wie so ein Shapeshifter-Ding. Also wenn du so in die Dramaturgie, dann bist du halt eher der Shapeshifter. Also es gab immer…
Robin: [00:18:56] Das nennt man Code-Switching.
Mats: [00:18:58] Auch das von mir aus.
Robin: [00:18:59] Weißt du, wenn ich hier versuche, mit den Nachbarn gute Beziehungen aufzubauen und ich mich mit einem Bierchen zu dem hinsetze und außerdem erklären muss, dass die Musik zu laut ist, aber außerdem erklären muss, dass ich ein supercooler Guy bin, der auch Bier trinkt, gerne viel. Und auch die Musik gar nicht so schlimm finde. Matthias Reim bin ich auch Fan. Das ist der eine Code und dann switche ich und bin bei dir im Code und so. Das ist ja eine Art, das ist ja eigentlich ein Shapeshifter. Ja, voll. Das ist ja eine Art von bald anders. Kennst du bald anders? (.) Sagt mir jetzt gerade, ist das deine Band? Nee, das wäre ein guter Name. Es ist einfach eine nordische oder eine germanische Mythologiefigur, die halt diesen Shapeshifter, die kann sich verwandeln und die heißt wortwörtlich, bald anders. Ach, bald anders jetzt, ja, ja. Also bald anders. Und daher kommt auch der Name, lieber Mats, das wirst du dich fragen, seit Jahrzehnten. In Final Fantasy 13 heißt der Obergegner Barthandelus, Barthandelus, der heißt so, weil bald anders. [00:20:02] So, da habt ihr wieder ein bisschen was gelernt. Final Fantasy 13, weil heißt der Oberbösewicht Barthandelus und das ist eine Form von bald anders, weil der kann sich auch verwandeln.
Mats: [00:20:14] Irre. Guck mal, wir lernen so viel.
Mats: [00:20:21] Geil. Sehr schön, weil da hätte ich auch nochmal, aber das können wir nachher nochmal einstellen, einstreuen. Ich würde mich erstmal, weil uns wurden tatsächlich Fragen geschickt. Ich nehme an, das hat Gründe, weil wir auch drum gebeten haben und ich würde diese bitte aufrechterhalten. Tut das, ansonsten müssen wir uns wieder mit Medikamenten vollhauen, damit wir hier unterhaltsame Folgen hinkriegen oder sehr traurige Folgen. Mal gucken, was kommt. Es wurde uns etwas geschickt. (...) Er hat jetzt nicht dazu geschrieben, ob ich seinen Namen nennen darf, deswegen mache ich es nicht. Danke für all die guten Gaben, ist die Überschrift. Und es ist, man möchte sagen, es sieht aus wie ein Gedicht und ich werde es jetzt mal vortragen. Ich bitte um Aufmerksamkeit. (..) Sehr geehrte die Ratsherren, ich sitze hier auf dem Klo bei der Arbeit und möchte mich herzlich bedanken. Für all die Expertise und Klarheit, die sie mir mit dem Podcast schanken. (...)
Robin: [00:21:19] 96 Folgen voller Lachen. Die Pause war dafür, dass ihr alle versteht, was ein Reim ist. Das war kurz der Blick in die Runde. Haben sie verstanden, was gerade geschehen ist? Sind sie ganz überrascht, dass das so ähnlich klang? Okay, wir wissen alle, was ein Reim ist. (..)
Mats: [00:21:35] Ich bin nur gerade so geschenkt. Schanken, aber es ist wortschöpferstechnisch, finde ich das cool. Es ist alte Sprache, du weißt.
Robin: [00:21:43] Also ich glaube, es ist ein Wort, oder? Der Schank, der Ausschank, das passt doch.
Mats: [00:21:48] Es kann sein, dass das so alt, also es ist ja keine grammatikalische, nach aktuellem Stand nicht richtig, aber es kann durchaus sein, dass das früher mal so war. Wenn ich nehme an, dass diese Person entsprechend sehr alt ist, sehr alt. 96 Folgen voller Lachen und auch Tränen, hatten viele Weisheiten zu erzählen. So sind sie mir ans Herz gewachsen. Mit ihnen bin ich nun erwachsen. (..)
Robin: [00:22:12] Ich kann meinen Kühlschrank... Erneut, alle kurz beruhigen, das war ein Reim. Mats, gebt euch das nach Hause.
Mats: [00:22:16] Der war sauber. Das war auch, also da, da lasse ich gar nichts drauf kommen. Ähm, ich kann meinen Kühlschrank reparieren lassen, kann auf dem Mars Füße fassen, weiß, welche Städte zu besuchen und wie das Wort zu meiner Frau zu suchen.
Robin: [00:22:34] Das hat Shakespeare nicht besser gereimt, der Grund für Dichter.
Mats: [00:22:37] Er hat sich die Finger danach gelenkt, äh, geleckt, gelenkt auch. Stell dich nicht so an, mögen sie jetzt denken, so einen Text sich auszudenken. Doch haben sie alles Lob verdient. Für jede Folge und jedes Lied. Im Po ist dunkel, er ist ein regelmäßiger Ovum, dem würde ich hier nach dieser Frage auch ganz gerne einmal als Intermezzo einspielen, weil den haben wir lange nicht mehr gehört. (.) Ich hoffe, sie machen noch lange weiter. Ob sporadisch oder regelmäßig, Hauptsache heiter. Dank ihnen lache ich alle Tage. Hier kommt auch gleich meine Frage.
Robin: [00:23:13] Im Po ist dunkel, da brennt kein Licht. Da gibt es Geister, die sieht man nicht. Und wenn du mir nicht glaubst, hast du noch nie im Po geschaut. (22 Sekunden Pause) Das Geister, das Geister, noch nie im Po geschaut.
Mats: [00:24:47] Angenommen, ihr würdet eure Körper tauschen und müsstet eine Zeit lang unentdeckt sich als der jeweils andere ausgeben. Wie lange würdet ihr das schaffen, bis es jemandem auffällt? Als Anreis, damit man das auch ernster versucht, würde ich euch eine hohe Belohnung geben, zum Beispiel Geld. (.) Danke.
Robin: [00:25:04] Das ist eine meiner liebsten hohen Belohnungen, muss ich gestehen. (.)
Mats: [00:25:07] Ihr kennt euch ja jetzt durch unter anderem diesen Podcast schon sehr gut, denke ich. Vor allem auch in Alltagssituationen und wie mit der Lebensgefährtin umgegangen wird. Über ein kleines Brainstorming würde ich mich freuen. Vor allem auch, was ihr denkt, wer euch dann enttarnen würde und weshalb. Würde Robin auch auf der Uschi reiten oder würde Mats die Blumen von Lucy auch umgraben? (.) XD, sagt die Jugend. Zu letzter Folge möchte ich sagen, achso, ja. (..)
Robin: [00:25:33] Es ist mir, also ich glaube, es ist nötig, dass wir betonen, dass Uschi ein existierendes Pferd ist, das so heißt. Weil das klingt insane.
Mats: [00:25:46] Ich war auch gerade so, weil die Blumen von Lucy umgraben. Robin hat wirklich richtige, es sind richtige Blumen, die umgegraben wurden.
Robin: [00:25:54] Beides klingt wirklich so, als ob du dir etwas Unglaubliches anmachst, über unsere Partnerin zu sagen. Aber beide sind Referenzen. Die sind so passiert.
Mats: [00:26:05] Uschi ist ein Pferd.
Robin: [00:26:07] Hey Lucy, willst du mal Blumen umgraben? Groß, großer Seufzer. (.)
Mats: [00:26:13] Zu letzter Folge möchte ich sagen, dass das Pärchen so oft verkehrt ist nicht unüblich, würde ich sagen. Die ersten Jahre ging es mir teilweise drei Stunden lang. Ja, ja. Ja, ja, ja. Natürlich mit kurzem Atem.
Robin: [00:26:24] Du alter Ficker, du hast richtig rumgefickt wieder der Mann. Alter, geil, geil, alter, geil. Hier ging, kling, happy wife, happy life. Seht ihr, ich kann sofort, ich hab das so drin mittlerweile.
Robin: [00:26:41] Machen wir lauter, machen wir lauter.
Mats: [00:26:43] Komm, gut, guter Part. Ey, der spricht mir auch so aus der Seele, dieser Matthias Reim mit seinem, wer war, wann hat er gemacht? Ist das tausendmal berührt? //Robin: Keine Ahnung.// Ist das tausendmal berührt? Tausendmal berührt.
Robin: [00:26:53] Das klingt richtig, dass das der ist. Also der Name ist gefallen, aber ich kann den nicht zuordnen. //Mats: Doch, doch, ich glaube, das war ja.// Guck mal, du kennst, nächstes Mal hol ich dich dazu. Ich bin auf dem Land groß geworden. //Mats: Ich auch.//
Mats: [00:27:05] Alles. Ja, warum kennst du das nicht mehr?
Robin: [00:27:07] Ich wusste nur nicht, was genau der gesungen hat. Der hat auch gefickt, glaube ich, viel, weil das war genau so. //Mats: Ja, natürlich.// Der hat doch sogar eine ganz, ich glaube sogar Matthias Reim hat eine sehr junge Tochter oder sehr junge Frau. Irgendwas, irgendwas war da. Da war irgendwas fucked up bei ihm. Aber vielleicht vertaut ich ihn auch. Du, es ist erläutig wie diese Kinderbranche. Pass auf, Matthias Reim ist 68 Jahre alt. Der hat vor vier Jahren eine Tochter bekommen.
Mats: [00:27:34] Ja, mit einer Frau. Die wie alt ist? (.) Ich nehme an, etwas jünger.
Robin: [00:27:40] 32 Jahre jünger.
Mats: [00:27:41] Ja, wirklich mal. (..)
Robin: [00:27:45] Aber ich meine, die ist auch in ihren 30ern. Die kann halt selber entscheiden. Ich denke mir nur, da bist du so ein fünfjähriges Kind und denkst dir so, Vater, warum fallen dir die Zähne aus? Weil er halt 120 ist. Das ist dann, naja, naja, darum soll es sich gehen. Matthias, mach, was du willst. Ist mir eigentlich egal. (.) Voll, tausendmal berührt. Ich habe ein größeres Problem damit, dass sein zweites Album scheinbar Reim 2 hieß. Entschuldigung, jetzt höre ich auf. Aber das von Herbert Grönemeyer hieß, glaube ich, auch nur 2. Ja, das ist besser. Also ist es besser, als das erste Album Reim und das zweite Album Reim 2 zu nennen.
Mats: [00:28:17] Er hätte es Reimer oder so. Oder Reim. Oder so.
Robin: [00:28:20] Jetzt wird noch gereimt. Weißt du, was mich am wütendsten daran macht? Sein drittes, viertes, fünftes, sechstes Album heißt dann Reim 3. Was? Ja, das ist die, da geht's da. Moment mal, sein neuntes Album heißt Reim? Ich ticke völlig aus. //Robin: Also wir müssen hier weg.//
Mats: [00:28:34] Der Untertitel ist eigentlich Reim Resurrection oder sowas. Und dann...
Robin: [00:28:39] Der hat einfach seine eigenen Reboots gemacht. Der ist ja wie ein Tomb Raider. Jetzt tut mir leid, dass ich die ganze Zeit unterbreche. Das hat mich nur überrascht.
Mats: [00:28:45] Nein, nein. Diese Frage... Ich werde jetzt einfach diese Frage weiter vorlesen. Bitte. Aber Matthias Reim ist ein Thema für sich auf jeden Fall.
Robin: [00:28:53] Ich hab jetzt den Wikipedia-Ziegel geschlossen.
Mats: [00:28:55] Zuletzt möchte ich mich nochmals aus tiefstem Herzen für die tolle Beschallung bedanken. Ich bin erstaunt, wie sehr ich mich in euren Geschichten sehe. Oh. Ich bin dank Robin 100% sicher, dass ich ADHS haben muss. Und auch ich würde dem Handwerker niemals sagen, dass der Fahrstuhl doch nicht passt. Oder dass er den Wasserhaar nicht tauschen soll. Meine Frau mir ins Ohr schreit. Das wäre es gern. Ich bin nun 32 und dank Mats habe ich auch einen Fall lösen können. Ähnlich wie das Problem mit dem Stromanbieter seines Vaters. Sehr gut. Anwalt war die Antwort, ne? Ja, ich glaube. Ich könnte noch eine Menge weiterschreiben. Ich könnte bestimmt einen eigenen... Ihr könntet... Ich könnte bestimmt einen eigenen Podcast daraus machen. Aber ich muss weiterarbeiten. Das Geschäft auf dem Klo ist jetzt auch gemacht. Das ist sehr gut. Wir waren die ganze Zeit dabei. Auch viele Grüße aus Baden-Württemberg. Gar nicht weit weg aus Geislingen an der Steige. Und Geislingen, da hört der Satz auch. Auch an eure tollen Familien, welche zu vielen tollen Geschichten geführt haben. Ausruf zu sein. Ich finde keinen Schluss. Ab Moderation liegt mir nicht. [00:29:56] Ende. (.) Lieben, lieben Dank.
Robin: [00:29:58] Den Namen behalten wir gemein, weil wir es nicht genau wissen. Aber vielen Dank. Ja, du weißt. Person mit Namen, den wir kennen. auch für das wunderbare Gedicht zu anfangen, das der Mats hier vorführen konnte. Und ich finde auch, die Frage ist sehr schön. Das ist tatsächlich eine schöne Frage. Weil ich glaube, also ich glaube, insgesamt könnten wir das beide gut. Wo es schnell auseinanderbrechen würde und wo es dann ganz, ich glaube, auf spontane Eingebungen, auf Reaktionsschnelligkeit und auf spontane Sensitivität bei uns ankäme, immer um Empathie während der Beziehung, weil wir, also ich weiß jetzt viel auch nicht über deine konkreten täglichen Beziehungsdynamiken. Ja. Ich weiß jetzt nicht, wann jetzt Amelie was sagt. Lache ich, nicke ich, gehe ich weg. So, was ist die, was, wenn du was sagst? Ist es üblich, dass Amelie lacht? Ist es üblich, dass Amelie seufzt? Weißt du, das sind so ganz normal. Ab wann, ab wann sollte ich widersprechen und einen Streit anfangen, damit sie glaubt, [00:30:59] das ist der Mats? Weil ich könnte mir gut vorstellen, dass wenn ich irgendwann mal sage, oder dass wenn ich meistens sage, ja stimmt, dann sagt die, was ist hier los? (.) Warum hat der jetzt nicht gesagt, dass das falsch ist und dass ich eine Idiotin bin? Weil das macht er doch normalerweise. Und dann, das ist so glaube ich die Schwierigkeit. diese Beziehungsdynamik dann mitnehmen. Dann gibt es natürlich Sachen, okay, schlafen die beiden miteinander und ja, wenn ja, wie oft, ich muss ja da einen Weg rausfinden, weil das ist ja moralisch ganz schwierig, wenn ich weiß, dass ich gar nicht der Mats bin, dann muss ich ja das verhindern, dass das passiert. Muss ich das überhaupt verhindern oder kann ich den Standard davon, dass ihr euch sowieso nicht mögt, bestehen lassen? Das weiß ich alles nicht, lieber Mats. Da hast du mich nicht aufgeklärt drüber. Da habe auch ich dich umgekehrt nicht drüber aufgeklärt. Das heißt, da ist es glaube ich sehr, sehr empfindlich.
Mats: [00:31:49] Aber es ist ja auch eine Schutzmaßnahme irgendwo. Also, dass, falls dieser Fall eintritt, dass genau da so eine Sollbruchstelle existiert, wo man sich zum, also heutzutage kannst du ja gar nicht mehr. Sagst mal, ne, so, wir sind jetzt bei KI, wo ich nicht mehr weiß, ruft da Robin mich jetzt an und sagt, ich soll 15.000 Euro überweisen und das ist eigentlich KI. Das sehe ich nicht mehr, weiß ich, da muss ich so Fangfragen stellen. Und der nächste Schritt ist natürlich ein Roboter, der so aussieht wie. Und deswegen ist es schon, finde ich, relativ wichtig, dass wir solche Sachen schon mal etablieren, also einfach so Sicherheitsfragen. Das Problem, was ich nur gerade so sehe, ist jetzt ja, also mal angenommen, (.) das sind Verhaltensweisen, die vielleicht die Partnerin gar nicht so super findet. Also, keine Ahnung, so, dass man sagt bei den Witzen, ja, das war jetzt aber auch nur eine 3 von 10 oder so oder nicht so herzhaft lacht oder so und dass eigentlich diese Kleinigkeiten immer eher so, weiß ich, ob es negativ ist, aber dass die vielleicht nicht so die bestärkendste Natur haben, also dass man nicht immer im Sinne des anderen [00:32:49] sofort reagiert, sondern dann auch natürlich seine eigene Persönlichkeit mit rein nimmt. Also, dass so eine Beziehung ist ja auch Sinn der Sache, dass man auch selber sein kann. Und wenn das dann vielleicht mal eine Zeit lang nicht so ist, vielleicht, dass das die Partnerin auch gar nicht, gar nicht erstmal so negativ findet. Weißt du, also wenn du, wenn du, wenn du da natürlich über alles ersetzt fuhrst. (.) Also, dass, dass vielleicht der Verdacht aufkommt, ja, irgendwie komisch, irgendwie geklingt irgendwie nach Body Snatcher Shit, aber eigentlich ganz geil, weil es wird über alle Gags gelacht, es wird alles sofort gemacht, was ich verlange, einfach nur um mich aufzufallen oder so. (.) Weißt du, so und so viel Sex, wie ich will oder auch eben nicht will. Also, dass das vielleicht, dass so eine Zeit lang, ich glaube halt, dass wir in dieser Situation, also es müsste ja von außen betrachtet, müsste es ja, wenn das der Fall ist, müsste es ja ein Komitee geben, dass dann Lucy und Amelie regelmäßig befragt, oh nicht, ist ihnen irgendwas aufgefallen? Ich finde es. Würden sie sagen, das ist immer noch ihr Mann oder ihr Freund oder würden sie sagen, das ist irgendwie anders? Ich glaube, die würden sehr lange Zeit lügen. [00:33:51] Selbst wenn sie, wenn sie das Gefühl hätten, einfach nur aus diesem, weil es eigentlich alles, was vielleicht, das ist auch vielleicht aufregend und spannend und man weiß jetzt gar nicht, könnte auch sein, das nicht und so. Also ich befürchte, wir könnten gar kein fairen, gar kein wissenschaftliches Experiment machen, weil sowohl Lucy als auch wahrscheinlich Amelie dann sagen, nö, ist alles ganz gut. Also ich glaube, die Herausforderung ist natürlich, wenn ich mir jetzt vorstelle, okay, ich kenne Robin halt ohne Medikamente und jetzt kenne ich Robin ein bisschen mit Medikamenten, ich kenne aber mehr Robin ohne Medikamente. So diese ganze Time-to-3-Geschichte, wo wir Videospiele gespielt haben zusammen und wo dann ganz hervorragende Situationen entstanden sind, aber auch Situationen entstanden sind, wo man dachte, oh boy, wenn jetzt eine Waffe im Raum wäre, dann wäre es das gewesen. Und ich glaube, da so diesen Mittelweg zu finden und sagen können, okay, das ist jetzt der Robin, das würde mir ziemlich schwer fallen. Also ich wüsste jetzt gar nicht, wie, keine Ahnung, wenn ich jetzt irgendwas spiele und dann kommt Lucy und fragt irgendwas und es ist gerade eine schwierige Stelle oder sowas, [00:34:53] wie reagiere ich da? Schmeiße ich da, also den Controller direkt an eine Wand (.) oder lege ich ihn hin und mache einfach nur das Spiel aus oder atme ich so tief ein, bis, keine Ahnung, mein Brustkorb bricht und lasse dann einen Seufzer Deluxe raus oder sage ich, Lucy, Sternenzelt meines eingefallenen Hauptes, ich mache diese Videospielkonsole aus, was ist dein Begehr?
Robin: [00:35:20] Das ist unglaublich. Sternenzelt meines eingefallenen Hauptes ist unglaublich gut. Erstmal, großes Kompliment. Und das könnte ich sagen. Also da bist du, glaube ich, auf einem sehr guten Weg. //Mats: Du liest es doch gerade.// Ich glaube, bei dir wäre auch noch die größte Schwierigkeit, ich meine, bei beiden, auf unterschiedliche Arten wäre auch eine sehr große Schwierigkeit, man muss sich bewegen im Körper des anderen, ohne auffallend neben der Spur zu sein. Weil ich bin plötzlich sehr viel größer und du bist plötzlich sehr viel kleiner. Und die Frage ist, wie, was ist einfacher? Und ich glaube, dort ist es deutlich schwerer. Weil ich würde eine Machtfantasie erleben und ich würde so groß, wie ich in meinem Kopf sowieso schon immer bin, endlich sein und könnte der unangenehmste Mann der Welt werden. und du müsstest plötzlich, also du hättest, du wärst auch noch kleiner als die meisten Leute, die du triffst. Nicht in der Familie in meinem Fall, aber bei vielen anderen Leuten. Und du müsstest mit der Realität plötzlich leben. Ich frage mich, was das mit einem macht.
Mats: [00:36:16] Ja, ich bin auch gerade so, also es gibt ja diesen Phantomschmerz, wenn man einen Körperteil verliert und man fühlt es immer noch da. Ich bin jetzt gerade so, wenn ich jetzt in deinem Körper stecke und ich habe plötzlich das Gefühl, Ja, genau, da fehlt einfach ein bisschen was. Und ich versuche dann irgendwas zu greifen und mein Körper sagt, du hast es gegriffen. Aber in Wahrheit sind meine kleinen Patschellchen immer noch weit weg von der Keksdose.
Robin: [00:36:36] Geht es so jetzt gerade vom Penis? Weil der ist sehr groß. Also entweder das bleibt so. Nein, nein, das ist, das ist,
Mats: [00:36:41] ich war tatsächlich ganz, also Hand und Keksdose. Und das ist keine, Bitte? Also so und ob dann das, (..) ob es da, also ich glaube, es gibt diese Anfangsphase, wo das richtig weird ist, wo du auch das Gefühl hast, du stehst aus dem Bett auf und bist so, oh Gott, ich falle, weil ich so hoch bin. Ja, ja, du genau.
Robin: [00:37:03] Ich persönlich habe, denke ich schwebe und du denkst immer, du schreist immer kurz, //Robin: weil du denkst, du fällst.//
Mats: [00:37:08] Ich bin, das ist so, das ist so manchmal wie, wenn man eine Katze hat und sich dann auf den Boden legt, um so diesen Blick von der Katze mal zu haben. Ich glaube so, aber wenn man sich daran gewöhnt hat, das ist die ersten Tage wahrscheinlich richtig weird und ich würde es, glaube ich, überspielen mit, oh Gott, ich kenne ja auch deine gesamten Krankheitsgeschehen, aber vielleicht irgendwas, dass man sagt, oh, das ist mir irgendwie schummerig. Ey, wenn ich gerade so ein bisschen neben der Spur bin, ah, nicht wundern, das ist irgendwie sowas und dann würde ich erstmal, erstmal alles neu entdecken und das ist ja auch spannend, weil man ja, also zum Beispiel den Grundriss bei euch kenne ich ja auch gar nicht. Das heißt, ich würde ja im Zweifelsfall aufstehen und dann sagen, ich gehe jetzt ins Bad, das, ja, //Robin: hier vorne sicherlich noch.//
Robin: [00:37:45] Du hörst so 20 Lichtschalter an, //Mats: ausgehen, 20 Türen auf, zu,// äh, so. Es klingelt, weil du versehentlich rausgegangen bist. (.)
Mats: [00:37:54] Hilfe, ich habe mich verlaufen. Also da müsste man irgendwas mit so einer kleinen Krankheitsphase und das muss man natürlich vorher etablieren, dass das dann nicht so auffällt und dann kannst du, wenn, sobald sich das so ein bisschen gefunden hat, ich glaube, da kommt man so schon drüber hinweg. Ähm, alles andere, obwohl so Krankheit ist gar nicht verkehrt, das kann man immer wieder mal ausspielen. Also vielleicht würde ich irgendwie eine Lebensmittelvergiftung vortäuschen oder sowas. (.) Ähm, und dann immer wieder mal, also keine Ahnung, welch Verwandte nicht erkenne, //Robin: so,// deine Eltern noch nie so richtig gesehen, äh, also dann so, dass man, ah, äh, Dings, äh, Onkel, Vater, //Robin: Dings.//
Robin: [00:38:27] Du bist doch aufgeregt, wenn du meinen Papa siehst, als ob du einen, ähm, berühmten triffst und denkst dir so, was ist denn hier los? Das,
Mats: [00:38:32] das wird sowieso, die Liebe, die ich ihm da entgegenschleudere, die würde er aber, würde er aber, gar nicht wissen,
Robin: [00:38:38] was er damit machen soll. Ähm, ich hab das Gefühl, wir würden da wirklich sehr, wir würden da sehr, ähm, ein, darunter leiden, halt, also in der Performance, dass Männer so viel weniger, in meiner Erfahrung, in ihren Freundschaften, also ich zumindest, ich sollte nicht Männer sagen, ich sag, ich persönlich, ja, rede in kein meiner Freundschaften groß über mein Beziehungs- oder Liebesleben. Das ist in keiner Freundschaft wirklich zentral. das heißt, auch wenn ich dann irgendwo, ähm, weiß ich nicht, ich sehe, ich bekomme bei den Nachbarsgesprächen, die sind dann irgendwie so, ja, so, (..) so, oder in irgendwelchen Filmserien, äh, reden, wird da, hey Mark, how is your sex life? Ist ja eine ganz natürliche Frage, die in The Room vorkommt, äh, erscheint mir unnatürlich. Aber ich erlebe das zumindest, meiner Erfahrung nach, dass das, äh, umgekehrt, bei Frauen, ich nicht so zentral erlebe. ich mach das jetzt gar nicht irgendwie an Lucy fest oder so. Ich mein, das ist generell, dass ich das Gefühl habe, [00:39:39] das ist doch eine viel selbstverständlichere, äh, Themenlage. Und, ähm, da müssten wir vielleicht dran arbeiten. Vielleicht fangen wir jetzt damit an, lieber Max. Fang du an. Nee,
Mats: [00:39:47] ich hab dir gerade gesagt, das ist ja der Safety-Mechanismus. Ich vertraue dir sehr und ich würde dir auch meinen Körper anvertrauen. Das lieb. In Lebenslagen. Aber ich finde, da ist die Safety-Line, ist mir jetzt schon wichtig. Einfach nur, dass ich's weiß. ich werd da mit Amelie auch nochmal so ein paar, also nach dieser Frage, finde ich, ist die, die Gefahr jetzt. //Robin: Die soll auffallen,//
Robin: [00:40:03] mit allen ihren Freundinnen immer über euren Sex zu sprechen, falls die mal gebodysnatcht wird.
Mats: [00:40:08] Ja, du, wir müssen einfach anfangen, ein bisschen bewusster mit uns allen umzugehen. Ja, aber ich verstehe den, den Punkt, das, aber ist es nicht eigentlich so ein Klischee, dass auch Männer, na gut, emotional nicht, aber so zumindest über das Sexuelle sehr ausschweifend und angeberisch und eigentlich auch unrealistisch.
Robin: [00:40:25] Deswegen sag ich ja, deswegen hab ich ja auch von Männern direkt korrigiert und auch von Frauen soll ich eigentlich wegkommen, das ist einfach nur eigene Erfahrungen oder dann natürlich auch, welche Medien man konsumiert, was man so von Film und Fernsehen erzählt bekommt, aber es erscheint mir, also ganz von mir persönlich, ich bin halt auch noch nie auf die Idee gekommen, auch mit meinen wirklich engsten Freunden, irgendwie dann so, sitzt du so da, atmest du so zehn Sekunden durch, weil gerade kurz Flaute ist im Gespräch, denkst du so, und wie ist gerade mit Ticken? Fickst du gerade viel mit deiner Frau oder ist gerade eher so Flaute? Der Gedanke, den find ich halt schon völlig insane. Er sagt so, ey, weißt du, was ich letzte Nacht gemacht hab? Alter, Alter, weißt du, und das ist ja auch sowas, was man aus Sitcoms kennt, Ja. Wenn man King of Queens guckt, dann kommt der, kommt da Kevin in so morgens und dann ist der so, ey, hast du etwa mit deiner Frau geschlafen? Die sind so, äh, hell yeah. und das find ich als Gedanken so insane, (..) dass ich das völlig unnatürlich finde. Aber das ist schon ein Klischee, dass Männer das so auf eine angeberische Art machen, I guess. Ich weiß gar nicht,
Mats: [00:41:23] ob es ein Klischee ist oder ob wir einfach nur nicht, also, dass uns keiner Bescheid gesagt hat, also, dass wir so ein bisschen excluded sind, aber, weil ich kenn auch niemanden in meinem Freundeskreis, wo das jemals, //Robin: also irgendwie,// nee, also, vielleicht so ein, zwei, wo so, wo so, ich sag mal, Sexualität im weitesten Sinne schon öfter Thema ist.
Mats: [00:41:43] Aber, (..) davon abgesehen, war, also, wüsste ich jetzt überhaupt gar nichts. //Robin: Das wäre,// müsste ich bei jedem im wahrsten Sinne so rumstochern, quasi, in so dieser Body Snatcher Situation.
Robin: [00:41:54] Bist du darüber traurig oder glücklich? Hast du manchmal die Situation, wo du halt sagst so, also, das war jetzt aber stark, äh, da würde ich gern, weißt du, ich würde eigentlich gerne, so wie man das gemacht mit Gesprächen, ich würde eigentlich gerne die Frage stellen, sag mal, was hast du so letztens mit deiner Frau angestellt oder mit deinem Mann, so, wie ist euer, hey Mark, how is your sex life? Und du stellst die Frage spezifisch nur, weil du selber was erzählen möchtest, kurz hinter dich bringen musst, dass der andere, die andere Person kurz ein bisschen was labert, antwortet und dann kannst du selber deine Geschichte erzählen. Hattest du den Gedanken schon mal, dass du im Bett lagst, nah am Sex und gedacht hast, also, das wäre jetzt eigentlich schon toll, eigentlich würde ich gerne dem Robin davon erzählen oder einer anderen Person davon erzählen, aber ist irgendwie nicht Standard.
Mats: [00:42:37] Ich überlege gerade, was die Motivation ist, also genau, ob es so gut war, dass ich noch zusätzlich Bestätigung... Das angeben kann einfach
Robin: [00:42:44] die Situation sein, wenn ich halt drüber spreche, wie ich hier mit meinem, wie ich mit Handwerkern rede oder dass ich irgendwas zusammengebaut habe, ist das hier immer angeben, ich bin sehr proaktiv im Angeben, das könnte was sein, es kann auch einfach sein, dass du wissen willst, jetzt ist das normal, was ich da mache oder was mir angetan wird, ich finde es gut, aber ist das normal? (.) Das kann auch //Mats: eine Sache sein,// das kann einfach der Regel, der Wunsch nach Austausch sein, der uns ja sehr inne liegt, (.) kann ganz verschiedene Motivationen sein.
Mats: [00:43:15] Ich glaube, da habe ich tatsächlich, also das ist eine der Sachen, die ich in den letzten 40 Jahren noch nicht so erörtert habe für mich selber. (.) Also ich kann sagen,
Robin: [00:43:23] ich habe schon mal Lucy proaktiv gesagt, die kann jetzt ruhig mal auch erzählen. Die kann mal, die soll mal in ihrem Freundeskreis ein bisschen erzählen, damit ich halt ein bisschen Aura kriege. Also ich sage zum Beispiel mal, //Mats: ey so,// hast du eigentlich mal einfach, bist du so, also das Klischee ist ja, dass Frauen dann erzählen und so, machst du das mal? Ich sage so, nicht wirklich. Und ich so, ja warum denn nicht? (...) Mach das doch mal.
Mats: [00:43:48] Ich würde dich bitten. //Robin: Aber das ist gut zu wissen.// Aber guck mal, das ist gut zu wissen für mich, weil dann kann ich ja quasi Kontakt suchen mit diesen, Freundinnen und da ganz unverbindlich nachfragen. Sag mal, wenn Lucy dir erzählt, wie ich im Bett rumhängste, was erzählt sie denn? Einfach so, um das so ranzukommen an die Sache, weil das kann ich dir sagen.
Robin: [00:44:11] Das wäre auch eine wilde Frage. (..)
Mats: [00:44:13] Ja, da ist der Kontext wieder so ein bisschen. Dann kannst du ja sagen, mein Freund Mats.
Robin: [00:44:18] du gehst zu einer Freundin und fragst sie, sag mal, (..) erzählst du oft irgendwie, dass ich halt so super gut bin? //Mats: oder erzählst du eher,// dass sie unzufrieden ist?
Mats: [00:44:30] Das musst du natürlich geschickt einleiten. halt, ne? So sagst du, ja, hier, also ich würde so machen, sag hier, die Frau von meinem Freund Mats, von meinem gut aussehenden, äh, (.) zweieinhalb Meter, der ist, der ist, äh, die reitet ja, reiten ja, haha, aber jetzt nicht wie du denkst, nicht so sexmäßig, haha, sondern das ist schon richtig //Robin: gesperrt.//
Robin: [00:44:48] Sexmäßig, ja, ja, //Mats: aber wo wir gerade bei,//
Mats: [00:44:50] wo wir gerade bei sexmäßig sind.
Robin: [00:44:53] So ein Stotthunder 40 hier, ja, kommt an, so, ähm, so sexmäßig, (...)
Mats: [00:45:00] Ich wollte doch nur Smalltalk machen, sagt der der Polizei. (..) Ne, ja, gut, okay, ich merke schon, aber ich sag mal, es wäre zumindest ein Plan, die Musik im Detail noch ein bisschen ausarbeiten und vielleicht ist das so nicht der Wortlaut gewesen, aber die Tendenz, //Robin: du weißt,// das, ich sehe da zumindest, ist da eine goldene Grube, wo ich mich ein bisschen.
Robin: [00:45:20] Ich meine, //Mats: es ist ja interessant,// weil wir reden ja hier in diesem Podcast sehr häufig über Sex, äh, aber immer über anderer Sex. Wir reden über den Sex, den andere Leute haben oder nicht haben und da Fragen beantworten, ähm, aber, äh, persönlich kennen wir es auch gar nicht aus dem Privatleben, äh, darüber zu sprechen und das ist ja eine interessante Dynamik. Robin,
Mats: [00:45:39] ja. Ich muss dir jetzt diese Frage stellen, ja. Du kannst die auch gerne zurückgeben.
Mats: [00:45:44] Hattest du schon mal Sex?
Robin: [00:45:46] Ja. Okay, gut. Danke der Nachfrage. Ich frage, ich frage, endlich, tatsächlich, weil ich suche immer nach dem Moment anzugeben damit. Ähm, ich habe viele Freunde, wo ich nicht weiß, ob die das wissen. Ähm, ich habe ja auch, bin kinderlos, das heißt, //Mats: es gibt keine Beweise.// Ich wollte gerade sagen. Ich glaube, das ist ja so der Grund von, also, weiß ich nicht, von so Männer, wenn so ein 24-jähriger bis 27-jähriger Mann Vater wird, ist, glaube ich, mindestens 30 Prozent bis 95 Prozent der Begründung, dass du wolltest, bis das andere Leute wissen, dass du Sex hattest. Ja, Aber ja, tatsächlich hatte ich das, habe es auch und, äh, sonst noch Fragen? Ich müsste dann vielleicht kurz Lucy dazuholen, weil ich dann immer einmal nach rechts gucken muss, wie doll sie mit dem Kopf nickt, äh, nickt oder vielmehr den Kopf schüttelt, ähm, um mir die Erlaubnis oder sehr wahrscheinlich das Verbot zu geben, diese Dinge zu sagen. //Mats: Weil das ist ja,//
Mats: [00:46:36] das ist ja der, der, der Punkt, //Robin: äh,// das ist, wenn man so einen Podcast hat und der in der Öffentlichkeit steht, wenn man solche Sachen erzählt, dann ist man ja immer nicht alleine betroffen. //Robin: Richtig. Ich würde das,//
Robin: [00:46:46] ich würde wirklich alles erzählen. //Mats: Ich weiß.// Ich würde alles erzählen mit dem spezifischen Wissen, dass meine halbe Familie zuhört, finde ich das nur noch lustiger. Ich finde das noch viel lustiger dadurch, weil mir das so unangenehm wäre, wenn ich die andere Person wäre. Wenn ich das hören müsste von einem Familienmitglied, das wäre mir so unangenehm und ich würde das gar nicht wollen. Aber als sagende Person selber finde ich das super lustig. Ähm, deswegen, ich persönlich würde wirklich alles rausballern ähm, und dann drüber sprechen. Ja. Aber genau, das Problem ist, eine andere Person ist dabei. Man kann das nicht einfach entscheiden. Ich müsste vielleicht mit einer anderen Person, vielleicht, ich frage mal, ich würde mal gucken, ob ich vielleicht spezifisch für den Podcast mit einer anderen Person Sex haben kann. Ein One-Night-Stand, mit der ich ansonsten keine Beziehung führe und auch keine persönliche Beziehung habe, wo ich danach alles sagen kann drüber. Ja. Um da dann quasi diesen, ähm, ja, diese, diese, diese Trennung zu haben. //Mats: Das könnte ich mal// in Erfahrung bringen.
Mats: [00:47:44] Ich möchte es, ich möchte es metaphorisch, äh, dir in einem Beispiel, also wenn du immer die eine Eissorte leckst, isst, und dann sagst du,
Robin: [00:47:53] wie nennst du eigentlich
Mats: [00:47:54] meine Eissorte?
Robin: [00:47:56] Also wirklich. (..)
Mats: [00:47:59] Und jetzt sagst du, jetzt sagst du, du möchtest aber nicht drüber, über diese, über diese Situation reden, deswegen holst du dir jetzt eine andere Eissorte.
Mats: [00:48:07] an der du rumläckst. Ja. //Robin: Hallo.// Entschuldigung, ich weiß nicht, was hat man gesagt, lutscht man Eis, isst, was machst du mit Eis? (.) Genießt, so, du genießt jetzt eine andere Eissorte. //Robin: Oh man.// Das lässt, das lässt dir aber Rückschlüsse auf die Eissorte 1 zurück, äh, verstehst du? //Robin: Naja, also ich glaube nicht. Kannst du nicht einfach sagen, es sei denn, ich glaube nicht.// du isst das Eis jetzt sehr anders, also.
Robin: [00:48:32] Weil ich hab, richtig, also so, ich würde ja davon ausgehen, dass dem dann halt so ist, weil man entscheidet ja nicht alleine, was geschieht. Das heißt ja, //Mats: es ist, okay,// sowas, so weit kann ich ja hin, da ist es dann allgemein. Es ist glaube ich etwas sehr männliches, wenn, wenn du die gleichen, wenn du genauso über beide Ereignisse sprichst, bist du in meiner Wahrnehmung ein sehr stereotyper Mann, weil was dein Ding ist beim Sex, ist, du gehst halt ran, jetzt wird ja mal geballert und dann ballerst du rein für 5 Minuten und dann gehst du schlafen. Und, äh, so funktioniert das meiner Meinung nach nicht. ich persönlich als sehr guter Partner oder in dem Fall nicht Partner, weil es ja nur ein One-Night-Stand wäre, aber Partner der Nacht, das ist nicht Batman, ähm, (..) der dunkle Partner, ich glaube, das ist Batman, äh, als dunkler Partner der Nacht, ähm, würde, hab natürlich ein großes Interesse daran, auf die andere Person einzugehen und da dementsprechend zu agieren. Deswegen kann es dann tatsächlich sehr, sehr anders sein, [00:49:32] aber natürlich hab ich dann eigene Vorlieben, die ich dann, ähm, auch mit, ähm, ähm, mit Nachdruck versuche umzusetzen, ist natürlich klar. (..)
Mats: [00:49:42] Deswegen sagen wir, der Liebhaber, der weiß, sagt, erst eingehen, dann reingehen. Das ist das Wichtige, dass man sich das einfach immer wieder, immer wieder klar macht. //Mats: Oh,//
Robin: [00:49:54] das ist einer meiner Lieblingsfolgen, jetzt schon, das ist alles großartig.
Mats: [00:49:58] Aber die Schwier- Ich bin, ich finde das aber wirklich auf eine Art faszinierend, ähm, auf eine andere Art merke ich aber auch gerade so, äh, also ich frage mich gerade, will ich das wissen? Also will ich wissen, wie du, von mir?
Robin: [00:50:12] Absolut. Ja, ich würde wahnsinnig gerne, alles über deine sexuellen, ähm, (.) äh, ähm, Abenteuer. //Mats: Sag schon. nein,// ich will was für deine, ich finde, das ist etwas, was einfach, eine, überhaupt gar nicht zu einem Urteil führt, sondern es ist, auf interessante Art charakterisierend für eine Person, die ich sehr gut kenne, ah, wie deine Sexdynamik aussieht in der Beziehung. Das ist einfach, einfach interessant. Also weißt du, ich, ich, ich finde das, ich finde das ist einfach eine, es ist ja ein Teil von dir, ein Teil von deinem Charakter, ein Teil von deinem Sein und das ist ja auch ein zentraler Charakter von dir, das ist ja immer wieder mal wieder relevant für dich. Das stimmt. Und in der Beziehung, ja durchaus auch, es steht ja irgendwo dann auch, vielleicht nicht im Mittelpunkt, aber ist jetzt ja auch nicht ganz unwichtig. und ich finde das einfach ein interessanter Teil einer anderen Person ist, (.) wie da die Dynamiken sind. Aus der Perspektive kann ich definitiv, also sage ich auch völlig schamlos, dass ich das eigentlich immer interessant fände, aber ich persönlich habe jetzt auch noch nie, wie gesagt, proaktiv gedacht, [00:51:12] in einem Gespräch, dass ich da jetzt drüber reden muss. Ich würde gerne die Information erhalten, ohne da aktiven Gespräch drüber führen zu müssen. //Mats: Verstehe ich.//
Mats: [00:51:20] Also du würdest eigentlich, so einen ganz neutralen Wikipedia-Eintrag würdest du dir eigentlich gerne mal reinziehen.
Robin: [00:51:25] Ja, aber ich müsste, ich müsste, ich müsste eure Sex-Filmchen auf YouPorn zufällig sehen. //Mats: Weißt du? Ja. Dann würde ich halt sagen,// ach guck mal. (..) Und dann wäre ich so sehr interessiert, glaube ich. Okay. Wird das dir nicht so?
Mats: [00:51:38] Nee, ich bin da tatsächlich so, also ich, (..)
Robin: [00:51:44] Hast du dir noch nie gedacht? (.) Wie der Robin wohl? Ist der Robin Top oder ist Robin Sub eigentlich? Bist du noch nie morgens aufgewacht? Und war das dein erster Gedanke? Nee. Ich überlege, also ich überlege aber gerade allgemein.
Mats: [00:51:58] Ist das meine schön,
Robin: [00:51:59] dass das mein erster Gedanke passiert? Ja, jeden Morgen ist es total lang.
Mats: [00:52:02] Ich meine, ich kann deinen Gedanken total nachvollziehen. Also auch so, würde ich, gerade mit diesem, wir setzen uns andere Figuren an. Aber ich habe, glaube ich, im Freundeskreis niemanden, wo ich überlege, oh, das würde mich jetzt aber reinziehen. sachlich, würde mich das mal interessieren. //Mats: Also auf der gleichen Ebene,//
Robin: [00:52:18] wie mich halt andere, also gar nicht spezifisch, //Mats: sondern einfach,// mich interessiert ja auch, wenn du erzählst, mit deinen Handwerkergeschichten, wie du mit denen agierst. Wie reagierst du da drauf? Bist du dann eher so, ach nee, oder sagst ja? Auf dieser Ebene, also wirklich als Charaktereigenschaft, die überhaupt gar kein Urteil danach sich führt. Ich sage ja nicht, oh ha, der ist im Bottom, (.) oder ha ist dazwischen, oder ha ist A6 oder sonst irgendetwas, weißt du? sind ja alles völlig valide, gleichwertige Positionen, die bei mir nicht zu irgendeinem positiven, negativen oder auch nur auf andere Teilbereiche deines Charakters (..) übergreifenden Urteile führen würde. Es wäre einfach ein interessanter Aspekt. Aber wie gesagt, du müsstest dann vielleicht mal ein Filmchen hochladen oder so, dass ich diese Information kriegen kann, ohne dass ich irgendein weirdes Gespräch mit dir führen müsste, wo ich nicht so richtig weiß, wie die Einführung da lauten würde.
Mats: [00:53:07] Ich würde es, glaube ich, nicht über Filmchen machen, sondern ich würde das gerade vielleicht irgendwie in deinem schönen Audiobuch oder bei dir im Freundeskreis auch so völlig zu droppen, ohne dass du davon weißt. //Robin: Also,// dass du durch Zufall vielleicht irgendwie mal erfährst, dass dieses Wissen davor liegt. Ja. Und dann ist so ein bisschen diese direkte Ebene.
Robin: [00:53:27] Dass ich im Gespräch mit meinem Vater plötzlich erfahre, sag mal, //Mats: weißt du eigentlich,// was mir der Mann erzählt hat?
Mats: [00:53:33] Das würde ich vielleicht während des Gesprächs, das ich in deinem Körper mit deinem Vater dann habe, vielleicht kann man das da so ein bisschen internehmen. Weil die Frage ist ja, also läuft dieses Experiment dann auch so lange, bis es quasi rauskommt //Robin: oder ist es dann... Für immer.// Oder für immer, weil das wäre natürlich dann, weil dann wäre ich ja natürlich auch mit einer anderen Intention dabei. Dann wäre ich ja so schnell wie möglich reinkommen ins Leben, wenn ich weiß, ich habe jetzt, das ist der Rest, dann würde ich da jetzt nicht anfangen, irgendwie mir Sachen zu versauen oder so, dass das Losing mich dann rauswirft oder so. (..) Ne, das macht die nicht. Ja, ja, das sagst du jetzt, aber wenn die Blumen dann nicht umgegraben werden oder so, dann weiß ich ja nicht.
Robin: [00:54:10] Ja, das stimmt. Ich glaube, sie mag mich sehr gerne, //Mats: aber die Frage ist natürlich,// ob sie mich sehr gerne mögen würde, wenn du es wärst. //Mats: Und wenn es umgekehrt wäre,// wenn es jetzt ich wäre in deinem Körper, na klar, du bist zwei Meter groß, du hast ein Bizeps von hier bis nach Bottrop, das hat gar nichts mit Lucy zu tun. Die Weiber stehen ja drauf, wissen wir ja, wissen wir alle. Ich sehe ja, wie die Leute dich angucken, wenn du rausgehst, die Pfiffe, die Sexualisierung, die du wiederfährst, die du erfährst von diesen Frauen, den Weibern, die auf der Straße //Mats: dir entgegenkommen.// Da blicke ich ja sehr eifersüchtig drauf. (.) und auf der anderen Ebene weiß ich dann halt nicht, ob dann, (.) weil ich bin, also eine Sache, die viele Leute nicht über mich wissen, die auch glaube ich du nicht über mich weißt, ist, dass ich ziemlich selbstsicher bin, auch unbegründet, in vielen, also meistens unbegründet. (.) Ganz ehrlich, je weniger Grund es gibt, desto sicherer bin ich mir darin, weil ich ja noch nie den Gegenbeweis erlebt habe. Ja. Bei anderen Sachen habe ich Gegenbeweise erlebt und meine eigene Manie muss quasi aktiv dafür arbeiten, dass ich trotzdem sage, [00:55:12] ja, aber trotzdem habe ich das sehr gut gemacht. Bei anderen Sachen, wo ich nie was falsch gemacht habe, weil ich es nie probiert habe, kann ich ohne jeden Widerspruch von der Natur einfach sagen, ah, da wäre ich sehr gut drin. (.) Das heißt, das müsstest du halt versuchen zu transportieren. Und zu Recht machen das ja wenige Leute. Ja. Also es ist ja was sehr unsympathisches an mir. (.) Aber Lucy spezifisch mag das dann auf eine Art. Und ich glaube, da muss ich halt herausfinden, was ist da deine Sache? Was ist deine unsympathische Sache, die Amelie an dir mag? Weil das gibt es in jeder Beziehung. Es gibt in jeder Beziehung diese Sache, die, wenn man von außen in jemand reinguckt, das ist doch voll scheiße. (.) Aber die andere Person findet das vielleicht auch scheiße, aber irgendwie ist das auch ganz cool und man kann damit umgehen. Und ich weiß nicht genau, was die Sache bei dir daran wäre. (.)
Mats: [00:56:04] Ich könnte mir fast vorstellen, dass es so ein bisschen das Gegenteil ist von dem. Also eher dieses (.) leichter (...) //Robin: sich runterspielen.// Also ne, dass man so sagt, ja, (..) ich könnte das eigentlich, aber ich mach's nicht, weil ich's trau's mir selber nicht zu. Und dass das vielleicht schon so ein bisschen auch, ne, weil so ein leichter Beschützerinstinkt dann auch durchkommt bei Amelie und sagt, ja, den muss man auch manchmal, muss man auch treten, aber dann läuft's auch in der Regel. so, //Mats: und den muss man auch mal sagen. Ja, das wär interessant,//
Robin: [00:56:33] wenn plötzlich, weil ich, es klingt dann so, als ob dann bei Amelie und mir dann auch gleich auf gleich treffen würde. Ich glaub, es wird sofort knallen, ehrlich gesagt. Ich glaub, //Mats: das wäre keine 10 Minuten//
Mats: [00:56:43] ohne, ohne ein Streit, also sonst was, //Robin: also wirklich.//
Robin: [00:56:47] Mach das doch mal so. Ja, mach das doch so, Alter. Ja, wirst du, das könntest, ich seh's sehr schnell. (.)
Mats: [00:56:53] Also es könnte, es könnte auch wirklich sein, dass du innerhalb von 10 Minuten ermordet wirst. Ich will dir direkt sagen, dass das, dass das möglicherweise eine, ein Resultat dieses Experiments ist, dass, dass ich stillschweigend wie eine Kakerlake in deinem Leben, in deinem Haus so.
Robin: [00:57:08] Ich komm zurück in meinen Körper, besseres Leben als je zuvor. Wirklich, alles ist so geil, wie es noch nie war. (.) Nee, Lucy ist ein bisschen enttäuscht, weil plötzlich ich wieder so ein bisschen unsympathisch bin. Du kommst zurück, tot. (...) Ach, ich kann mich bewegen. Warum bin ich in einem Sarg?
Mats: [00:57:27] Das wäre irgendwie lustig, aber auch ein bisschen wissere. Ich glaube übrigens gar nicht, dass das Leben bei mir, bei dir, dein Leben dann besser wäre. Ich glaube eher, dass es ein sehr zurückgefahrenes ist und ich glaube, dass du da erstmal auch nicht aufräumen musst. Also ich glaube, es ist wirklich so, deswegen meine ich, so wie eine Kakerlake, so ist es zwar da, aber du erwischst sie nie so richtig. (..) Vielleicht ist es angenehm, aber ich glaube, es ist auch langweilig für Lucy sehr schnell. Deswegen kann es auch sein, dass ich auch ermordet würde. Also aber dann weniger aus so einem Hassmoment, sondern einfach aus so einem, so einem, //Robin: boah, (...)// ich wünsche, in meinem Leben wird irgendwas passieren und dann einfach, während ich draußen zum 17. Mal die Blumen aus- und einbüttel, dann haut sie mir einfach von hinten mit einem, weiß ich was, was habt ihr für Gegenstände mit so einem Suppenlöffel einfach so halt auf dem Hinterkopf.
Robin: [00:58:09] Ich habe literally eine Spitzhacke im Garten liegen. Perfekt, geil.
Mats: [00:58:13] Weil dann weißt du da einmal hinten rein in die Wirbelsäule und dann ist die Sache durch und dann habe ich ja das Loch wahrscheinlich auch schon grab. Die könnte mir wahrscheinlich auch sagen, ey, grab jetzt deinen Grab. Ich habe die Faxsegel. Ich würde es wahrscheinlich machen. //Robin: Einfach so aus. (.)// Ich möchte den Konflikt jetzt vermeiden, //Robin: deswegen grabe ich jetzt meinen Grab. (..)// Also es ist durchaus möglich.
Robin: [00:58:32] Ich wusste jetzt, ich wollte auch nicht nachfragen. Ich habe das jetzt acht Meter tief gemacht, aber ich komme jetzt auch nicht mehr raus gerade. Ich weiß, du kommst jetzt nicht an mich ran, um mich umzubringen, aber ich wollte dich nachfragen.
Mats: [00:58:40] Deswegen habe ich drei Gräber gegraben. (..) Sechs, sieben und acht Meter. Ich war mir nicht mehr sicher. Passt dazu.
Robin: [00:58:46] Boah, jetzt will ich das machen. Jetzt müssen wir einen Weg finden, dass wir bitte die Körper tauschen einmal, weil das finde ich ist zu lustig, der Gedanke. (.) Wir brauchen so einen Notfallknopf wie so eine alte Dame (.) um den Hals, wo wir draufholen können. Genau, wo wir dann mit der Caritas verbunden werden und die Caritas wiederum kann dann unsere Körper wieder zurück machen.
Mats: [00:59:07] Ja, das wird, also die Frage ist, (.) also jetzt im Moment denke ich auch gerade so, die Frage ist nicht, wie lange, sondern also wie lange, bis wir tot sind. Also wie lange der Panikbutton. Und ich glaube, schon eine Woche schaffen wir. Aber es kann auch sein, dass das ganz schnell direkt eskaliert. Das hängt ja auch immer so ein bisschen an den Armen zusammen.
Robin: [00:59:25] Aber weißt du, auch das ist ja, wir geben uns ja gerade auch wieder Klischees hin. Vielleicht sind es ja auch wir, die umbringen. Ah, das kann auch sein. Muss man ja auch mal sagen. Wir machen es uns ja sehr einfach, indem wir sagen, die Weiber töten uns. Also vielleicht töte ich ja dann auch mal eine Frau. //Mats: Statistisch gesehen ist das auch viel wahrscheinlicher.// Das muss man mal wirklich sagen. //Mats: Das kann auch sein.// werde ich deine und du meine Partnerin umbringen. Statistisch gesehen. (.) Aber was man da entgegen... Aber auch statistisch gesehen würden wir unsere aktuellen Partner umbringen. Ich glaube, das ist immer so bei Männern. Jeder Mann tötet im Schnitt zweieinhalb Frauen im Leben. (..)
Mats: [01:00:00] Da müssen wir was aufholen. (.) Ne, ich denke, aber gerade wenn es ja darum geht, was zu gewinnen, also, ne, weil es geht ja auch, also ich nehme mal an, dass wir beide dann sehr ehrgeizig sind zu sagen, ich halte auf jeden Fall länger aus als der andere. dass das deswegen sein kann, dass dieser Tötungsimpuls, der natürlich auch tief in mir drin schlummert und nur wartet, Ja, den fühlen wir alle täglich. Dass der aber unterdrückt wird durch ich will besser sein als. Also ich bin hier der Alpha. Das stimmt. Ja, da haben wir doch ein schönes, positives Ende für diese Frage. Ich hoffe, wir konnten sie beantworten.
Robin: [01:00:28] Ja, da war konkret und zielgerichtet geantwortet. Das war, ach guck mal, Razzian. Immer noch ein gutes Konzept.
Mats: [01:00:34] Das Konzept, wirklich, das ist eine Sache, da habe ich nicht drüber nachgedacht, ob ich rausfinden will, wie Robin bumst und ich habe festgestellt, Nein. Wie gesagt,
Robin: [01:00:42] ich denke da täglich drüber nach, wenn man aufsteht.
Mats: [01:00:44] Ich weiß jetzt, ich muss auf jeden Fall ein paar Filmchen aus dem Internet rausnehmen und verrumpeln und jetzt gleich danach anfangen zu recherchieren.
Robin: [01:00:49] Dein Kopf so auf irgendeinen superbekannten Pornstar-Drupp machen. Guck mal, da bin ich. Ist das nicht cool, wie ich das mache? Ich wurde gediebfuckt. Fakt. Oh, das ist mein neues Konzept. Es wird ja gerade wegen auch Colin Fernandez und Christian Ulm viel darüber gesprochen, dass Männer halt Fake-Porn von Frauen erstellen. Wo ist denn vielleicht, wo sind wir denn dabei, wenn Männer Fake-Porn von ihren männlichen Kumpels erstellen? Ist das okay? Ich finde, das ist was sehr anderes.
Mats: [01:01:23] Ja, es ist auch, Gott sei Dank ist es was sehr anderes.
Robin: [01:01:25] Das könnte moralisch vertretbar vielleicht sogar erwünscht sein.
Mats: [01:01:28] Da müssten wir mal den Konzil der Männer zusammenrufen, um mal festzustellen, ob wir das vielleicht mal verankern wollen, weil wäre der Punkt.
Robin: [01:01:37] Ja, also ich glaube, wenn die Männer sich dort mehr zusammen tun würden, viele Frauen würden es ihnen danken. Wenn quasi da mal, dann wird, zehn Männer machen das so und dann sehen sie das und dann lernen sie was. Und ich glaube, die eine oder andere Frau würde sagen, guck mal, jetzt endlich nach 34 Jahren ist hier mal eine Nacht, die mir aktiv Freude bereitet.
Mats: [01:02:02] Aber gerade, jetzt bin ich mal ganz kurz weg von Luppi-Fluppi-Heiterkeit, weil ich finde //Robin: eigentlich...//
Robin: [01:02:08] Du darfst Sex sagen, du kannst auch Ficken sagen. Ja, ja, ich tue da sowas.
Mats: [01:02:11] Ich denke immer, gleich noch ein Disclaimer vorne, ich sage Worte. (..) Es wäre ja... Manchmal, so gute Folge ist es ja... Es wäre ja aber eigentlich, glaube ich, sehr gesund, wenn man über solche Sachen mehr reden würde. Jetzt nicht in Podcasts, also man muss es nicht in der völligen Öffentlichkeit tun, aber dass man über solche Dinge...
Robin: [01:02:31] Nachdem wir gleich die Aufnahme beenden.
Mats: [01:02:33] Wir machen... Ja, genau. Und den nehmen wir dann auf.
Robin: [01:02:35] Wir holen noch unsere Partnerin dazu und dann machen wir eine schöne Viererrunde. Aber ohne Bescheid zu sagen.
Mats: [01:02:39] Ich würde die einfach per WhatsApp dazuschalten, wenn die gerade einfach, keine Ahnung, Amelie ist gerade bei Uschi. Über auch WhatsApp. Und dann einfach dazuschalten und dann mal ganz konkret einfach Fragen stellen. (.) Weil ich glaube schon, dass der Austausch... Ich bin einfach unkommentiert dazugeschaltet. Sie sehen so mein sehr interessiertes, großes Gesicht in der Kamera. Notizen, der sich die ganze Zeit macht. Und dann immer so sehr, sehr verheißensvolle Minen macht. Oh man. Ja. Aber nee, wirklich. Ich finde, eigentlich ist das ein Thema, was man mehr, auch mehr im Freundeskreis besprechen sollte. Weil der Austausch, ja da glaube ich, also ist jetzt mein Gefühl, ja primär über Pornofilme oder sowas dann ja vielleicht stattfindet und so ein bisschen logischen Menschen verstanden und sagt, okay, dann auch mit der Partnerin oder dem Partner glaube ich stattfindet. Aber außerhalb davon, weil das ja eben auch was super Intimes ist und das gesellschaftlich eben auch von Anfang an immer sehr so behandelt wird, ist es glaube ich, wäre es gesünder, wenn man da den Schritt raus macht und da im Freundeskreis drüber reden kann. Aber ich kriege gerade richtig, also nicht Beklärungsgefühle, aber ich bin so, ich finde [01:03:40] die Gedanken daran, dass ich in der Gruppe sitze und wir, also selbst wenn es meine engsten Freunde sind, in der Gruppe sitze und dann anfange darüber zu quatschen, fände ich super unangenehm. Es ist wirklich, also es ist erstaunlich, aber
Robin: [01:03:51] Ja, bei mir ist es weniger tatsächlich das. Also ich finde, ich habe da keine Inklination, ich sage das, ich habe es auch noch nie gemacht, ich habe noch nie den aktiven Gedanken gehabt, dass das jetzt ein tolles Gesprächsthema wäre, aber ich habe auch keine aktive, kein aktives, schlechtes Gefühl dabei. Ich glaube, ich könnte einsteigen, wenn das passiert, aber ich finde den Gedanken weird, dass jemand proaktiv sich denkt, wie ist, also ich muss immer nur an die The-Room-Szene denken, das ist für mich der einzige Assoziation damit, dass einfach jemand zu mir sagt, anyway, how is your sex life? Und dann denke ich halt kurz so, ja weird, aber jetzt erzähle ich dir halt. Und bei dir so? (.)
Mats: [01:04:27] Ich kann mir auch vorstellen, dass das vielleicht im Gespräch, also wenn dann zum Beispiel die Frage kommt, so ey, keine Ahnung, wie oft und was ist normal, was nicht normal. Ja, aber erneut, wie kommst du zu dieser Frage? Ja, das ist, genau, du musst halt diesen Einstieg irgendwie finden und da kann dieser Podcast helfen. In dem Moment habt ihr jetzt da draußen, habt ihr jetzt die Möglichkeit zu sagen, ey, ich habe letztens in diesem Podcast gehört, da ging es um diese Fragen, da, da, da, da, da, habe ich mir mal gedacht, wie siehst du denn das? Und dann hat man, ist man schon halb drin und dann kannst du direkt nach Bumsen fragen danach. Da bist du quasi direkt im Thema drin. Also vielleicht noch ein bisschen eleganter ausformulieren, aber im Kern haben wir jetzt alle die Möglichkeit, einen Gesprächseinstieg zu finden, der nicht super weird ist und wo man auch noch raus kann. Wo du auch noch sagen kannst am Ende, ja, nee, würde ich auch nicht machen und dann ist das Thema durch. Aber so, so hätte man jetzt was. Sehr schön.
Robin: [01:05:11] Lieber, lieber Mats, dann haben wir wirklich die Frage mit, mit, mit, mit Sternchen. Mit Schnur, mit, mit Schnur, würde ich sagen, mit Schleife abgeschlossen, würde ich //Mats: auch sagen.//
Mats: [01:05:20] Ja, finde ich auch gut. Eine Sache, wo wir gerade bei Handwerkern waren. Robin, ich habe eine Frage, weil du jetzt ja schon relativ lange auf dem Land wohnst und mein, mein Gefühl ist, alle, die auf dem Land wohnen werden, zwangsläufig irgendwann gute Handwerker. Innen. Also, dass, das passiert, also du kannst dich da, du hast halt, was willst du machen, entweder reparierst du das oder du wartest 15 Jahre, bis so irgendwie einen Termin, so, du, oder der Herrmann von dem Anmarscheid, also du, du musst, das ist einfach überlebenswichtig. Folgende Geschichte habe ich jetzt ganz kurz, ich versuche es kurz zu fassen, weil dann müssen wir noch Fragen mit reingehen.
Mats: [01:05:48] Mach es mal so, als würdest du gerade deine Freundin küssen, einfach nur, dass ich das mal im Kontext halte. Also, es ist, ähm... Komm schon, komm jetzt, komm doch, jetzt komm doch mal, jetzt komm doch mal aufwärts,
Robin: [01:05:58] komm doch jetzt mal kurz her. Oh nein. (.) Jetzt komm, jetzt komm, jetzt, Mann, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte kommen, bitte, jetzt
Mats: [01:06:06] komm doch, bitte, jetzt ist das Thema aber auch vorbei, es tut mir leid, das war sehr lustig. Äh, ich habe eine Küchentür, Robin, und diese Küchentür, die knarzt, also wenn ich den, wenn ich den Türknopf bewege, dann knarzt die sehr. Mhm. Und das ist halt nervig, weil man auch gerne mal abends, also wenn ich ein bisschen früher ins Bett gebe, Amelie und so, das, das, manchmal knarzt es einfach so. Und ich war dann so, ist mir auch wieder in so einem Moment eingefallen, wo ich dachte, warum habe ich da nicht früher lang gedacht? Da ist so, ey, ich kann ja mal gucken, ob ich das repariert kriege, also ob ich das mal austausche. Dann habe ich mich damit beschäftigt und habe so geguckt, okay, wie funktioniert überhaupt so ein Türmechanismus, also wenn ich drücke und dann geht der Schließer rein und wenn ich loslasse, geht der hoch und dann weiß ich, okay, und mein Verdacht war, das muss ja dieser Mechanismus sein, wo der Pinöpel drin sitzt, rein und raus geht. Und dann bin ich in den Baumarkt gegangen, habe das mit einem schönen Spaziergang verbunden und habe hier in der Gegend, hatte gerade einen Baumarkt neu aufgemacht, was schon sehr aufregend für mich war, also wirklich war an dem Tag da, als eröffnung war, weil ich habe noch nie gesehen, dass ein Baumarkt ein Maskottchen vor Ort hat, in Form eines Zollstocks [01:07:11] zum Beispiel oder eines kleinen Männchens. Das war richtig gut und die armen Schweine mussten auch immer so winken. Die standen am Anfang, haben mich angewunkelt und ich war so, ich kann das nicht. Wo ist Robin? Wo ist Robin? Wirklich? Und ich habe dann so getan, als hätte ich einen Hut aufgehabt und habe dann so den Hut abgezogen. Das ist meine Übersprungshandlung, ich weiß auch nicht. Ja! Oh mein Gott, wirklich? Ja, aber ich wusste nicht, was ich machen sollte. Das habe ich, das...
Robin: [01:07:34] Du hast gesagt, hello, m'lady. Ja, das hätte ja auch gut sein können. So ein Zollstock! (...)
Mats: [01:07:43] Wenn du es so formulierst, war von allen Möglichkeiten das vielleicht nicht die beste, aber ich wollte dich auch nicht hängen lassen. Ich habe mich empathisch sofort in den Zollstock reinversetzt und dachte so, holy shit, ich muss an einem Samstag bei einer fucking Baumarkteröffnung als Zollstock rumlaufen und Leute anwinken und ich kann diesem Zollstock-Typ auch überhaupt nichts machen, weil das einfach so groß ist und so ungelenkt und ich stoße die ganze Zeit überall an, weil die Gänge hier so eng sind. //Robin: Oh toll!// Dann habe ich halt den Hut gezogen, aus Respekt auch vor dieser Tat und ich hoffe, es noch ankommen. Anyway, ich bin also in diesem Baumarkt und habe mir dann Schließmechanismen angeguckt und habe dann einen gefunden, der passt. Da muss ich sagen, ich liebe ja mittlerweile so diese DIN-Geschichte in Deutschland, dass alles genormt ist. Es gibt genau drei Schließmechanismen für Wohnungen, eine für die Haustür quasi, eine fürs Bad und eine für alle anderen Türen. Und die passen immer, da gibt es auch zwei Typen, aber ansonsten kannst du, musst du gucken, ob links schließt oder rechts schließt. Aber du findest sie. Und dann habe ich das dann gekauft und war dann zu Hause und war dann so, okay, jetzt baue ich den ganzen Schüssel [01:08:45] immer auseinander, weil wie schwer kann es sein? Habe das alles auseinandergebaut, habe das auch hingekriegt, habe es wieder eingebaut und dann habe ich den Türknopf betätigt und er hat genauso geknarzt wie vorher. Ein bisschen anders, aber genauso, Robin. Jetzt frage ich dich, was habe ich falsch gemacht? Wo ist das Problem?
Robin: [01:09:00] Also, du hast dann die komplette Klinke ersetzt? Nee, die Klinke nicht, aber der Schließmechanismus. Nicht, sondern nur das, was vor uns zurück quasi geht. Ich weiß auch den Namen davon nicht.
Mats: [01:09:10] Das ist, also dieser, ich weiß nicht, ob es Gesamtschließmechanismus heißt, aber das ist quasi wie so eine, wie so, wie eine Kassette will ich es fast nennen. Also das ist so eine gesamte Apparatur, die du rausziehen kannst und die kannst du auch als Ganzes kaufen.
Mats: [01:09:21] So, und mein Gedanke war jetzt, dass...
Robin: [01:09:23] Aber dann muss es doch die Klinke sein stattdessen eigentlich, oder?
Mats: [01:09:25] Nee, nee, nee, tatsächlich ist es in dem Ding, in dem Ding knarzt es. Und ich habe, und das ist eine Sache, mein Verdacht ist, also erstmal habe ich relativ günstig gekauft, das alte war so ein bisschen aus Metall und das neue ist halt so ein bisschen aus Plastik. Ich dachte aber, das ist jetzt, ist vielleicht besser, weil es neuer ist, dass es da nicht knarzt. Und dann habe ich den alten nochmal aufgemacht und das sieht ja wirklich aus, als wäre das, keine Ahnung, 1615 entwickelt worden, weil das noch mit so Springfedern ist und so, ne, Mechanismen, sieht also ein bisschen foltermäßig aus. Und ich habe jetzt das neue noch nicht aufgeschraubt, weil ich dachte, den mache ich jetzt vielleicht auch noch kaputt. Aber, also wo war mein Fehler? Warum geht das nicht?
Robin: [01:10:03] Also aufgeschrauben sollst du dann ja auch nix bringen, weil wenn beides knarzt, kann es ja nicht das Problem sein, was da drin ist, wenn das beides unterschiedliche Behältnisse sind, ne? Einfach logisch.
Mats: [01:10:12] Da ist knarzt anders. Also man merkt, es eine hat mehr so geknarzt, das neue knarzt halt so. Und das ist auch wirklich, also ich habe das dann nochmal ausgebaut und nur da den Griff rangemacht und dann quasi den Türgriff bewegt und dann hat es da drin geknarzt. Das ist aber nicht der Türgriff, weil da kann nichts knarzen. Das muss in der Apparatur sein.
Robin: [01:10:34] so einer Tür drin, dann hat er gar nichts geknarzt. Hast du mal die Außenseite von beiden jeweiligen Mechanismen wirklich absurd mit WD-40 vollgesprüht, der Cheatcode?
Mats: [01:10:43] Gut. Ich habe tatsächlich, also jetzt noch nicht komplett die Tür vollgetränkt mit WD-40, aber ich habe schon ein bisschen, ne? Aber das ist kein Knarzen, wo ich sagen würde, da würde, da würde das helfen. Also ich kann, deswegen frage ich ja einen fehligen Handwerker auf dem Land, weil das ist wirklich weird. Und es war auch ein bisschen lustig, weil dieses Knarzen mich jetzt natürlich jedes Mal, wenn ich die Tür aufmache, ist es halt wie so ein Hohn. Das ist wie so ein Hohn. Ja, das kann ich sehr gut nachfragen.
Robin: [01:11:11] Das ist ja super frustrierend, weil das ist ja ein großer Aufwand, den du da eingegangen bist, extra reinzugehen, deinen imaginären Hut gegenüber den Zollstock zu ziehen und so. Das ist ja alles eine Arbeit. Und dann halt diese Arbeit zu machen und am Ende dazustehen wie vorher, sehr unbefriedigend. Voll. Ich bin mir sehr sicher, wenn wir beide das gemeinsam vor Ort machen würden, würden wir eine Lösung dabei finden, weil ich glaube auch, dass wir sehr gut zusammenarbeiten würden bei sowas Handwerklichem. Aber jetzt gerade stehe ich da auf dem Schlauch. Ich dachte, ich war mir sicher, als du angefangen hast, da kommen wir irgendwo an, weil ich ja, ich habe ja die Türen ausgetauscht, ich habe Griffe ausgetauscht und Katzenklappen eingebaut und was hast du nicht gesehen. Aber das konkret, da habe ich tatsächlich noch nicht dran. Das klingt für mich halt so, als ob es dann was anderes sein muss, als ob das Knarzen von woanders kommt und nur dann hintransportiert wird, wo du es hörst. Aber das kannst du ja einschätzen. Also du weißt ja, von wo das Knarzen kommt. Deswegen, wenn da kein mechanisches Teil drin. Also das wäre das, hast du es mal aktiv probiert, wenn du, indem du diesen Mechanismus rausgenommen hast und dann nur die Klinke bewegt hast.
Mats: [01:12:11] Also kann man die da noch bewegen und dann knatzt es nicht. Da ist ja nichts. Also da läuft ja quasi das Stäbchen ja nur durch die Tür durch und da bewegt, da ist nichts. Ich habe also da auch sauber gemacht und nochmal ein bisschen eingefettet. Das ist nicht, das muss in dem Ding drin sein. Ich bin halt nur so.
Robin: [01:12:23] Aber wie kann es in dem Ding drin sein, wenn das ganze Ding ausgetauscht wird? Das ist das, was ich nicht verstehe.
Mats: [01:12:26] Genau. Na, die Frage ist, also ist, soll das so? Ist das, weil ich billige Scheiße gekauft habe, die nur ein Zehner gekauft hat? Soll das einfach so? Oder ist das so ein, weil alle anderen Türen bei uns machen das halt nicht. Und ich bin halt so, warum ist es dann immer nur die Küchentür und selbst wenn ich da jetzt quasi ein neues, neues Schließmechanismus einbaut, warum kniest es dann trotzdem? Und das verstehe ich halt nicht, weil ich habe es dann ausgebaut und in der Hand gehabt und habe da dann den Nebel. Das muss ja nicht für sein. Nee, das ist ja das Richtige. Ich habe ja, es kann sein, dass die verflucht ist oder so und dass das deswegen übergegangen ist. Aber ich habe das ausgebaut, in der Hand gehabt, nur den Schließmechanismus, und habe da die Klinke herangemacht und habe dann da gemacht und dann hat es auch geknarrt. Also es ist schon in diesem... Also es ist die Klinke. Nein, es kann...
Robin: [01:13:07] Weil du hast doch immer die gleiche Klinke benutzt.
Mats: [01:13:09] Ja, aber das ist ja nichts. Das ist ja einfach nur ein Metallstäbchen, was das verbindet. Und es knarzt doch innen drinnen.
Robin: [01:13:13] Aber dann ist deine Theorie oder das, wo du dir sicher bist, dass es das ist, dass beide Dinger, das Alte und das Neue, auf unterschiedliche Arten ungewollt knarzen. Ja. Weil das halte ich für so ausgeschlossen, dass du ein Neues gekauft hast, was dann auch knarzt, aber aus einem anderen Grund als das Erste, dass es zufällig genau so auf die gleiche Art doof ist. Das ist gut möglich. Absolut. Das ist nicht ausgeschlossen. Aber das wirkt auf mich so... Ich persönlich habe das Gefühl, okay, man muss die Gemeinsamkeit dann finden. Ja. Wenn bei beiden das gleiche Problem besteht, können es, mein erster Gedanke, nicht die beiden Dinge sein, sondern es muss irgendetwas sein, was mit den beiden Dingen interagiert. Aber es kann natürlich auch einfach sein, weil da geht ja irgendwas rein von der Klinke aus in diesen Mechanismus. Und ich hätte jetzt gedacht, okay, ist dieses Ding, was dann da reingeht, das, was knarzt, weil das damit interagiert? Ist das der kleine Nöppel, der aus der Tür rausfährt in den Türrahmen, um es zu schließen? Und den du reinfährst, wenn [01:14:17] du die Klinke runterdrückst, ist es das Ding irgendwie? Aber ja, ich bin da leider auch nutzlos am Raten, muss ich gestehen.
Mats: [01:14:25] Ja. Ich glaube, ich habe, also meine Theorie ist, ich habe einfach jetzt Pech gehabt, weil der alte Mechanismus, ich nehme an, der ist so alt wie das Haus hier und das ist irgendwie, keine Ahnung, schon 30, 40 Jahre alt. Und wahrscheinlich hätte man das fixen können, indem man das aufmacht, nochmal so richtig neue Schmierfette oder so reinpackt. Oder irgendwie diese, wie sagt man nicht, die Spulen, aber diese gespannten Metalldinger sind, was? (..)
Robin: [01:14:49] Ja, aber das sind doch so eine Art Federn, oder nicht?
Mats: [01:14:51] Ja, Federn, Federn, würde ich sagen, genau. Dass man die vielleicht austauscht oder sowas, weil ich glaube, dass da irgendwo dieses Knarzen entsteht oder vielleicht reibt irgendwo Metall auf Metall dann immer. Aber deswegen dachte ich ja, ich tausche den ganzen Bums aus. Ja, genau. Und es kann aber sein, dass da jetzt, weil es ja nicht genau derselbe ist, man merkt schon, da ist mehr Plastik drin in dem neuen. Also, weil der auch günstiger war. Ich meine, vielleicht ist einfach die Kombination aus, ich habe was Altes, Teures, was kaputt war, durch was Neues, Günstiges, was halt nicht so gut verbaut ist. Und bei beiden ist das Resultat knarzt halt. So kann es ja auch sein.
Robin: [01:15:24] Also, die Lösung, nicht für das Problem, aber um für das Ausflussverfahren wäre ja eigentlich, dass du zurück zum Baumarkt gehst, das Ding zurückgibst, eine etwas teurere Alternative verkaufst, die einbaust. Und wenn die auch knarzt, dann können es, weil drei Stück wäre insane. Wenn drei Dinger auf die gleiche Art, unabhängig von deiner Tür, knarzen und kaputt wären, das kann ich mir nicht vorstellen, weil dann weißt du, okay, es ist nicht der Mechanismus. Und normalerweise kann man beim Baumarkt Sachen ja easy zurückgeben. //Mats: Ja, dann muss ich mal gucken.// Ich habe letztens erst zweimal Hosen zurückgeben müssen, weil ich habe mir eine Arbeitshose im Baumarkt in Größe M gekauft, hat mir natürlich gut gepasst am Schenkel und war am Bauch mir wirklich, als ob ich von, also XXXXL tragen würde, viel zu groß. Und dann habe ich mir eine Nummer kleiner gekauft und ich habe die nicht über meinen Oberschenkel bekommen. Dann habe ich halt gesagt, hallo, ich muss die auch zurückgeben, weil das ist mir viel zu klein. Gucken Sie mal meinen Cake hier an. Haben Sie Frauenarbeitshosen und haben Sie straight up nicht. Das heißt, es gibt ja da Unterschiede.
Mats: [01:16:26] Weißt du, da ist es wieder. Und das würde nicht passieren, wenn wir alle mehr über Geschlechtsverkehr reden würden. Ich sage es dir gleich. Egal, Entschuldigung.
Robin: [01:16:32] Das stimmt. Ich weiß nicht. Ja, das stimmt. Mein Oberschenkel ist für viele sehr wichtig für den Geschlechtsverkehr. Das würde da Thema werden.
Mats: [01:16:38] Und wieder ein Detail. Sehr gut.
Robin: [01:16:40] Ja, aber da hat die Frau in der Kasse sehr gekichert.
Robin: [01:16:43] Die, weiß ich nicht, 50-jährige Frau, weil ich dann halt gesagt habe, hä hä, ist mein Arsch zu groß für diese Hose. Haben Sie irgendwo großarschige Arbeitshosen? Das habe ich halt lustig verpacken müssen. Hat sie gekichert. Da habe ich eine Sache kurz //Robin: erzählt, lieber Mats.//
Mats: [01:16:58] Du hast auch deinen imaginären Hut gezogen, als du reinkommst.
Robin: [01:17:02] Auditiv war das halt. Ich habe mein, das möchte ich nämlich kurz erzählen, das ist nur eine ganz kurze Anekdote. Ich habe meinen Hut imaginären gezogen, aber verbal und habe den, ich habe die beste Interaktion meines Lebens gehabt auf einer sozialen Ebene vorgestern und die hat insgesamt 30 Sekunden gedauert, weil ich an einem Spielplatz vorbeigelaufen bin und da war, da haben sich hier, a murder of children, a murder of crows, eine große Gruppe von, von, von Kindern hat da gespielt auf dem Spielplatz, unbeaufsichtigt. Habe ich natürlich sofort die Polizei gerufen. Nein, aber da waren so, weiß ich nicht, die waren so 10 bis 12, alles so jung, die standen da rum und haben halt irgendetwas gemacht und bin dann vorbeigelaufen und wie das so ist, wenn man in einer Gruppe von Jungen ist und man ist 10 bis 14 Jahre alt, sage ich einfach mal, gerade habe ich 12 gesagt, könnte noch ein bisschen älter gewesen sein, ich weiß es nicht. Du rufst ja irgendwas zu. Und was mir konkret zugerufen wurde, war, das beschäftigt mich ein bisschen, weil ich, das ruft diverse Fragen auf bei mir.
Robin: [01:18:01] Ey, du siehst aus wie Manuel Neuer, hat er mir zugerufen. Habe ich noch nie gehört. Ich wurde tatsächlich ja jetzt als Kind mehrmals mit Oliver Kahn verglichen. Da muss ich sagen, ist es mir sehr viel lieber mit, ja, weil ich so ein Unterwisser, genau wie der hatte. (.) Und da ist es mir, oder auch habe, da ist es mir aber sehr viel lieber, mit Manuel Neuer verglichen zu werden. Ich bin aber ja nun nicht. Achso, lieber Kahn als Neuer? Nein, nein, lieber Manuel Neuer als lieber Kahn.
Mats: [01:18:28] Ja, okay. (..)
Robin: [01:18:30] Deswegen habe ich dann, habe ich halt gesagt, so habe ich mich umgedreht, bin vorbeigelaufen, habe ich gesagt, danke, weil der hat auch Bruder, Bruder, du siehst aus wie Oliver Kahn. Ich habe gesagt, danke Bruder. //Mats: Neuer.// Dann hat er gesagt, Manuel Neuer, Entschuldigung. Und da hat er gesagt, bist du Bayern-Fan? Ich, seit 20 Jahren kann Fuß vor mir gucken, habe ich gesagt, ja, natürlich, habe ich gesagt. Und dann, oh, sauber, du bist korrekt, Bruder. Und dann habe ich ihm zugerufen, bist du Formel-1-Fan? Habe ich einfach alles auf eine Karte gesetzt, weil das ist ja unwahrscheinlich. //Mats: Wolltest Freundschaft beschließen.// Ich habe es gesagt, weil ich habe, er hat schon, dieser Rudelsführer, dieser 13-Jährigen, der hat da schon eine Connection mit mir gehabt. Ich glaube, er hätte einfach Nein antworten können, habe er denn gemacht. Er hat gesagt, ja, ein bisschen. (...) So, und da habe ich schon wieder Wert gestellt. Habe ich gesagt, sauber, Bruder. Und dann kam es, also ich bin währenddessen so langsam weitergegangen, ne. Ich bin vorbeigegangen und dann wusste ich, kommt der Moment zur Verabschiedung. und ich hatte etwas, also ich hatte einen Traum in mir, was ich gerne erleben würde. Und ich hatte keine realistische Situation gesehen, in der ich sie erleben könnte, [01:19:32] diesen Traum wahr machen könnte. Aber in diesem Falle war es soweit. Also habe ich, ich habe mich diesen Leuten zugewendet im Vorbeilaufen und habe denen nur zugerufen, lieber Mats, 6-7, Bruder, 6-7. Und lieber Mats, ich habe mich umgedreht wie Tom Cruise bei einer Explosion, die er nicht anguckt. Und hinter mir sind diese Zwölfjährigen ausgetickt. (..) Der eine war wirklich so, 6-7, Bruder, du bist ja korrekt. Und alle anderen so, 6-7. Und ich bin, habe die nicht angeguckt, die Explosion hinter mir. Ich bin einfach weggegangen und die sind ausgezickt hinter mir. Und ich war wirklich so in mir, ja. (...) Ich bin mit dem größten Glücksgefühl, den ich in meinem Leben, das ich bei mir je gespürt habe, zurück nach Hause gelaufen, fortwährend vor mich hinkichernd. Und ich zehre heute noch genauso von dieser Interaktion wie vor zwei Tagen. (.) Das war, oh, alle meine Träume wurden erfüllt. [01:20:36] Das war die beste soziale Interaktion, die ich in meinem Leben immer hatte. (..)
Mats: [01:20:41] 6-7, ne? Also und du sagst mir, du bist in diesem ganzen Streaming-Game nicht drin, aber 6-7, das ist natürlich durchgedrungen. Ja, natürlich.
Robin: [01:20:48] Also das weiß man ja natürlich. Und ich kann ja gut mit Kindern. Das heißt, ich weiß ja, wenn du mit Kindern und Jugendlichen sprichst, dann du sagst einfach etwas, was die hören wollen. Und es ist völlig egal, was du sagst. Und ich wusste, die sind genau in dem Alter. Deswegen vielleicht eher 10 als 14. (.) Und deswegen habe ich dann alles auf eine Karte gesetzt, dass sie auch mich ein bisschen so angucken. Was will denn Ang? Was will der Mann? Aber nein, es hat sehr gut funktioniert.
Mats: [01:21:12] Aber also das finde ich interessant, weil mir, also wusstest du, dass 6-7 dann so eine, auch so eine Verabschiedungsgeste sein kann? //Robin: Nee, es ist einfach nur Nonsens.//
Robin: [01:21:21] Es ist eine bedeutungslose Zusammengehörigkeitsgeste. //Mats: Genau, das heißt...// Das ist ja, ja, eine soziale Geste. So, ich gehöre zu euch und du gehörst zu mir und Kinder machen das. Und wenn andere Kinder reagieren, freuen die sich.
Mats: [01:21:33] Das finde ich aber, also ich finde es sehr süß, dass du dich jetzt der 13-jährigen Peergroup dazugehörig fühlst. //Robin: Ja, das ist, glaube ich, unproblematisch,//
Robin: [01:21:40] wenn ein 35-Jähriger dazugezogen ist.
Mats: [01:21:41] Absolut, auch im Kontext dieser... Also finde ich, finde ich gut, dass du da dann auch öfter rumhängen willst dann jetzt. //Robin: Das habe ich nicht gesagt.//
Robin: [01:21:47] Moment, Herr Richter, Herr Richter, das habe ich nicht gesagt. Kein Zitat.
Mats: [01:21:49] Über Fußball, mit denen du reden willst, finde ich interessant. (.) Aber mutig. Hätte ich nicht, weil ich hatte so eine Interaktion, na, so eine halbe, da ist ja irgendwie Party gewesen. Ich glaube, so 14-, 15-jährige Feier war hier im Haus. Und da bin ich vom Einkaufen zurückgekommen und dann waren irgendwie drei Mädels, die geklingelt haben. Und die waren so... Und haben irgendwie da... (.) Prosecco oder... //Robin: Die haben ja euch geklingelt?//
Robin: [01:22:11] Nein. Nee, nee, nee, aber bei uns im Haus.
Mats: [01:22:13] Und ich habe quasi gewartet und dann waren die so... Dann ist hier, ich will Party. Und dann sage ich, ja, Party. Dann sage ich, ja, Geburtstag. Ja, Geburtstag. Und wie viel? Und ich glaube, 16. Und dann sage ich, ja, dann viel Spaß. Da hätte ich theoretisch auch... Also nur für mich zum Verständnis...
Robin: [01:22:25] Ja, aber das ist dann gefährlich. Bei 16-Jährigen, die sind natürlich... Da muss man... (.) Also meine erste Assoziation, wenn ich eine 16-jährige Person es auch sehe, ist ein Gefühl von... Oh, die hat eine gewisse Autorität. Ist natürlich der größte... Und dann der zweite Gedanke, ist das wieder weg, weil ich mir denke, bist du bekloppt? Es gibt keine sich sehr unsicherere, (.) panischere Person auf der ganzen Welt als ein 16-jähriger Mensch. Der Junge ist gerade, der weiß nicht, was sein Körper ist, er kann nicht laufen, nichts... Wenn ich dem Hallo sage, bricht er in sich zusammen. Aber da ist dann natürlich mein Teenager-Gedanke von, ich bin halt 1,20 groß, alle anderen 16-Jährigen sind 250 Meter large. Das heißt, es ist erstmal so ein Aha-Gefühl. Aber da wüsste ich jetzt auch nicht genau. Also 6-7 kannst du natürlich nicht zu denen sagen. Ja, genau, das ist wichtig für mich. Da weiß ich nicht genau, was inne ist, muss ich gestehen. Vielleicht, wenn 16-Jährige zuhören, wenn eine einzige 16-Jährige Person zuhört, ich halte das für sehr unwahrscheinlich. Aber du bist wirklich... Also unser golden Ticket. (..) [01:23:25] Bitte schreibt uns mal, was gerade cool ist. Oder wenn ihr ein 16-, 15-jähriges Kind habt, könnt ihr das auch schreiben. Aber dann wisst ihr es wahrscheinlich auch nicht.
Mats: [01:23:33] Aber das wäre... Also auch gerne auf langfristiger Basis, weil ich wäre gerne up-to-date. Also immer wenn... //Robin: Es hält ja nicht, Mats.// Das kann ja nicht. //Robin: Es ist ja nichts anderes.// Nee, das stimmt. Deswegen meine ich ja auf langfristiger Basis im Sinne von, wenn sich das ändert, schreibt uns bitte erneut und gebt uns den Hinweis, sagt, das ist jetzt auch... Dafür kommt jetzt Humbelbumbel oder keine Ahnung, ob da irgendwas... //Robin: Kann sein.// Dass wir einfach einen Fuß in der Tür haben, weil wir müssen auch mal hier langsam über unsere Zahlen reden, Robin. Weil die sind nicht gut. Das stimmt gar nicht. Ich glaube, die sind nicht gut.
Robin: [01:24:02] Also gut. 6-7 ungefähr. Das ist jetzt deine... Ich würde sagen, das ist so deine eine Chance. Also dieses 6-7 wird nicht mehr lange... Das ist schon eine überraschend lange aktiv. //Mats: Ja, ja, ja.// Ein halbes, dreiviertel Jahr oder so schon. Das heißt, wenn du diese Chance nutzen möchtest, dann müsstest du jetzt langsam den Weg, die Möglichkeit finden, zu einem Kind 6-7 zu sagen, das ist safe. Das ist die safeste Bet der Welt, wenn du zu einem Kind 6-7 sagst. Ich hab das halt bei Kindern, die ich halt kenne, die aus der Familie sind oder so, hab ich das schon gemacht. Das ist immer ein Hit. Das ist immer ein Hit, absolut. Selbst wenn es nicht absolute Begeisterung ist, ist es so, oh, der kennt das. Weil natürlich kein Erwachsener //Mats: je zu diesem Kind 6-7 sagen würde.// Und wenn du das machst, ist es immer so ein Gefühl von, das ist ja cool, what the fuck. (..) das ist eine Abkürzung in das Herzen des anderen Kindes.
Mats: [01:24:51] Okay, dann werde ich mal, (.) also es klingt irgendwie auch riskant. Also es klingt, weil ich bin, und das ist halt vielleicht wieder dieser Unterschied, wenn ich, also ich gehe in deinen Körper, ich gehe da vorbei und rufe 6-7.
Robin: [01:25:02] Ach, du bist auch noch in meinem Körper? Okay.
Mats: [01:25:03] Ja, nee, jetzt, ich überlege nur gerade, weil ich in deinem Körper in dieser Situation werde und ich rufe 6-7 und hinter mir explodiert nichts, sondern es implodiert und die Stimmung ist tot (.) und danach gehen die nach Hause und ich höre vielleicht, einer fängt an zu weinen
Robin: [01:25:16] und das ist für mich,
Mats: [01:25:20] ist das dann, weißt du, ich habe ja eigentlich nichts zu verlieren, aber ich glaube, ich bin dann erstmal die nächsten Monate damit beschäftigt und ich glaube auch, ich kann diesen Weg an diesem Spielplatz nicht mehr vorbeigehen. In meinem Kopf sind da so Grabsteine und auf einem steht hier, war Mats nicht mehr cool oder so. Das stimmt, stimmt. Also da ist, das ist schon nochmal, ich habe großen Respekt davor, dass du dieses Wagniseingang bist und ich kann das deswegen //Robin: auch sehr wertschätzen.// Ich bin aber auch noch interessiert daran, was Lucy gesagt hast, als du dir das erzählt hast. (.) Sie gesagt, ach Mensch. (.)
Robin: [01:25:45] Nee, sie hat, also ich weiß das gar nicht, ich glaube, sie hat zuerst gefacepalmt und dann halt gelacht, weil das ja Sinn ergibt. Okay, gut. Also das ist ja keine Überraschung, sie weiß das ja, dass das ein Need in mir ist, diese Interaktion zu erleben //Mats: in meinem Alltag. Ja, ja, ja.// Mit erwachsenen Jugendlichen und Kindern, also mit allen Leuten in meiner Umgebung, das ist nichts Alterspezifisches, aber bei Kindern ist es einfach super easy, finde ich halt. Ich habe da den Draht zu, dass ich einfach, weiß ich nicht, ich weiß, ein Kind sagt mir halt irgendwie, hallo, ich bin sieben, wenn ich das kennenlerne, weil das irgendwie vom Kumpel das Kind ist oder so und dann sage ich halt, was, ich hätte gedacht, du bist zehn. Dann sagt er so, oh mein Gott, was, ich bin älter als ich bin, holy fuck. Und dann bist du halt der beste Freund. Und das genieße ich sehr an der Interaktion mit jüngeren Leuten, weil es einfach safe ist, du kannst sehr gut, die finden dich toll, wenn du dich auf einer simplen Art mit denen für die interessierst und mit denen einfach sprichst wie, nicht mit wie Erwachsenen, aber mit Leuten, wo sie sich dann ernst genommen fühlen zumindest. Und bei Teams weiß ich, ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal mit Teams interagiert habe, weil in diesem Alter sind wenige Leute [01:26:45] in der Umgebung. Wenn ich halt mit Kindern spreche, ist es in der Regel, weil Freunde oder Familie halt Kinder haben. (..) Und in das jugendliche Alter kommen wir da erst noch. Dann muss ich dann mal aktiv nachfragen, was cool ist. Weil ich habe gestern beim Trödelmarkt hier, es gab so einen kleinen Trödelmarkt, da waren wir nur zwei Minuten, weil da gab es nicht und es war 150 Grad und ich bin geschmolzen. Da gab es aber Slushie-Eis und das haben wir uns geholt. Das wurde von Jugendlichen verkauft mit der Slushie-Maschine meiner alten Schule, die anscheinend eine Slushie-Maschine hat, womit sie dann ein bisschen Geld einsammeln auf irgendwelchen Events. Und die waren halt dann so 16, 15, irgendwie sowas, weil die ja auf diesem Gymnasium sind. Und wenn es nicht so warm gewesen wäre und ich nicht am Rande meiner Existenz bereits existiert hätte, dann hätte ich die gefragt proaktiv, hey, 6-7 kann ich ja zu euch nicht mehr sagen und dann hätten die gedacht, bro, was? (..) Was ist gerade innen bei euch? Weil das würde ich einfach fragen, dann würde ich halt bei denen übel, [01:27:46] die würden sich halt Wochen drüber totlachen, dass irgend so ein, die glauben 22-Jährige, diese Frage denen gestellt hat, aber ist ja fein, dafür habe ich dann bei der nächsten Interaktion wieder irgendwas im Petto. Aber wie gesagt, da war ich am Rande wirklich des Hitzetods, deswegen konnte ich das leider nicht machen. ich versuche es fürs nächste Mal.
Mats: [01:28:03] Ja, man muss da Energie für aufbringen, das darf man nicht unterschätzen, das ist ja auch ein Risiko, dass man sich da begibt. //Robin: Definitiv.// Ich verstehe. Ich weiß nicht genau, wie wir hingekommen sind, aber ich fand es sehr gut, achso, richtig von dem Türgriffen. Ja. Und lass uns doch noch, wir haben noch eine Frage, würde ich jetzt gerne noch unterbringen. Es tut mir sehr leid,
Robin: [01:28:22] dass ich dir bei dem Türgriff gar keine richtig gute Hilfe gebe.
Mats: [01:28:25] aber ich habe das, es ist für mich eigentlich gut, weil wenn du jetzt gesagt hast, du bist ja bescheuert, man haut auf die Dinger auch einfach mit so einem Hammer dreimal an die Seite. Da musst du, weil da ist, dann löst sich innen drin der Mechanismus und die Spangen fügen sich in Position und dann knarzt es halt nicht. Das weiß man doch einfach. Das ist doch klar. Und so ist jetzt aber einfach, wenn du es auch nicht weißt, dann gehe ich mal davon aus, dass meine Lösung von es gibt keine Lösung, außer nochmal was anderes kaufen, die richtig ist. //Robin: Das würde ich machen.// Aber was ich machen würde, und das habe ich im Super, Entschuldigung, habe ich im Fachmarkt nicht gemacht, einfach mal einen Türgriff an diese Mechanismen dran bauen, kann man sich ja direkt einfach nehmen und mal gucken, ob die knarzen. //Robin: Weil das werde ich,// glaube ich, mal machen. Dann werde ich da mal alle 30 bis 40 Exemplare, die sie da haben, mal auspacken und einfach mal ein bisschen mal gucken, was passiert. Das ist eine gute Idee. Weil ich glaube, Und was ich sehr empfehlen kann,
Robin: [01:29:12] beim Baumarkt proaktiv nachfragen. Weil diese Leute kennen sich aus wie gearbeitet. Das ist der gleiche Tipp, den ich, glaube ich, auch schon mal gegeben habe für die Apotheke. Bei der Apotheke arbeiten Leute, die euch auch oftmals sehr helfen können, weil die sich sehr, sehr gut auskennen und sehr, sehr gute Ausbildung genossen haben. Und bei Baumarkt arbeiten meistens Leute, die privaten Großinteresse an diesem Thema haben, meiner Erfahrung nach. Und die mir schon sehr, sehr, sehr doll geholfen haben. Das wäre auch mein nächstes Ding
Mats: [01:29:39] gewesen. Ich hatte nur Angst, dass die, und da geht es schon wieder erst um meinen Kopf, ich denke, heute ist Grand Opening, da läuft einer rum, also hier läuft ein Zollstock rum und es läuft auch so ein Moderator-Fuzzi, lief da rum mit so einem Mikro, dass man dann über die gesamte Lautsprecheranlage hören konnte. Und ich hatte so ein bisschen Angst, dass der zu mir kommen soll. Na, Junge, Mann, was suchen Sie denn hier? Und dann sage ich, naja, also folgende Geschichte und dann lachen mich alle aus. Weißt du, die hören das quasi so und dann rutscht mir irgendwie, keine Ahnung, noch irgendwas, irgendein Pupsicht dabei oder so. Also deswegen war ich so, ich werde jetzt hier kein, ich kann mich nicht gesprächlich bindend an die Fachkraft, weil dann kommt er dazu und möchte irgendwie zuhören und dann wird es unangenehm. Das war alles, ich hätte es aber sehr genossen. //Robin: Du hast es ja eine große//
Robin: [01:30:15] Drucksituation gegeben mit dieser Eröffnung. Ey, ich liebe Baumärkte,
Mats: [01:30:19] ich liebe Baumärkte, //Robin: ich hasse Eröffnung.// Das war so ein Plus-Minus-Geschäft. Also es war ein geiler Baumarkt, auch ein schönes, ich konnte da völlig entspannt rummachen, weil gleichzeitig war immer so eine latente Gefahr, weil ich bin auch dann auf dem Rückweg zur Kasse, bin ich aus dem Gang rausgebungen und bin quasi wieder diesen Maskottchen, die den Gang natürlich ausgefüllt haben, //Robin: fast reingelaufen und ich war so,// wie du erinnerst dich an mich. Du erinnerst, weil ich bin garantiert der Einzige, der seinen imaginären Hut vor dir gezogen hat. Das war, also wie gesagt, das war schon spannend und aufregend, aber halt in der Konsequenz auch ein bisschen deprimierend, weil die Tür knarzt jetzt anders, auch weniger intensiv, aber mir wäre Türs nicht lieb gewesen, wenn sie gar nicht mehr knarzt. (.) So, wir haben noch eine Frage. (.) Die Überschrift lautet (.) von Verschwörungstheorien beim Zahnarzt und ich habe den Verdacht, worum es geht, weil das ist schon, also könnte sein, dass es darum geht. Lieber Robin, lieber Mats. (.) //Mats: Wahnsinnig,//
Robin: [01:31:08] also wahnsinnige Lesekompetenz, die du da in den Tag legst.
Mats: [01:31:11] Seit Corona hat sich die Welt verändert. Das gilt nicht nur für die explodierenden Preise, sondern auch dafür, dass Onkel Willi beim Weihnachtsessen jetzt Verschwörungstheorien von Facebook teilt. Ich für meinen Teil versuche solchen Schwachsinn in meinem Umfeld immer vehement zu widersprechen. Dabei rede ich vernünftig mit den Leuten, versuche Behauptungen mit Fakten und einem Klick bei Google zu widerlegen, etc. Tatsächlich habe ich aber auch schon den Kontakt zu Freunden abgebrochen, die krass nach rechts abgerutscht sind, als mir klar wurde, dass ihnen nicht mehr zu helfen ist. Ich habe seit Ewigkeiten extreme Probleme mit meinen Zähnen. Ich war schon bei diversen Zahnärzten, die mir jedoch nur bedingt helfen konnten. Ich war wirklich erleichtert, als ich vor Jahren endlich einen Zahnarzt fand, der mir helfen konnte. Zu diesem gehe ich jetzt regelmäßig. Die nette Zahnarzt-Helferin, bei der ich meine Zahnreinigung bekomme, ist immer freundlich und arbeitet seit 20 Jahren in der Praxis, wie sie mir vor einiger Zeit berichtete. (..) Nun war ich letzte Woche erneut zur Zahnreinigung [01:32:11] und Kontrolle vor Ort. Ich war mit der Zahnhelferin allein im Zimmer zur Zahnreinigung vor einer längeren Prozedur, bei der der Zahnarzt üblicherweise nicht anwesend ist, als sie plötzlich anfing, krasse Verschwörungstheorien zu faseln. Mit ungearter Energie und Wut erzählte sie vom großen jüdischen Umbevölkerungsplan. Da ist er wieder. davon, dass die Ukraine Krieg gegen die Welt führe und Putin uns befreien wolle und so weiter. In den normalen Nachrichten würden diese Informationen nicht geteilt, da Merz ihnen die Nachrichten vordiktiert. (.) Normalerweise würde ich nach 5 Minuten zuhören irgendwann einspringen, um einen Dialog zu suchen. Dies ist bei einer Zahnreinigung jedoch schwierig, da man wortwörtlich nicht sprechen kann. Hinzu kommt, dass die reinigende Person eine gewisse Machtposition hat. Denn Reinigungsbohrer tief im Mund zu haben, nimmt einen schon den Mut, aktiv zu widersprechen. Während ich also gute 45 Minuten da saß und mir während dieser ohnehin unangenehmen Prozedur durchgängig etwas vorgeschwafelt wurde, [01:33:12] dachte ich nach. Soll ich sie hier hinterher darauf ansprechen? Soll ich den Zahnarzt darauf ansprechen? Was mache ich? Am Ende habe ich nichts gemacht. Dafür schäme ich mich ein wenig. Aber die Abhängigkeit, einen Arzt zu haben, der mir wirklich helfen kann und das krasse Machtgefälle in der Situation haben mich entmutigt. Jetzt meine Frage an euch. Hätte ich anders handeln sollen? Soll ich das Thema vielleicht zukünftig direkt ansprechen? Wenn ja, bei wem? Tickt der Zahnarzt vielleicht auch so? Soll ich einen neuen Zahnarzt suchen und eine passiv-aggressive Google-Bewertung dalassen? Oder sollte ich es einfach runterschlucken, akzeptieren, wie es ist und froh sein, einen Arzt gefunden zu haben, der mir endlich helfen kann, auch wenn sein Personal extrem verachtenswerte Aussagen trifft. Liebe Grüße. (..)
Robin: [01:33:55] Zahnarzt. //Mats: Also ich würde das// nur ein Zahnarzt. Ja, oder? Ja. Also ganz klar. Das ist ja sogar eine safe Sache, weil du ja noch nicht mal diese, also das ist ja, also safe ist so viel gesagt vielleicht, aber es ist ja gar keine alltagstaugliche Verschwörungstheorie. Es ist ja (.) wirklich, (.) also von dem, was du nennst, das sind halt die (.) wirklich extrem, (.) rechtsextrem, Neonazi-Metier angesiedelten (.) Verschwörungstheorien. Es gibt ja, weiß ich nicht, wenn jetzt irgendwie jemand was gegen Impfungen sagt oder so, das ist ja leider in einer gewissen Weise gesellschaftsfähig. Man sollte meinen, in ärztlichen Spektren vielleicht weniger, aber, naja, (.) gut, ist Zahnarzt das? Andere Frage. (.) //Mats: Deswegen,// ich würde da, glaube ich, einfach zum Zahnarzt gehen und zwar, glaube ich, weniger aus einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung heraus, wo man sich dann schlechtes Gewissen macht, sondern einfach, weil ich wie du gerne weiter zu dem Zahnarzt gehen will wo ich mich gut fühle und das es sehr schwierig [01:34:56] machen würde. Es ist ja einfach als reine Arbeit, also nur wenn wir darüber reden, über Professionalität am Arbeitsplatz. Wir müssen gar nicht über die Verschwörungstheorie reden, das ist ja einfach auf der Ebene schon schlimm und dann kommen da noch so viele Ebenen dazu. Ich würde sagen, das ist ein ganz klarer Fall von Beschwerde beim Zahnarzt persönlich irgendwie mal tatsächlich ein Mail schreiben oder sonst irgendwas, wenn man das nicht persönlich machen will.
Mats: [01:35:18] Ja, genau. Ich würde das (..) wie Robin, also ich würde auf jeden Fall den Zahnarzt mal dazu, also zumindest informieren und das ist natürlich die Art und Weise, wie man es macht. Man muss es ja nicht so aggressiv tun, dass man sagt, sondern dass man einfach sachlich sagt, ey, das hat da ja einfach auch nichts zu suchen. Da gehst du hin für eine Zahnreinigung, (.) da willst du mit solchen Sachen dann nicht belästigt werden und ich finde das völlig in Ordnung, dass man einmal sagt, dass man dem Ganzen nicht zustimmt, das ist die eine Sache, aber auch sagt, da muss man einfach auch mal professionell sein (.) und da würde ich, wie gesagt, vielleicht wirklich per Mail einfach machen und es kann ja sein, dass der das gar nicht weiß, dass sowas da stattfindet und dann muss der mal das Gespräch machen und dann ist halt Ruhe und auch da, ich meine, das Blöde in Anführungszeichen ist natürlich, dass du nicht sicher sein kannst, dass diese Info dann irgendwie an die Person weitergeht, dass du das gesagt hast oder so, das ist glaube ich schwierig, vielleicht kann man sich dafür, also wenn du mal sicher gehen willst, vielleicht einen E-Mail-Account anlegen, dass man es irgendwie anonym macht, [01:36:18] weißt du, so dass du nicht das Gefühl hast, du gehst da hin und willst jetzt bei der wieder eine Zahnreinigung machen oder musst mit der interagieren, dass du irgendwie immer so eine latente, (..) weiß ich nicht, die Gefahr ist zu viel gesagt, aber dass die Stimmung einfach scheiße ist und du nie weißt, okay, weiß die das, dass ich das jetzt weitergegeben habe oder nicht, das ist vielleicht noch so ein Ding, wo man sich dann selber so ein bisschen schützen kann, (.) aber ansonsten würde ich es genauso machen, wie Robbe gesagt hat, also weil das ist ja belastend.
Robin: [01:36:45] Eine einstündige Antwort auf eine Frage und eine ganz einfache Antwort auf eine Frage, wir sind so mannigfaltig, //Mats: aber es ist wirklich so,// also das ist für mich auch ganz klar hier die beste Aktion.
Mats: [01:36:59] Ja, missionieren oder so oder auch selber da.
Robin: [01:37:03] Mit der Person selbst gar kein Wort wechseln. Genau, brauchst du nicht.
Mats: [01:37:06] Ist auch nicht deine Aufgabe, weil nur die Person ist da angestellt und ich bin mir ziemlich sicher, dass von Zahnarzt, also von Chefseite aus, das nicht gewollt ist, dass da irgendwie Leute zugelabert werden mit irgend so einem Kram und dann auch so Extremkram. (.) Es kann ja auch sein, dass das dann arbeitsrechtliche Konsequenzen für die Person hat. Vielleicht ist die auch schon vorher aufgefallen, vielleicht bist du nicht die erste Person, die sich dann beschwert. Vielleicht bist du aber die erste Person, die sich beschwert und das ist ja dann auch wichtig, dass am Ende dem auch so ein bisschen widersprochen wird auf die Art und Weise, ohne dass du dich dann in den Konflikt begeben musst, aber dass du es einfach weitergibst und wenn dann nichts passiert und im allerschlimmsten Fall kriegst du eine Mail zurück und sagst, ja, aber die Person hat ja auch nur die Wahrheit gesagt und das muss man jetzt mal ganz klar sagen. Hier in dieser Praxis sind alle der Meinung, dann weißt du auch Bescheid. Dann musst du dir vielleicht leider einen neuen Zahnarzt suchen, sei denn du schluckst es einfach runter. Aber ich glaube, dieses Runterschlucken. Also wenn die Alternative sowieso ist,
Robin: [01:37:53] dass du da nicht mehr hingehen willst, weil du dich schlecht fühlst, dann ist ja die schlechteste Sache, die passieren kann, wenn du schreibst, dass das Gleiche passiert. (.) //Mats: Deswegen ist es ja so oder so// eigentlich eine gute Entscheidung. Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Also so viel. Ich bin ja ein extrem, so auf dieser Ebene zynischer Mensch und gehe da vom Schlechtesten aus, meistens bei meinen Mitmenschen. Aber so zynisch bin ich da nicht, dass ich glaube, dass das jetzt der Standard ist, ganz normal. Ich glaube ganz, ganz viel, dass sie sich da auch befähigt fühlt, darüber zu reden. Das ist einfach der Fall, weil halt niemand, weil man halt nicht widerspricht und aus verständlichen Gründen. Und wie gesagt, ist auch nicht deine Verantwortung und weiß ich auch nicht, ob ich das machen will in der Situation. Ich finde dann halt so dem Chef, das zu verklickern und auch, dass man das als Kunde halt nicht okay findet und dann woanders hingeht. Das wollen die auch nicht. Die wollen gern dein Geld haben. Deswegen ja.
Mats: [01:38:42] Und sowas spricht sich ja im Zweifelsfall auch rum. Also der Zahnarzt, der Chef hat da schon Interesse dran, glaube ich, dass das klargestellt wird. Und also so würde ich es machen. Ich glaube, ich würde tatsächlich, glaube ich, vielleicht auch wirklich den Weg über Anonymität gehen. Also nicht mit meiner privaten E-Mail-Adresse da direkt hinschreiben. (.) Das wäre, glaube ich, mein, mein wieder bei, ja, ansonsten genau der Weg. Tut du leid. Also da ist es kurz und knackig. Es ist aber auch mal schön. Einfach mal direkt Ansage. (.) So, ich weiß, es ist zehn Jahre, es ist jetzt auch schon, ich finde eine sehr gute inhaltliche Folge, das hat Robin ja auch schon angemerkt. Ich finde, das ist absolut das Maximum. Das ist the best of Ratsherr in den letzten zehn Jahren komprimiert. Wir haben über alles geredet. Wir haben Sex drin gehabt. Wir haben Körpertausch drin gehabt. Wir haben (..) Zollstockmännchen drin gehabt. Das ist wirklich eine rundum, wie ich finde, sehr, sehr auslagernde Folge gewesen. Wir haben noch eine Frage beziehungsweise einen Artikel auch noch geschickt gekriegt, die würde ich für die nächste Folge einfach vormerken, weil das fand ich auch noch eine schöne Geschäftsidee. (.) [01:39:43] Robin, das hat mir Spaß gemacht heute. heute, also wirklich, also vielleicht ballere ich mir jetzt immer vorm Podcast so ein Medikament rein, also auch mal Wechselwirkung und mal gucken, was passiert. Aber es hat Spaß gemacht.
Robin: [01:39:54] Wirklich. Eine schöne Diskussion. (.) Jedes Mal, wenn ich mit dir spreche, ist es eine Wonne und ich hoffe, dass deine Medikamente nicht dich in eine zu tiefe Post posten, die freie Depressionen und reinschmeißen. Nein, nein, nein.
Mats: [01:40:07] Die sind auch tatsächlich gar nicht so wild. Das ist nur, dass wenn dieses Hoch dann langsam abflacht, das ist es eher. Es ist nicht so, dass es jetzt sagt, okay, jetzt machen wir Gegenteilstag, sondern das ist alles. Es fährt dann einfach runter. Ich werde jetzt gleich einen schönen Mittagsschlaf machen, weil Amelie ist gerade bei Uschi reiten, also auf dem Pferd Uschi reiten. Jetzt muss ich mal nach Belly gucken. Zu Belly könnte ich auch noch Sachen erzählen, was gerade alles fehlt und noch anstrengend. Aber jetzt geht es hier gerade wieder gut. (14 Sekunden Pause)
Robin: [01:40:43] Belly. Ich habe an Belly gedacht, weil es lustig ist, weil es eine Katze ist und wie ein Hund klingt. Aber es gibt ja auch noch Belly für so viele Layers. Ich hoffe, es geht Belly gut.
Mats: [01:40:51] Ja, jetzt gerade ja, aber es war die letzten acht Wochen sehr viel. Also das auch vielleicht nochmal, deswegen kann man es auch hinten ranpacken, weil ich arbeitstechnisch die letzten acht Wochen war wirklich katastrophe viel, also wirklich wahnsinnig viel. (..) Und dazu kam leider, dass es halt Belly dann die letzten acht Wochen auch richtig schlecht ging. Also sie hat eine Unverträglichkeit, was Essen angeht, hatte ich ja glaube ich schon mal erzählt. und das ist schlimmer geworden eine Zeit lang, ist wieder kurz besser gewesen, dann wieder richtig schlimm. Dann ist jetzt leider noch dazu gekommen, dass sie, also sie hat ja ein Herzgeräusch schon immer gehabt, aber da ist jetzt auch in der letzten Untersuchung rausgekommen, dass es da jetzt auch Probleme gibt, also dass sie jetzt noch zusätzlich Medikamente fürs Herzchen braucht und dass sie wohl schon ein bisschen Wasser in den Lungen abgelagert hat. Aber das ist jetzt alles, jetzt gerade alles super. Also sie, das ist jetzt durch, jetzt kann sie auch wieder richtig gut atmen, kriegt jetzt da ein bisschen unterstützendes Medikament. Aber das kommt gerade noch so oben drauf. und dann ist leider so ein bisschen das alles andere ein bisschen hinten runter gefallen. //Robin: Da wünsche ich auf jeden Fall//
Robin: [01:41:47] gute Besserung, dass es dann hoffentlich jetzt erstmal so bleibt, wie es jetzt ist. Das ist ja alles ganz schlimm.
Mats: [01:41:53] Ja, ja. Aber es ist, man macht das, was man machen kann und wir haben ja gute Ärzte und jetzt Medikamente und so und das passt schon. Sehr gut. Ich habe Vertrauen
Robin: [01:42:01] in alles, was da kommt. Sehr schön, Mats. Dann vielen Dank, dass du uns so wunderbar durch diese wunderbare Folge geleitet hast und auch vielen Dank an euch, dass ihr uns die Mails geschickt habt, weil das freut uns wirklich sehr und wir haben jetzt ja auch noch ein, zwei weitere im Petto, die heute noch nicht reingekommen sind. Richtig.
Mats: [01:42:17] Macht aber gerne weiter damit, also gerne an frage.at.di.ratz.in oder artikel.at.di.ratz.in Wir haben ja mal alles angeguckt, das sollte auch funktionieren und ja, dann hören wir uns hoffentlich bald wieder. (.) Dies ist jetzt ja dann schon Ende Mai, vielleicht auch schon Anfang Juni, keiner kann es sagen. //Robin: Ich glaube aber,// wir werden einen schönen, schönen, warmen, angenehmen Sommer zusammen verbringen. //Robin: Oh Gott. (..)//
Robin: [01:42:46] Schönwarm fürchte ich nicht, ich fürchte furchtbar warm, aber den verbringen wir miteinander.
Mats: [01:42:50] Ja, ich dachte jetzt eher so an verschwitzte, hottenes Körper. Ich muss mir jetzt ein bisschen annehmen, dass ich mir auch vorstelle, wie du sexy bist. Ja, mach das mal. Also auch in anderen Zuständen sexy. Also nicht nur so im Sinn, das, da werde ich jetzt, das ist meine Aufgabe, die ich mir sehr gut aufgelegt habe. //Robin: Das freut mich sehr.// Da würde sich Amli sicherlich auch sehr freuen, wenn ich ihr das nachher erzähle, dass ich gerne einfach
Robin: [01:43:10] frag sie doch mal.
Mats: [01:43:11] Hast du den schon mal Robin? Was glaubst du eigentlich, wie Robin nackt? (.) Einfach nur so,
Robin: [01:43:18] ohne kommt der ja. Das wäre eine wilde Frage, die auch noch mehr zu stellen.
Mats: [01:43:21] Ja, das sollte man allgemein Leute eher öfter mal fragen. Das ist Toystockmännchen zum Beispiel, wenn ich das nochmal erwische. Gut, dann herrschen Dank. habt eine schöne Zeit. Wir hören uns. Bis bald. Tschau. Tschüssi. (.)
Robin: [01:43:33] Die Ratsherren ist eine Produktion von Robin Schweiger und Mats Middelberg. Intro Musik von Jonas Bunse. Das Art Design kommt von Nick Stohn.