RH-MatsE01
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Robin: Ich wünsche euch allen einen ganz großartigen, schönen guten Tag. Mein Name ist Robin Schweiger.
Mats: Sehr schön, mein Name ist Mats Leubner.
Robin: Und der eine oder andere kennt euch, uns vielleicht schon, von dem einen oder anderen Podcast. Uns oder mich wahrscheinlich vor allen Dingen von Hooked.fm oder auch aus dem beiliegenden Video-Blödsinn, den ich da veranstalte. Und der Mats, der macht noch ein paar coolere Dinge als ich.
Mats: Das will ich so gar nicht sagen. (..) Genau, Hobben. (.)
Robin: Haben wir gerade Hobgen genannt?
Mats: Ich fand irgendwie Hobgen war, sitzt da gerade sehr hoggig. Die Superkreuzburg ist ein kleiner Hobby-Kanal, den ich habe zusammen mit ein, zwei anderen Leuten vom Bose-Park. Und ursprünglich vielleicht noch Giga, könnte man noch sagen.
Mats: Ganz grauer Vorzeit. Also das ist alles ein bisschen mehr Richtung Videospiele, muss man sagen, alle anderen Projekte. Und da habe ich dir gerade perfekt den Ball zugespielt.
Robin: Wir sollten zusammen einen Podcast machen.
Mats: Mats: Das wäre eine super Idee.
Robin: Ja, uns beiden ist halt mal aufgefallen, wie viel Zeit wir damit verschwenden, über Videospiele zu sprechen. Und wir werden ja beide auch in unserem Alltag oft darauf angesprochen, wie weise wir oftmals sind.
Mats: Wir wirken immer sehr, sehr weise.
Robin: Wir können halt einfach, wenn mich jemand fragt, Robin, was habe ich in dieser und dieser Situation zu tun, kann ich das meist innerhalb von zehn Sekunden lösen, sein Problem. Oder ihr Problem. Jeiges Problem.
Mats: Du formulierst es zumindest so, als klinge das nach der einen Lösung.
Robin: Also ich ziehe daraus etwas Gutes, weil die Person denkt, ich habe ihr oder ihm geholfen. Das ist zumindest das, was ich tun würde. Und ich dachte mir, wir dachten uns, wo könnte man diese einzigartige Fähigkeit, die wir besitzen, Menschen dabei zu helfen, ihren Lebensalltag zu bestreiten, besser nutzen als im Interwebs.
Mats: Okay, pass auf, wir sind wie so zwei Schwerter, wenn man die aneinander schlägt, dann gibt es Funkenregen, das ist ja auch nicht so wirklich. Also wir sind zwei Menschen, die beide Meinung haben.
Robin: Wenn man uns beieinander reibt, entstehen Wärme und Funken.
Mats: Dann quietscht es und manchmal so braune Kümmelchen, aber das ist eine andere Geschichte. (.) Was ich eigentlich sagen wollte, wir haben beide Meinung und diese Meinung vertreten wir tatsächlich auch immer sehr ausgeprägt und das hat gerade bei Hooked, wo man dazu sagen muss, dass wir da hin und wieder auch mal zusammen podcasten oder auch mal Videospielaufnahmen zusammengestalten, da hat das schon zu ein oder anderen etwas kontroversen Diskussionen geführt.
Robin: Ich glaube, wir haben noch nie die gleiche Meinung oder irgendwas gehabt.
Mats: Ja und wenn, hat sich irgendeiner von uns immer ganz schnell eine andere angeeignet und die so vehement vertreten, dass das durchaus, denken wir zumindest, ganz unterhaltsam war. Und wir dachten uns jetzt, ohne dass das jetzt zu sehr in Klamauk gehen soll, wir beantworten einfach mal ernsthaft Fragen und gucken, was passiert.
Mats: Also, auch vielleicht persönliche Sachen, Sachen, die so im Alltag passieren, Sachen, wo man vielleicht einfach mal gerne eine Meinung haben möchte. Es hat so ein bisschen dieses Domian-Prinzip, nur dass wir überhaupt nicht qualifiziert sind eigentlich.
Robin: Naja, ja, aber das trotzdem besser verpacken können.
Mats: Aber das eigentlich, genau.
Robin: Wir haben weniger Kompetenz in verpackt als besser größere Kompetenz. Wie heißt das Wort? Kompätenz, ne?
Robin: "Kompetänz haben" ist der Beta-Name.
Mats: Genau, also ganz kurz zusammengefasst, wir beantworten letztendlich Fragen, die, mal sehen, wie ausführlich das wird, aber es wird sicherlich mehr als Ja und Nein sein. Hoffentlich.
Robin: Ansonsten hört ihr diese Folge wahrscheinlich nicht, wenn das jetzt ausschließlich, ja, nee, keine Ahnung, lass mich in Ruhe.
Mats: Aber das interessiert mich auch gar nicht jetzt. Genau, das ist eigentlich...
Robin: Boah, war das eine Scheiße mit diesem Podcast, ich habe jetzt schon keinen Bock mehr.
Mats: Es kann passieren, denn, wie gesagt, das ist ja überraschenderweise jetzt die erste Folge quasi der Ground Zero, sagt man, glaube ich. Ja, entweder geht's, alles in eine Richtung wird's jetzt gehen.
Robin: In 20 Jahren werden Wissenschaftler versuchen herauszufinden, was hier in Berlin passiert ist, warum alles nur noch Rauch und Schutt ist. Das ist hier der Ground Zero.
Mats: In einem Moment. (.) Eine Frage, die man jetzt schon, also um direkt mal zu sagen, jetzt dieser Kreis, der aufgebrochen wird, wie beantwortet Fragen, die Frage, die sich jetzt stellt, ist, woher kommen diese Fragen? Und da kommt die Zuhörer-Interaktion ins Spiel, denn wir möchten ganz gerne eure Fragen beantworten.
Robin: Ja, und also das können unterschiedliche, die können unterschiedlicher Natur sein. Also was ich so am liebsten sehen würde, sind persönliche Erfahrungen oder irgendwelche Lebenssituationen. Da habe ich auch gleich schon ein wunderbares Beispiel, wo wir, glaube ich, ganz viel Freude mit haben werden mit der Diskussion. Aber also einfach irgendeine Lebenssituation, in der ihr seid, wo ihr euch denkt: Ich stehe gerade vor einem moralischen Konundrum. Was soll ich tun? Ich weiß es nicht. Ich brauche Hilfe von zwei guten, hilfreichen, nettausstehenden Menschen. Die sind nicht da, deswegen frage ich doch Mats und Robin.
Mats: So, weil die halt gerade diesen Podcast haben.
Robin: Und da könnt ihr uns dann einfach die Situation beschreiben. Natürlich ist da Anonymität, wenn gewünscht, auch gewährleistet. Ich würde sagen, wenn ihr nicht wollt, dass euer Vorname genannt wird, dann schreibt es einfach einmal immer dabei. Oder schreibt ihn halt gar nicht erst dabei, sodass ich gar nicht erst weiß. Oder wenn ihr auch wollt, dass euer Nickname. Wenn ihr wollt, dass ihr komplett anonym bleibt, schreibt es einfach am Anfang dieser Frage irgendwie dabei. Ansonsten werden wir wahrscheinlich einfach den ersten, den Vornamen oder den Nickname oder sowas nennen.
Mats: Ich erkläre noch ganz kurz, wie ihr uns diese Fragen vielleicht am besten zusenden könnt. Da haben wir dreierlei Möglichkeiten. Wir sind ja total aufgestellt. Zum einen ganz simpel über Twitter. Das ist, glaube ich, so da, wo wir, glaube ich, die größte Reichweite gerade haben, wenn wir beide bei Twitter relativ aktiv sind.
Mats: Jetzt bin ich mir gerade nicht mehr hundertprozentig sicher, ob es, nee, genau, es war @Ratsherren. Nein, @dieRatsherren. Ja, da kommen wir später zu. Übrigens, hallo und herzlich willkommen zu die Ratsherren.
Robin: Ach, stimmt. Hallo. Hi. Na?
Mats: Hey, hier. Hey, Robin, du auch hier.
Robin: Was für ein guter Name.
Mats: Ja, ein toller Name. Den hat man jetzt sicherlich auch schon im Titel gesehen. Mir fällt gerade ein, dass man ja eigentlich sagt, hallo und willkommen bei. (.)
Robin: Ja, ist die Pilotfolge, das kommt alles dann.
Robin: Die Pilotfolge, mal gucken, ob die jemand kauft irgendein Sender. Und wenn, dann geben wir uns am nächsten Mal Mühe.
Mats: Also wir rechnen eigentlich damit, dass wir am Folge 2...
Mats: Genau, Böhmermann und Schulz verdrängen. Ja. Also, at die Ratsherren über Twitter. Falls euch ja die Zeichen nicht ausreichen, könnt ihr uns auch gerne eine Mail schreiben. DieRatsherren@gmail.com Oder aber, wenn euch das alles irgendwie zu doof ist, könnt ihr uns auch über Ask.fm erreichen. Ask.fm/dieRatsherren. Ich hoffe, dass da auch ein Diva, ansonsten werden wir das schon rauskriegen. Also auf jeden Fall, Ratsherren gibt es auch bei Ask.fm. Da könnt ihr uns Fragen stellen. Die sind aber dann eben öffentlich. Ansonsten ist der E-Mail-Weg wahrscheinlich.
Robin: Genau, deswegen haben wir noch die E-Mail dazu gemacht. Weil wir dachten, obwohl man bei Ask.fm auch ohne Angabe eines kompletten Namens natürlich schreiben kann, wollen vielleicht manche Leute trotzdem einfach das nicht in der Öffentlichkeit schreiben. Deswegen könnt ihr, wenn es einfach kurze, philosophische Fragen sind, kurze, bündige, könnt ihr auf Twitter einfach machen. Wenn ihr es anonym und euer Herz ausschütten wollt, sodass wir euch endlich weiterhelfen können, dann könnt ihr es über Mail machen. Oder wenn ihr ganz unkompliziert ohne irgendwelche Voranmeldungen oder so machen wollt, könnt ihr das auch unter diese Ask.fm Adresse machen.
Mats: Sehr schön. So und jetzt, damit wir auch mal verstehen, was wir hier für einen Ansatz haben. (.) Einer kennt die Fragen jetzt übrigens nicht. Also in diesem Fall bin ich das. Der Robin hat vorher geguckt, über Twitter mal eine kleine Frage gestellt.
Robin: Nicht nur, ich habe verschiedene Plattformen genutzt. Sowohl privater als auch Internet-Natur.
Mats: Aha, okay, verstehe. Hast du einfach mal irgendeine Nummer ins Handy eingegeben und dann raus? (.) Also ich weiß nicht, wie wichtig das wirklich zu sein wird. Wir versuchen jetzt ernsthaft, ernste Fragen zu beantworten, soweit sie ernsthaft sind. Und die weg vom Videospielen geht. Und ich bin ein bisschen gespannt, ehrlich gesagt, was da jetzt rauskommt. Wenn hier jetzt hier gleich ein ganz komisches Geräusch kommt, dann liegt das daran, dass ich hier ganz schnell versuche, meine Hustenbonbons rauszuholen, weil ich habe immer noch so einen blöden Husten. (..)
Robin: Das ist doch ein Wodka, den du gerade rausgeholt. Das sind doch keine Hustenbonbons.
Mats: Mann, ich habe auch keinen Husten, sondern das ist ein Zittern. Ja, herzlichen Dank, Robin. (.)
Robin: Nein, das läuft aufs Gleiche hinaus.
Mats: Sehr schön. Also, los geht's.
Robin: Ich habe hier eine ganz kurze und bündige Frage. Also bei diesen Sachen werde ich jetzt übrigens auch keine Namen dazu nennen, weil größtenteils sind diese Fragen einfach ohne, also die wurden dann gestellt ohne das Wissen, wofür die wirklich sind.
Mats: Ah, richtig, Details. (.)
Robin: Deswegen würde ich jetzt einfach mal ohne weitere Namen diese Fragen stellen. Beim nächsten Mal, wie gesagt, wenn ihr einverstanden seid, das Namen genannt werden dann mit euren Vornamen. Jetzt aber erstmal ohne weitere Namen. (.) Mats, wie werden denn Siamesische Zwillinge für Verbrechen bestraft?
Mats: Schön finde ich, dass wir das direkt mit ernsthaften Fragen angehen können.
Robin: Ja, es ist ja verschiedener Natur und wir kommen auch noch zu sehr ernsthaften Dingen, aber ich dachte mir, man muss, bevor man jetzt wie zu dem tragischen Schicksal Einzelpersonen kommt, sollte man auch philosophische Fragen beantworten können. Ist Gravitation echt? Gibt es den Klimawandel?
Mats: Ist die Erde überhaupt eine Kugel, vielleicht so viereckig?
Robin: Und wie zum Fick werden eigentlich syrmesische Zwillinge bestraft?
Mats: Also, wenn einer von denen ein Verbrechen begangen hat.
Robin: Wir sollten erstmal uns darauf einigen, was für ein Verbrechen der begangen hat.
Mats: Okay, also, naja, also fangen wir vielleicht mal mit ein bisschen Simplern an. Der wird beim Ladendiebstahl erwischt.
Robin: Noch was, was für eine, also wo sind die zusammengewachsen? Das kann auch wichtig sein für das Verbrechen. (.)
Mats: Entschuldigung, Moment, dann müssen wir noch weiter vorne ansetzen. Sind die tatsächlich zusammengewachsen? Ist das so dieses... Ja, aber es sind ja keine syrmesischen Zwillinge. Naja, es gibt ja auch syrmesische Zwillinge, die dann auseinandergenommen werden.
Robin: Händchen halten oder was?
Mats: Nein, wo die am Kopf zusammen sind und dann werden die abgemacht und dann kommt da irgendwie so ein Hut raus und dann fällt das nicht mehr.
Robin: Dann sind es offensichtlich keine syrmesischen Zwillinge mehr, die hier für die Geschichte relevant werden. Glaubst du, die werden geteilt und dann drei Jahre später klaut der eine was und dann wird der andere angerufen.
Mats: Aber dann sind es doch keine Zwillinge mehr.
Robin: Natürlich, du musst doch nicht zusammengewachsen sein.
Mats: Nein, also ich meinte, dann sind es doch keine... Nee, Moment, ich wollte es anders formulieren. Also dann sind es doch trotzdem noch Zwillinge und sind es doch trotzdem noch Siamesische Zwillinge.
Robin: Ja, nee, Siamesische...
Mats: Wenn sie getrennt sind, sind es keine Siamesischen Zwillinge, ne?
Robin: Ja, natürlich nicht. Das ist ja keine Herkunftsangabe, sondern eine...
Mats: Nein, ein Zustand, sagst du? Okay, aber wenn dieser Zustand aufgehoben wird durch eine Operation zum Beispiel, dann sind es halt nur noch Zwillinge.
Robin: So würde ich es bezeichnen, ja.
Mats: Okay, gut. Also schön, dass wir das schon mal so...
Robin: Auch ärztlichen Tipps bekommt ihr hier.
Mats: Naja, aber auch dann sind es ja, sind es ja, also sind es dann immer zwei Personen, individuelle Personen.
Robin: Gibt es auch syrmesische Zwillinge, die zu fünft irgendwie zusammen?
Mats: Ich glaube, das ist, glaube ich, fürs Überleben nicht möglich. Ich glaube, dann wird es auch schwierig, wirklich effektiv Verbrechen zu begehen.
Mats: Es sei denn, du bist, du hast ein Gehirn, das so, also das fünf Leute haben und das zusammengewachsen ist. Ich weiß nicht, ob das so funktioniert. Naja, ich sag nur, also wenn das die fünffache Menge an Wissen...
Robin: Damit es ein Overmind wird oder was?
Mats: Ja, genau so. Dann ist es quasi ja ein Mastermind des Verbrechens. //Robin: Ja, ja.// Dann ist es...
Robin: Gut, führt vielleicht ein bisschen... Das ist doch bestimmt ein Superheld, also irgendwie so ein Superman-Bösewicht, oder?
Mats: Gibt es garantiert, gibt es garantiert. Ich erinnere mich auch an eine Akte X-Folge, wo irgendwie der sich lösen konnte und dann Morde begangen hat, während der andere keine Morde begangen hat. Dann ist der nachts los und hat Leute umgebracht und am Tag wieder zurückgekommen. Aber das ist vielleicht nicht unbedingt der realistische Fall. Ähm, also, ja, wie werden sie bestraft? Also, das Ding ist ja, dass tatsächlich, äh, äh, äh, Strafen, äh, ja, eigentlich immer körperlicher Natur sind. Also, klar, gibt es auch finanzielle. Also, wo man sagt, okay, ihr müsst jetzt 1000 Euro zahlen. Und dann ist nämlich die Frage, wenn die beiden ein eigenes Konto haben und ich jetzt, äh, keine Ahnung... //Robin: Naja, aber das...// Also, das müssen wir ja nicht... Nein, nein, aber der eine wird beim... Haben sie mesische Zwillinge zwei Konten? Ja, natürlich. Okay, dann hätte ich Sorge, dass sie sich das teilen, weil, weißt du, Klamotten ist doch dann auch wieder so eine Frage. Ja, das ist, stimmt, das ist eigentlich vielleicht... Wohnen die dann, sie werden ja sicherlich zusammen wohnen und die werden ja sicherlich nicht, äh, zwei, zwei Apartments sich teilen. Das ist wahrscheinlich, ja. Also, gibt es eine Miete und wer zahlt die Miete oder zahlen sie dann beide die Hälfte? Das ist ein guter Punkt.
Robin: Also, ich würde jetzt sagen, wenn wir von einem Verbrechen reden, muss es halt schon ein Verbrechen sein, dass halt durch Gefängnisstrafe oder ähnliche... Ich würde jetzt mal von westlichen Bestrafungen ausgehen, dass wir jetzt nicht irgendwie von islamischer Bestrafung sprechen, wo jemandem die Hand abgehackt wird, weil dann kommen wir zu ganz speziellen Problemchen bei siramesischen Zwillingen. Wessen Hand wird da jetzt abgehackt? (..) Ja. Zum Beispiel ein siramesische Zwilling, der an der Hüfte mit seinem Zwilling zusammengewachsen ist. Ja? Ich hab, aber das... Das ist eine bessere...
Mats: Ne, ich hab, aber das ist vielleicht auch eine interessante Frage. Was passiert denn, wenn der eine siramesische Zwilling seinen anderen umbringt? Er ist ja dann letztendlich Mörder. (..) Du brauchst gar nicht so lachen, das finde ich jetzt eine adäquate Frage.
Robin: Ja. Und das ist ein Verbrechen. Weißt du, es gibt da zwei Möglichkeiten. Entweder der Körper wird nie gefunden oder er sitzt halt einfach da. (.)
Mats: Ich habe nie behauptet, dass das ein smartes Verbrechen wäre. Das war gar nur, was passiert, wenn. Ne, okay, also du, du, ähm...
Robin: Da würde ich gerne mal zur Recherche aufrufen, ob mal ein siramesischer Zwilling in einem Wutanfall oder er hat es voll lang geplant und dann in der Sekunde, wo er tot war, hat er gesagt, fuck. So, da habe ich nicht nachgedacht. Im Affekt. Wegrennen.
Mats: Ja, ansonsten, also wenn ich jetzt mal überlege, da wird ein Verbrechen begangen, wenn das ein Verbrechen, das spontan begangen wird, ist. Also was nicht geplant ist, dann ist das ja auch schon wieder was anderes, als wenn es, sagen wir mal, ein Plan war. Weil da kann ich ja davon ausgehen, dass der andere davon auch weiß. Dann ist er zumindest mitwisser.
Robin: Naja, ähm, mein Beispiel wäre jetzt einfach, da würde da einer von ihnen klaut was. Ja. Und der andere bemerkt das einfach nicht. Weil sie steht an einem Regal und der eine shoppt da gerade und der andere packt sich dann heimlich eine 500-Euro-Jacke von irgendeinem Designer, dessen Namen ich nicht kenne. Ja. Zum Beispiel Gucci, eine Gucci-Jacke packt er sich ein, Mats, so.
Mats: Das ist wichtig für die Geschichte, damit diese 500 Euro jetzt irgendwie erklärbar sind.
Robin: Ja, und der andere erfährt das nicht, der merkt das gar nicht. //Mats: Ja.// Und dann wird es aber erwischt und, äh, jetzt hat gerade Gucci mit der Regierung ausgehandelt, dass jeder für fünf Jahre in den Knast muss, der ja dessen Jacke klaut.
Mats: Weil es eine Gucci-Knappe gibt. Weil es eine Gucci-Knappe gibt. Ja. Ich verstehe, worauf wir genauso stehen.
Robin: Gut, Gucci, es gab eine wahnsinnig schlechte Gucci-Ernste dieses Jahr. Äh, wahnsinnig wenig geregnet. Ganz viele Gucci-Bäume sind eingegangen. Also, äh, in Spanien, deswegen, ähm, mussten sie da hart durchgreifen. So. Also, steht da jetzt vor dem Problem, okay, fünf Jahre Knast für diesen einen Menschen.
Mats: Okay, pass auf. Folgender Vorschlag? Mhm. Zwei und ein halb Jahre, weil die Hälfte ist unschuldig. (.) Aber es wird ja der eine bestraft. Ja, ja, aber das Problem ist, du kannst ja rein physikalisch nicht den einen bestrafen, also zum Beispiel ins Gefängnis schmeißen, und den anderen nicht. (.)
Robin: Naja, man kann ja, der, ähm, also das ist ja, das ist ja wirklich das Grundproblem. Man kann die Tür so halb zumachen, genau zwischen ihnen, und der andere hat dann irgendwie seine Xbox da stehen, und, äh, Chips. Dann kannst du trotzdem nicht, du bist trotzdem deiner Freiheit beraubt.
Mats: Ja, aber er hat Xbox und Chips. Wenn er vorher schon so gelebt hat.
Robin: Ich finde, eine Bestrafung, die Xbox und Chips beinhaltet, ist keine, also kann man nicht mehr im Duden als Bestrafung finden. (...)
Mats: Na, jetzt willst du, dass ich da widerspreche, ne? //Robin: Ja, nicht?//
Robin: Kannst du, kannst du, kannst du, kannst du, kannst du, kannst du, kannst du, also ich wollte nur sagen, falls mich jemand bestrafen, Also, wenn ich so in den Knast komme und...
Mats: Gehen wir jetzt mal davon aus, dass der, dass der sagt, oh Mensch, will ich gar nicht so schlemmen fünf Jahre jetzt hier, hier rumsitzen oder so, dann, dann okay. Aber mal abgesehen davon, dass er vielleicht so eine Art soziales Leben hatte, ich weiß, das ist jetzt vielleicht noch nicht, ist ein blutes Beispiel für dich, aber, also rausgehen und, und, und Leute treffen und so, und das geht ja dann alles nicht mehr, also er fühlt sich seiner Freiheit beraubt. //Robin: Kein Problem für mich.// Also, klar, eine Gefängniszelle bauen, die halb, halb Gefängnis ist und halb nicht, wäre aber eine ziemlich unrealistische Möglichkeit. Also, wenn wir jetzt mal wirklich von, von einem realistischen Fall ausgehen, ich weiß nicht, ob es da Richtlinien gibt, ob das Gesetzbuch vorsieht, dass es, wenn es zu so einem Fall kommt, äh, dann irgendwelche Sonderregeln gibt oder ob das dann einfach so absurd ist, dass, wenn es zu diesem Fall kommt, äh, Regeln gefunden werden müssen. Also, weil, du kannst, wie der sagtest, du kannst ja nicht den, den einen einsperren und den anderen mit einsperren, obwohl der nichts gemacht hat.
Mats: So, klar, muss, muss man wahrscheinlich vor Gericht erstmal beweisen, dass der andere davon nichts wusste, A, und, und, äh, B, der, der andere, äh, äh, ne, ach, keine Ahnung. Man muss, also, wenn es wirklich zwei eigene Personen sind, die einfach nur zusammengewachsen sind, kannst du eigentlich nicht den einen ins Gefängnis stecken, äh, weil der andere gleich mitgeht. Ein interessantes Problem.
Robin: Ich, also, ich hab, es gibt bestimmt auch Lösungen dafür. Ich hab halt mit Absicht natürlich nicht gegoogelt. Nee, du, ich hab nur die Frage gesehen und dachte mir, okay, ich stell mir jetzt vor, wie ich ein, ähm, ein, auf Englisch heißt das Legislator, das deutsche Wort kenn ich, Gesetzgeber. Wie ich der Gesetzgeber bin und eine, eine Lösung dafür finden müsste, was würdest, was würdest du, so, du sitzt, du bist jetzt in der Situation, du bist jetzt, dein neuer Job ist Gesetzgeber. Du bist der Gesetzgeber von Deutschland, ist deine neue Rolle und, äh, dein, deine Assistentin kommt rein und sagt, ah, Herr Leubner, ähm, Sie haben Mese A und B haben geklaut. Ja. Ähm, was sollen wir tun? Und du musst eine Antwort geben, weil es niemand anderen gibt. Also, wenn jetzt wirklich, äh, ein Gefängnis zur Debatte steht, also, wenn das die einzige Möglichkeit ist, ähm. Naja, also, das wäre der, die Standardbestrafung wäre, dass man für fünf Jahre ins Gefängnis kommt, hier handelt es sich aber um einen siamilischen Zwilling.
Robin: Also, weil, das wäre, wenn er dann jemand, wenn dann einer von ihnen tatsächlich jemanden, also, wo würde das aufhören? Weil, was wäre, wenn er einen jemanden töten würde? Und du dann sagst, man kann die nicht bestrafen.
Mats: Aber das ist genau die Frage, ich habe, äh, äh, zwei Verdächtige und ich weiß, einer von denen hat jemanden umgebracht. Jetzt bin ich mir hundertprozentig, aber ich weiß nicht, wer.
Robin: Naja, aber würdest du das... Das ist wie eine andere Situation. In meiner Situation ist es klar, wer das gemacht hat. In meiner Situation ist es klar, dass einer von ihnen schuldig ist und der andere unschuldig ist.
Mats: Genau, aber nur in diesem anderen Fall, und du sagst, okay, du kannst nicht rausfinden, wer es war. Die einzige Möglichkeit, sicherzugehen, dass dieser Mord bestraft wird, ist, dass ich beide ins Gefängnis schmeiße.
Robin: Und das ist ja sinngemäß derselbe Fall.
Mats: Naja, aber in dem Fall ist es egal, weil diese Trennung, ich habe nicht zwei einzelne Personen, sondern ich habe eine zusammengewachsene, physikalisch zusammengewachsene Person, die ich nicht trennen kann. Also vom Grundgedanken her, entweder bestrafe ich einen Unschuldigen, nur um den anderen zu bestrafen, (..)
Mats: Wenn jetzt zum Beispiel, wie gesagt, die haben zwei Konten, dann kann ich natürlich sagen, okay, wir haben jetzt hier eben eine Geldstrafe oder wir haben eben, keine Ahnung, Sozialarbeit, das ist auch wieder so eine Sache, weil der andere dann auch zugezwungen ist, wobei der kann ja dann irgendwie einen Bollerwagen daneben sitzen und einen Xbox spielen wieder. Aber, weißt du, das ist so, dass er nicht laufen muss oder so. Also, aber klar, das ist die Grundsatzfrage. Also, wenn wir jetzt vom Mord reden, dann wird es tatsächlich sehr schwierig, weil das muss natürlich bestraft werden. Das reicht nicht, dass er da irgendwie 200 Euro abdrückt und vielleicht ein bisschen Müll einsammelt. Das ist natürlich eine, und vor allen Dingen, wenn dann auch, sagen wir mal, die Gefahr des Rückfalls oder der Wiederholung besteht, also wirklich Gefahrenvollzug ist, ich lasse die wieder raus, dann ist das ein Massen. Ja, genau. Also, wie will ich das verhindern? Entweder mit Einzelüberwachung wäre dann zum Beispiel die Resonanz, also Hausarrest zum Beispiel, das heißt dann eben auch mit Tracking, also eben so eine Fußknöchelgeschichte und dann eben, ja, Überwachung. Das wäre die Alternative in dem Fall. Also, dann wird er trotzdem eingesperrt nur in einem Gründer? Nee, aber er kann sich ja frei bewegen. Also, er ist in seinem Haus und kann vielleicht auch seiner Arbeit nachgeben, aber ich müsste dann tatsächlich irgendwie jemanden abstellen oder müsste wahrscheinlich mehrere abstellen, die dann in Schichten das überwachen. Das wäre die Alternative zu, ich stärke beide jetzt lebenslang ins Gefängnis und beraube den einen der Freiheit. Okay. Damit haben wir die erste Form, den ersten Punkt in Mats politischer Plattform. Ich hole kurz in deiner.
Robin: Ah, okay. Also, falls Mats jemals sich zur Wahl stellen sollte, sein erster Punkt im Wahlprogramm ist schon mal festgelegt. Falls ihr dazu stimmt, dass sie chemische Zwillinge so für Mord bestraft werden sollten, könnt ihr schon mal ihn wählen.
Mats: Liebe CDU, SPD, FDP, wo sind denn eure Meinungen zu diesem Standpunkt? Ganz genau. Das muss man auch mal fragen.
Robin: Deutschland geht in Wach unter.
Mats: Da wird einfach nichts. Jetzt aber mal ohne Witz, ich finde das ist natürlich eine sehr absurde Frage, weil die Wahrscheinlichkeit, dass es zu diesem Fall kommt, ist unwahrscheinlich gering. Ich weiß jetzt nicht, wie hochprozentuell, aber es wird wahrscheinlich sehr selten vorkommen, bis gar nicht.
Robin: Ich bin mir sicher, wenn man jetzt googelt, findet man sehr schnell einen Fall davon.
Mats: Ja, aber ich kann alles googeln und finde da sehr schnell einen Fall davon. Ja, also irgendwie sowas. Also wenn man da mit einem Politiker konfrontiert, aber der wird wahrscheinlich ähnlich in dich vorgehen. Der wird sagen, okay, so und so und so.
Robin: Ja, wahrscheinlich würde der nicht einfach auslachen und weggehen, wenn du ihn mit dieser Frage konfrontierst. Naja, aber es ist...
Mats: Freud sitzt mit Angela Merkel und Frau Merkel.
Robin: Und es werden genug über ihren Punkt zu Homosexuellen. Was für hypothetisch. (.)
Mats: Aber es ist ja auch eine Frage, die ja, also wie ich finde, wenn ich sie stellen würde, würde sie für mich in so eine Richtung gehen, wenn ich zwei Leute habe und einer von denen hat einen Mord begangen. Ich kann aber nicht beweisen, dass der war, weiß aber, dass es ist...
Robin: Aber warum willst du das denn nicht beweisen können? Du bringst ganz der Zeit noch eine Ermittlungsgeschichte da rein, die für mich gar nicht interessiert.
Mats: Naja, weil, nee, aber ja klar, ich sag ja nur, dass ich...
Robin: Es gibt ein Kamerabild, wie der eine von beiden im Mord und der andere... Ja, das ist alles geschenkt.
Mats: Nein, nein, hör auf, hör auf, hör auf. Alles geschenkt, finde ich, finde ich erst richtig. Nur, wenn ich weiß, einer von diesen beiden ist der Mörder, weil es waren drei Leute im Raum und jetzt ist einer tot und die beiden waren hundertprozentig dabei, (..) schränke ich dann quasi die Freiheit eines Unschuldigen ein, nur um sicherzugehen, dass ich jemand anderen, also dass ich zumindest bestrafen kann. Und das ist ja die Grundsatzfrage für mich, die dann da so ein bisschen drinsteckt. Und das ist ja das Interessante noch, was ja das deutsche Rechtssystem dann... Deswegen heißt es ja im Zweifel für den Angeklagten. Also wenn ich nicht hundertprozentig beweisen kann, dass die Tat so passiert ist, dann gilt er als unschuldig. Und das wäre ja in dem Fall dann eben auch die Geschichte. Wobei das wieder interessant ist, weil ich ja weiß, da ist ein Verbrechen passiert. Ich kann es noch nicht beweisen. Aber warum kannst du es nicht beweisen? Nein, nein, nein, das geht weiterführend zu dieser Thematik. Weil ich, habe ich dir mehrfach erklärt... Ich verstehe es aber immer noch nicht. Es gibt doch einen Unschuldigen und einen Schuldigen. Genau, es gibt einen Unschuldigen und einen Schuldigen. Wie in dem Fall mit den siramesischen Zwillingen.
Robin: Nein, ich bin gerade immer noch bei den siramesischen Zwillingen.
Mats: Ja, genau, aber du bestrafst ja, wenn du die ins Gefängnis steckst, bestrafst du automatisch auch den Unschuldigen. Genau. Und das ist genau das...
Robin: Aber es ist keine Frage, ob der Unschuldige...
Mats: Nein, nein, nein, nein, aber das ist ja bei den anderen beiden Leuten und beim anderen Beispiel auch nicht der Fall. Da weiß ich, dass einer ein Verbrechen begangen hat. Ich weiß aber nicht welcher. Ich weiß aber, es muss einer von diesen beiden gewesen sein.
Robin: Ah, du bist bei einem anderen Beispiel die ganze Zeit.
Mats: Ich wechsle hinterher, das war jetzt meine weitergehende Frage. Ob ich quasi in Kauf nehme, dass ich Unschuldige bestrafe, wenn ich sicher gehen kann, dass ich Leute bestrafe. Und das ist ja im deutschen Rechtssystem eben nicht so.
Mats: So, aber in dem Fall mit siramesischen Zwillingen wäre das eben ein absoluter Ausnahmefall. Da müsste man natürlich schauen, was man machen würde.
Robin: Ne, ich glaube, mein Standpunkt wäre, ey, Alter, wenn du so ein Mastermind bist, so ein kriminelles Mastermind bist, dass du deinen Zustand als siramesischer Zwilling in deinen Plan mit eingebaut hast, damit du nicht bestraft werden kannst, dann hast du auch verdienstet, nicht bestraft zu werden. Das ist so, als wenn du irgendwie, (.) wenn du irgendein anderes Verbrechen begehst und das ist der krasseste Plan hinter. Und dann will ich halt auch Anerkennung zeigen und sagen, ey, das war schon ziemlich aufwendig, das war schon ziemlich gut. War scheiße, dass du das gemacht hast, aber ich finde, wir als Gesellschaft müssen auch so einen Aufwand irgendwie belohnen. Das heißt, ich würde dem dann sagen, Alter, bitte.
Mats: Das finde ich ziemlich rausgewunden und ich glaube auch nicht, dass das eine ernsthafte Meinung zu diesem Fall ist.
Robin: Bitte reiß dich zusammen beim nächsten Mal.
Mats: Also man muss schon sagen, und da haben wir wieder dieses Beispiel, wo gerade Hitler sagen. Hitler muss schon sagen, das ist nicht gut.
Robin: Oh, wie lange war es? War es ungefähr 15 Minuten ungefähr, oder? Nee, ungefähr 37. Echt? So lange nehmen wir schon auf? Jesus Christ.
Mats: Ja, ich weiß auch nicht, was da passiert ist. Aber, also man muss schon sagen, das war alles nicht so, aber organisatorisch, einfach ohne Wertung war das schon beeindruckend. (..) Und ich finde dann... Dieses Ja, da frage ich noch einmal nach. Naja, in der Rechtsprechung... Also wenn eine diabolische Tat, eine menschenverachtende Tat, keine Ahnung, da hat er den ausgeweidet und hat das aber so gemacht, dass er es ausgesehen hat, als wären das Eichhörnchen gewesen, die tollwütig waren und das ließ... Aber dann hat sich rausgestellt, das war so schlau gemacht und so intelligent gemacht, wir haben sich trotzdem erwischt, aber es war so schlau und so intelligent, dass wir Kudos rausgeben müssen und zwar in Form von Strafmilderung.
Robin: Ich finde, Kudos sollte ein strafrechtlicher Begriff werden, der irgendwo definiert ist, ja. Also, weil... Guck mal, warte mal ganz kurz. Wenn wir es jetzt mal aus einer gesellschaftlichen Sicht sehen, aus diesem Fall kommt ein Buch, schreibt jemand ein Buch drüber, das wird verfilmt. (.) Millionen von Menschen werden unterhalten von diesen Filmen, von diesen Büchern. (.) Talkshows entstehen, Leute finden Arbeit deswegen. Wenn man das gegen den einen toten Menschen aufwiegt, ist ja vielleicht das für die Gesamtgesellschaft gar nicht so schlecht.
Mats: Werde ich deiner Mutter genauso erklären, wenn der siamesische Massenmörder deinen Kopf quer durch die Gegend geschossen hat. Werde ich mal probieren. Ich habe so das Gefühl, das kommt nicht so gut an.
Robin: Man muss auch mal //Mats: über persönliche Sachen ausgehen.// Wenn wir immer von den Einzelschicksalen ausgehen, ist das natürlich so. Aber wenn die Gesellschaft an sich gewinnt, auf lange Sicht, dann muss man auch in der Lage sein zu sagen, ja, war jetzt uncool, aber ein guter Film immerhin. (.) Weißt du, wenn jetzt irgendwie vor 20 Jahren, Rundburg, interessante. Warte mal kurz. Wenn jetzt vor 20 Jahren irgendjemand irgendjemand ermordet hätte und dann hätte dieser Mordfall einen Einfluss auf Batman vs. Superman gehabt, dass da irgendwie ein cooler Mordfall besprochen wäre, weil der auf diesem Mordfall basiert wäre und das ein guter Film dadurch gewesen wäre, würde ich heute sagen, scheiße, dass der vor 20 Jahren gestorben wird, //Mats: aber heute bin ich relativ glücklich.//
Mats: Massenmörder Manson, gutes Beispiel, weil der hat so einen kulturellen Impact gehabt. (..) Würdest du jetzt nachträglich sagen, Mensch, //Robin: vielleicht,// dass er sich ein Hakenkreuz auf die Stirn gemacht hat, ist jetzt, ja, kontrovers, aber das gab so gute Bilder in der Zeitung, so gute Bilder in der Zeitung und der wird heute noch immer zitiert, vielleicht. Das war für mich
Robin: so. Ich habe jetzt jemanden getötet. Da steckt ja nichts hinter. Der hat nicht jemanden getötet, der ist ein Massenmörder. (.) Aber mein Punkt ist ja, da muss ja, ich will ja jemanden, ich will ja, (.) da gibt es ja nichts wertzuschätzen, da war ja nichts Kluges hinter. Weißt du? Der seamesische Zwilling, der entkommt und gejagt wird und dann irgendwann, während einer Autoholungsjagd, gefangen wird, der hat ja richtig was gemacht so. Da sage ich ja, mein Gott, da war aber Aufwand hinter. Nicht schlecht.
Mats: Also ich finde deine Argumentation auf der einen Seite unterhaltsam, aber wenn ich jetzt mal wirklich in diese Ernsthaftigkeit nochmal abdriften will, dann kann ich dir das nicht so ganz abnehmen.
Robin: Ja. Schade. Ich würde sagen, unsere beiden Regierungen würden sehr unterschiedlich aussehen. Ich glaube nicht,
Mats: dass du deinen Schrotthaufen, den du hier gerade (.) Argumentationskette nennst, //Robin: in irgendeiner Art und Weise Regierung nennst.//
Robin: Ich bin bei der nächsten Landtagswahl hier in Berlin dabei, mein Freund, und dann können wir ja die Wähler sprechen lassen.
Mats: Ja, pass auf, aber der Donald Trump, der ist auch schweineunterhaltsam. Ja. Aber deswegen gibst du ihm doch nicht ein Präsidentenamt. Nur weil er sich hinstellt und sagt, ah, ich mache jetzt einen Trailer mit mir selber am Endeffekt. Also ich als jemand,
Robin: der nicht in Amerika wohnt, sehe schon ab und zu denke mir so, das ist schon alles ziemlich, also... Und wo ist der Unterschied //Mats: zur AfD? Wo ist der Unterschied//
Robin: Naja, weil die nicht so lustig sind.
Mats: Sich hinstellen und sagen, aber schießen wir halt auf die Flüchtlinge. Hat schon irgendwie einen unterhaltsamen Wert, oder nicht?
Robin: Das ist so eine simple Lösung. Das ist halt, ne, ich hätte sehr, sehr viel weniger, Jan Böbermann hätte sehr, sehr viel weniger coole Dinge gemacht, wenn die AfD nicht existieren würde. Und deswegen ist die AfD gar nicht so scheiße.
Mats: Das habe ich gesagt. //Robin: Das ist Mats Läubner. Zitat Mats Läubner.// Nach all deinen, nach all deiner Argumentationen, die du gerade gebracht hast, wäre die AfD dann gar nicht so scheiße, weil der Böbermann
Robin: deswegen Grimme-Preis gekriegt hat. Alles, was ich sage, Nee, der hat den Varoufakis eingekriegt und hat ihn nicht abgeholt, muss man auch an der Stelle mal sagen. Alles, alles, was ich sage, ist, dass ich die Sachen, die Jan Böbermann macht, gut finde. (.) Und die würde es nicht geben ohne AfD. Und deswegen im Umkehrschluss geht es die AfD gar nicht so.
Mats: Auch, ne, wenn jetzt. Kann man schon mal wählen, damit das auch so weitergeht. Nee, das würde ich jetzt nicht.
Robin: Nee, nee, nee. Also, ich habe ja schon die, also, so wichtig ist es mir dann doch nicht. Aber einen Massenbürner würdest du rauslassen, wenn der, wenn der //Mats: Schau noch mal.// Wählen würde ich den auch nicht. (..)
Mats: Ich glaube, wir haben diese Frage erschöpft. Da kommt nicht mehr so viel Neues, auch wenn es der Unterhalter bis raus. Ja, eine, eine, eine schöne erste Frage. Danke dir, Robin, dass du die als Premiere ausgesucht hast.
Robin: Gar kein Problem. //Mats: Ja.// So, wir können, also, ich sehe, du willst was, äh, mit, mit Fleisch haben, so, mit, wo es auf, was auch in der echten Welt begründet ist, wo man wirklich sich mal ein bisschen reinsteigern kann. //Mats: Oder vielleicht.// Und ich bin sehr interessiert daran, deine, ja, deine Antwort auf diese Situation zu hören. Die Frage. Ich war nach einer sehr verworrenen, nee, Entschuldigung, Quatsch, Sekunde. //Mats: War gar keine Frage.// Entschuldigung, mein privates Tagebuch habe ich versehentlich //Mats: das vorgelesen.//
Robin: Ich war nach einer sehr verworrenen und dramatischen Vorgeschichte ein paar Monate mit einem Pärchen, er und sie zusammen.
Robin: Die beiden sind schon sechs Jahre ein Paar, vorher gewesen, aber da, aber, haben dann aber ihre Beziehung für mich geöffnet, ja. (.) Nun ist die Beziehung aber wegen Eifersucht von ihrer Seite auseinandergebrochen. Die beiden sind aber doch zusammen. (.) Ja, dann ist sie nicht auseinandergebrochen. Nee, doch. Die, äh, also Fragesteller, die Fragestellerin von ihr,
Mats: sie ist nicht dieser //Robin: ausgebrochen. Mit ihnen. Mit ihnen.// Also die Dreierkonstellation ist auseinandergebrochen wegen Eifersucht, Eifersucht der Frau aus. Und die beiden, das ursprüngliche Paar ist jetzt //Robin: wieder zusammen.//
Robin: Es gab, genau. //Robin: Es gab ein Ursprungspaar, dann// kam eine weitere Person dazu. Ja. Und dann wurde aber die Ursprungsfrau eifersüchtig und deswegen ist die dazugekommene wieder rausgekommen. Ja, okay. Äh, sie waren auch meine besten Freunde, bevor irgendwas gelaufen ist.
Robin: Deswegen will ich auf keinen Fall die Freundschaft mit ihnen verlieren. Sie wollen das auch nicht. Ich weiß aber nicht, wie ich jetzt mit der Situation umgehen soll. Mats Leubner, bitte helf mir.
Mats: Ähm, wow. Das ist eine der, also das ist meine
Robin: Situation. Du bist, du hast, da ist ein Pärchen, was seit sechs Jahren zusammen ist. Dann kommst du da reingepflogen und
Mats: bist schon vorher befreundet.
Robin: Und dann wird es so eine Dreierbeziehung und dann brichst du wieder raus und bist du der große Verlierer und sie sind aber trotzdem noch zusammen.
Mats: Okay. Also meine, meine, erstmal eine simple Antwort, ich versuche sie dann gleich noch aufzudröseln. Punkt eins, ich glaube, dass jetzt die nächsten, die nächste Zeit und ich rede hier von Jahren, äh, die Freundschaft erstmal auf Eis liegen wird oder sollte. Also ich glaube nicht, dass die Freundschaft in der Art und Weise jetzt so einfach weiter bestehen kann, wenn dann wirklich noch Gefühle da sind. Ich weiß jetzt nicht, inwiefern jetzt der, der Fragesteller, ähm, die Beziehung wirklich verinnerlicht hat. Also wirklich eine emotionale, große Nähe zu diesen beiden Leuten aufgebaut hat. Ähm, das ist natürlich ein ganz, ganz entscheidender Teil, wenn, wenn das für ihn sowieso eher so eine...
Robin: Nee, also ich hab schon, nee, ich hab schon das Gefühl, in der, dass das schon eine Beziehung war.
Mats: Naja, genau. Also, aber ob, ob die für ihn jetzt beendet ist, im Sinne von, okay, hat halt nicht funktioniert, ähm, und ich hänge da emotional nicht nach, oder ob da wirklich so eine Art von, von großer, emotionaler Nähe, also wirklich Liebe, wie man so schön sagt, entstanden ist. Ähm, äh, wenn, wenn die Frau gesagt hat, sie hat, die, sie hat das beendet oder es ist beendet worden, weil sie eifersüchtig gewonnen ist, ist das natürlich ein Indiz dafür, dass da eine ziemlich große emotionale, äh, äh, Bindung irgendwie entstanden ist, was das Ganze ja nicht einfacher macht. Und, äh, aus meinem langen, äh, erfahrungsmeichem Leben kann ich sagen, dass das, äh, ach, gerade in Freundeskreisen, äh, sehr, ähm, (.) anstrengend und, äh, hart werden kann. Und ich glaube, dass da erstmal freundschaftlich erstmal nicht so viel gehen wird. Das hat nichts damit zu tun, dass die Leute es nicht wollen. Ich halte es nur für nicht sehr schlau, da jetzt sich an so eine Freundschaft zu klammern, sondern da muss erstmal, glaube ich, Zeit reinkommen in diese ganze Konstellation. Und zwar wirklich so, schon, schon ein paar Jahre, bis vielleicht, äh, äh, der, der Fragesteller vielleicht in einer anderen Beziehung ist, also emotional wirklich deutlich abgeschlossen hat mit diesem gesamten Konstrukt. Das, so, und dann, äh, kann man natürlich, äh, nicht ausschließen, dass es da wieder zu einem coolen, freundlich, äh, schafflichen Verhältnis kommt. Aber ich glaube, in so einer Konstellation, du kannst ja nicht trennen, du kannst ja emotional die, die, die, die, die, diese, diese, diese, Zuneigung nicht von da, plötzlich wieder auf eine Freundschaft zurückgehen. Das ist so, als wenn du mit deinem besten Kumpel, oder Kumpeline, Kumpeline, ja. Plötzlich von dieser Freundschaftsebene in so eine Beziehungsding gegangen bist, äh, und dann dich wahnsinnig verliebst, äh, es aber irgendwie nicht klappt, weil sie sagt, ach, nö, ich fand's irgendwie vorher cooler, dann kannst du ja nicht einfach sagen, ja gut, geht's wieder zurück zu, zu mal zusammen Chips essen und Xbox spielen und das war's. Das, das bleibt ja trotzdem.
Robin: Wir haben jetzt schon einen, so ein Standard-Sozial-Situation hier etabliert. Und das ist, wenn man zusammen ist, geht man zusammen. Das ist ein guter Status Quo,
Mats: es gibt Schlimmere. Ja, auf jeden Fall. Also, ähm, Flips essen und Playstation spielen, öch. Die Frage, was, was man da machen kann, also klar kann man das probieren, aber ich, ich würde einfach nicht erwarten, dass das klappt sofort.
Robin: Ich finde die Situation so mega interessant, weil du, also auch, auch von und aus dem Standpunkt der ursprünglich zusammen seienden Leute, die seit sechs Jahren zusammen sind und dann beide zusammen den Entschluss treffen, ja doch, (.) diese dritte Person hier finden wir beide eigentlich ganz cool. Äh, und dann kommt die dritte Person damit rein und sind happy wohl irgendwie für eine Zeit und dann bricht das wieder auseinander, aber die Ursprungsleute sind dann trotzdem noch zusammen. Da, das ist doch total weird dann danach, wenn man so, erinnerst du dich noch, als wir beide eine andere Person so cool fanden, dass wir uns gegenseitig allein nicht mehr gereicht haben? Ah ja, das war, das war was.
Mats: Ja, ich meine, so diese, diese offenen, bisexuellen Beziehungen, das ist jetzt, glaube ich, gar nicht so selten, also dass ein Pärchen irgendwie sagt, ey, wir haben eine offene Beziehung, ist die eine Sache und das dann irgendwie da auch. Aber das klang nicht wie eine offene Beziehung. //Robin: Ja, aber der Ansatz, ich wollte// jetzt nur sagen, dass das. Aber offene Beziehung ist
Mats: Dieser Grundsatz, ja, na sicher, aber das heißt ja jetzt, also es gibt ja eine offene Beziehung, dass man sagt, okay, ey, Sex mit anderen Leuten ist völlig in Ordnung, wenn es nur beim Sex bleibt. Und das ist ja eine Art der offenen. Ich habe noch eine lustige
Robin: Handbewegung dazu gemacht, die ein bisschen am besten war. Aber es wird ja Podcast-Zuhörer
Mats: nicht erfahren. Es sei denn, wir machen eine Zeichnung an, die akkurat hier zu viel ist. Ich wollte nur sagen, das ist ja auch die Art der offenen Beziehung, wo man sagt, emotional ist man nicht festgelegt auf diesen einen, sondern da gibt es eben vielleicht auch mehrere Leute, die einem emotional gleich viel bedeuten und dass man mit denen irgendwie auch eine, sagen wir mal, eine gleich (.) bedeutsame Beziehung mit mehreren Leuten führen kann. Kann ich mir persönlich jetzt ehrlich gesagt nicht vorstellen, weil das für mich ist einfach eine (.) abstrakte Vorstellung, zwei Leute gleichzeitig so zu lieben, dass ich da irgendwie eine ebenbürtige Beziehung mit diesen beiden, also eine Beziehung führen kann, wo ich //Robin: beiden.//
Robin: Das hört sich so anstrengend an, aber immer so eine Rangliste hat so drei Positionen, wer ist gerade auf letzter Position, wer hat gerade von zwei Leuten die meiste Liebe.
Mats: Es gibt ja auch diese Leute, wo irgendwie einen Typ fünf Frauen hat. Ja, aber das ist.
Robin: Das ist nicht vergleichbar. Die Frauen sind ja nicht miteinander zusammen.
Mats: Genau, und das ist erst mal deswegen was anderes und ich glaube halt auch nicht, dass da so diese, also der wird, so blöd das halt gerade klingt, aber ich kann mir schon vorstellen, dass er da eine Art von Rangliste hat. //Robin: Also meine richtige Frau ist da,// die Hildegard, aber die Claudia kann einfach wahnsinnig gut kochen und die Susi hat ein schönes Auto. Weißt du, dass so irgendwie die Beziehung angereichert wird, einfach mit verschiedenen Aspekten, weil er die bei einer Person nicht findet. Und dann weiß ich halt nicht, ob die Frauen das einfach mit sich machen lassen oder ob die das bewusst in so einer, okay, ist für mich in Ordnung, dann habe ich ja auch irgendwie meine Vorzüge, keine Ahnung, vielleicht hat er Geld oder sowas oder fühle mich immerhin irgendwie beachtet. Aber das ist in diesem Fall ja wirklich eine super krass... Da ist mal jeder mit jedem zusammen. Genau, und das ist emotional halt einfach eine, glaube ich, wirklich eine sehr, sehr anstrengende Sache und deswegen ist sie auch kaputt gegangen.
Robin: Kann man das noch weiter? (...) Geht das auch mit vier oder fünf Leuten? Dass vier oder fünf Leute gegen miteinander zusammen sind? Das ist eine ernst gemeinte Frage, weil ich finde auch diese Konstellation ist für mich halt schwer vorzustellen.
Mats: Ja, also ich glaube, das kann's bestimmt geben, aber die Wahrscheinlichkeit ist wieder sehr gering, beziehungsweise kann ich mir nicht vorstellen, dass das lange hält. Wir müssen wahrscheinlich nur
Robin: in zwei Häusern klingeln und würden dann schon auf die erste (.) Fäsche Friedrichshainer Wohnungsgemeinschaft stoßen, //Mats: die genauso funktioniert.// Wie geht es?
Mats: Ja, aber ist das, also allein...
Robin: Also der wichtige Punkt ist ja hier, dass das keine Sexbeziehung ist, sondern eine richtige Beziehung, weil das eine ist relativ selbstverständlich und kennt, glaube ich, jeder aus irgendeinem Punkt, aber halt, dass man dann wirklich, dass drei Leute sich gegenseitig alle lieben und in einer echten Beziehung zusammen sind, stelle ich mir so unfassbar anstrengend und kompliziert vor, dass mir allein schon der Gedanke daran Kopfschmerzen bereichnet.
Mats: Naja, und das ist ja gerade eben, also auch das, woran ich denke, dass ich meinen Partnern, und wenn es dann irgendwie drei oder vier oder fünf sind, auch wirklich ebenbürtig, mich ebenbürtig verhalte. Oder das, weißt du, dass ich sage, jeder kriegt von mir gleich viel oder das, was er braucht, und dafür sind Menschen einfach so wahnsinnig komplex und kompliziert. Das kann ich mir nicht vorstellen, dass das auf so einer (..) gleichen Ebene überall abläuft. Also, dass jeder den anderen genau immer gleich viel liebt, dass der sich nicht vernachlässigt fühlt, oder, weißt du, das kann ich mir wahnsinnig schwer vorstellen.
Robin: Ja, aber dann gehen irgendwie auch mal zwei Leute zusammen irgendwo irgendwie weg, was essen, und dann ist ja einer übrig. Wie kommt der dann damit klar? Und ich, ich...
Mats: Naja, vor allen Dingen, und das ist ja, glaube ich, in diesem Fall auch so eine Sache, dass wenn die schon so lange zusammen waren und er dazugekommen ist, haben die anderen einfach eine andere Basis. Also, wenn es jetzt um irgendwie Insider-Jobs geht, oder, weißt du, dass man den anderen einfach besser kennt, da hast du keine Chance, eigentlich so auf dieses Level mit drauf zu kommen, dass du nicht das Gefühl hast, naja, ich laufe irgendwie Gefahr, dann doch wieder hinten runter zu fallen. (..)
Robin: Also... Ich glaube, meine Selbstzweifel wären zu groß dafür, als dass ich mich in so eine Situation trauen würde, wo ich ständig mit anderen Leuten verglichen werden könnte, was natürlich nicht passieren sollte in einer echten Beziehung, aber ich glaube, ich könnte mir das nicht los... Ich würde mich da nicht von los machen.
Mats: Was aber wirklich faszinierend ist bei diesem Ding, ich denke, du hast auch Konkurrenzgedanken. (.)
Robin: Ja, ja, klar. //Mats: Ja, das meine ich ja.//
Mats: Dass man halt immer denkt, naja, ich erzähle jetzt irgendwie Person A was im Vertrauen und will... //Robin: Oh ja, das kommt...// Oh nein, das kommt dazu. Aber auf der anderen Seite denke ich dann ja auch, wenn du wirklich die beiden, also wirklich da so eine gleiche Ebene überall war, (.) dann ist das ja eigentlich egal, weil da dieses Vertrauen so tief sein muss, dass eigentlich dieser Konkurrenzgedanke nicht da sein dürfte. //Robin: Aber anscheinend,//
Robin: wenn es wegen Eifersucht dann auseinander ging.
Mats: Genau, genau. Also das ist dann...
Robin: Das kann natürlich auch sein, dass von Anfang an das einfach... Dass dann die eifersüchtige Person das aus dem Gefallen heraus ihrem Freund darüber gemacht hat und gesagt hat so,
Robin: dreier Witzung ist voll die gute Idee. Ich wüsste nicht verschieben gehen kann.
Mats: Ja, also das ist... Also klar, die Ausgangssituation kennen wir jetzt nicht, wie das dazu entstanden ist. Ich glaube auch nicht, dass sie sich da so tagelang tiefe Gedanken drüber gemacht hat oder vielleicht ja doch, aber jetzt so wirklich, dass man jede Möglichkeit irgendwie durchdacht hat und was passiert, wenn und ist das eine gute Idee? Ich glaube, das ist halt irgendwie passiert. //Robin: Ja.// kann ich mir vorstellen. Und um vielleicht nochmal die Frage... Vielleicht klang ich gerade zu negativ. Also ich halte es für möglich, dass die Freundschaft das überlebt, aber ich glaube, dass das lange und viel Zeit braucht, weil wenn das einmal so eng zusammen war und dann kaputt gegangen ist, entweder kommt zurückfällen, was glaube ich auch nicht so super produktiv ist, wenn man versucht, eine Freundschaft irgendwie wieder normal aufzubauen, auf das Level zu kommen, dass dann da doch wieder irgendwie (.) rumgefummelt, rumgeknutscht und sich selig umarmt wird, dann ist glaube ich das schwierig und ob echt wieder so eine freundschaftliche Ebene konsequent irgendwie da ist, wenn man den anderen mal nackt in den Team Posen gesehen hat. Ich weiß nicht, ob das so funktioniert.
Robin: Ich glaube, es ist ganz unabhängig davon, ob das jetzt eine 3er, 4er, 5er oder 17er Beziehung miteinander ist, einfach keine gute Idee, mit Freunden oder besten Freunden in eine Beziehung zu gehen, weil... Ja, weiß ich nicht. (...)
Mats: Das ist jetzt nämlich genau so ein Punkt, wo ich überlege, okay, wie viel erzähle ich jetzt?
Robin: Weil ich habe tatsächlich
Mats: in meiner beziehungsreichen Laufbahn
Robin: was totaler Quatsch. Ja, aber ich glaube, so eine Geschichte hat jeder.
Mats: Naja, aber dass man mit Freunden, ich glaube, aus einer tiefen Freundschaft kann auch eine unglaublich erfüllende Beziehung werden. (.) Das Problem ist natürlich, wenn das nicht klappt, ist auch die Beziehung gefährdet. Und das ist glaube ich... Ja, wenn die Beziehung...
Robin: Also ich würde sagen, die Freundschaft ist nicht gefährdet, sondern die Freundschaft ist vorbei. Punkt. Zumindest in dieser Form, wie sie vorher existiert hat.
Mats: Genau, in der Form, wie sie vorher existiert hat, ja, aber das bedeutet ja nicht, dass da nicht grundsätzlich immer noch eine Freundschaft entstehen kann. Das ist eine andere und ich glaube, die braucht halt einfach Zeit. Zumindest ist das eine Erfahrung, die ich gemacht habe, dass man, (.) gerade wenn da emotional immer noch, also wenn man jetzt nicht einfach krass damit abgeschlossen hat, weil das kann es ja auch sein, dass man dann irgendwie sagt, ja, hat halt nicht funktioniert und irgendwie ist emotional bei mir jetzt auch alles weg und gut ist und so und dann trifft man sich in drei Wochen wieder und alles ist wie vorher. (.) Vielleicht gibt es das auch, aber ich glaube halt, dass das gerade in Beziehungen, die emotional schon tief gegangen sind, wo man auch wirklich, wirklich involviert war, (..) davon rauszukommen und dann wieder auf so eine freundschaftliche Ebene zu gehen, ist wahnsinnig anstrengend. Erfordert, glaube ich, auch ganz, ganz viel Kraft und selbst dann wird es schwierig, immer wieder so ein Level irgendwie zu erreichen, sondern man muss, glaube ich, echt davon, und das bin ich völlig bei dir, man muss akzeptieren, dass die Freundschaft, die man da vielleicht erreichen kann, eine wesentlich oberflächlichere ist und auch in einer anderen Art ist und wenn man damit zurechtkommt, weil das ist ja dann auch immer die Geschichte.
Robin: Aber um halt an diesem Punkt zu kommen, da muss, also, das braucht ganz viel Zeit. Genau, man kann immer nur von seiner eigenen Erfahrung ausgehen, aber aus dem, also, das geht nicht so, okay, jetzt mache ich das so, sondern da braucht es dann auch gerne mal irgendwie ein, zwei Jahre keinen Kontakt oder sowas.
Mats: Genau, genau, das meinte ich.
Robin: Ich kann nur aus eigenen Erfahrungen sprechen, mag bei jedem anderen sein.
Mats: Dann ist ja auch immer wieder diese Geschichte, weißt du, hast du verlassen oder wurdest du verlassen, was ja auch nochmal zwei Punkte sind. Wenn du halt irgendwie für dich, oder wenn du den Schlussstrich ziehst und diesen Weg gehst, ist das immer noch was völlig anderes, als wenn du verlassen wurdest und dann aus Liebe zu der anderen Person sagst, ja, hast ja recht, wenn es für dich das beste ist. Kein Geist auch keinem Zwingen in der Beziehung zu bleiben, davon mal ganz abgesehen, aber wenn du halt dann einfach sagst, nö, nö, das ist für mich alles okay und auch gerade dann eben wieder, wenn von der anderen Seite schon eigentlich doch gerne eine Freundschaft gewünscht ist und man dann da sich zu schnell immer wieder drauf einlässt und sagt, ja, ach, da bin ich schon längst drüber hinweg und klar, was soll schon passieren, dann ist das natürlich auch immer nochmal schwierig, da überhaupt einen Abschluss zu finden und ich glaube, das ist echt so ein paar Jahre einfach mal dann Sendepause haben und man kann, klar kann man so ein bisschen Kontakt halten, das ist glaube ich auch gar nicht so verkehrt, dann ist so dieser Wiedereinstieg ein bisschen einfacher, als wenn man dann irgendwann so eine Mail schreibt, //Robin: dann weiß ich nicht.// Ja, klar, aber ich meine, auf der anderen Seite kann es auch sehr förderlich sein, wenn dann, keine Ahnung, man irgendwie mitkriegt, ja, da hat der jetzt einen neuen Partner und weißt du so, also so einfach, um auch ganz klar die vielleicht immer noch vorherrschenden Hoffnungen, die man irgendwie im Hinterkopf hat, die die auch nie komplett tost gibt //Robin: und man sagt,// ja, okay, ist relativ unwahrscheinlich, ich meine, weil die ist jetzt verheiratet und hat jetzt drei Kinder,
Robin: ist vielleicht jetzt wirklich vorbei. Ja, ich sag mal, (..) du kannst, Schauspieler doch mal vielleicht mir kurz, erklär mir mal kurz die Situation, du bist mit deiner Partnerin, sitzt du beim Abendessen (.) und dann müsst ihr irgendwie das Gespräch darauf lenken, dass diese eine Kumpel von euch, ihr beide voll auf ihn oder sie steht, wie jetzt,
Mats: also ich finde halt diese Situation, dass der Punkt kommt, wo beide gegenseitig sagen,
Robin: ja, eigentlich ziemlich geile Person, ja, finde ich irgendwie auch. (.) Ja, das ist natürlich, um an diesen Punkt zu kommen, es ist glaube ich, da brauchst du schon sechs Jahre Beziehung. Naja, und du musst jetzt nicht das gegenseitig sagen. Und ich glaube, du musst ja, also, (..)
Mats: da muss ja eine gewisse Offenheit eigentlich ja schon da sein. Oder Verzweiflung. Meinst du?
Robin: Oder es ist dir halt, ja, so egal. (.) Ja, egal? Also klar,
Mats: sowas kann ja auch einfach passieren. Ich muss sagen,
Robin: ich war noch nie sechs Jahre in einer Beziehung, aber ich kann mir vorstellen, wenn das irgendwie so ein Ding ist, wo man sich dann schon so lange kennt und dann vielleicht dort, das nicht, also vorausgesetzt, das ist dann halt nicht die große Liebe doch, die man das zuerst gedacht hat und nach sechs Jahren sind wir dann zusammen, dann so, (..) ja, vielleicht frage ich einfach mal und wenn sie sagt, nee, ist auch okay, aber who cares? (.) Weiß ich nicht. Ich war noch nie sechs Jahre in einer Beziehung, ich kann das schwer einschätzen. Ich glaube,
Mats: das öffnet, glaube ich, einfach das Feld zu sehr. bei mir macht es nur drei Wochen
Robin: und dann die nächste, das ist ja sechs Jahre.
Mats: Ja, Robin ist immer on the fly, der ist aber auch heute hier, morgen da, der ist immer unterwegs, //Robin: der hat dann einfach,// das ist im Videospielbereich, muss man auch wirklich sagen, da bist du heute in Paris //Robin: und morgen nicht mehr.//
Robin: Dieser Job hat das so noch schlimmer gemacht, die Leute fliegen mir so nur entgegen.
Mats: Das ist, ich finde es ein wahnsinnig interessantes Thema, weil das ja wirklich ein zeitintensives Ding ist, weißt du, das, also,
Robin: Dreierbeziehung zu führen. Nee, ja, erstens,
Mats: das ist auf jeden Fall sehr zeitintensiv. Ich will nur kurz sagen, dass wir da bei Gelegenheit auch gerne mal drüber sprechen können. //Robin: Experimentier,//
Mats: Nee, weil dieses Videospielding, wenn du sagst, ey, hier hast du eben irgendwie so einen 30-Stunden-Klopper, die Zeit musst du investieren, um irgendwie. 30-Stunden-Job? Klopper, ein Spiel, ein 30-Stunden-Spiel, //Robin: wo du 30 Stunden investieren musst,// was du testest. Ja. (.) Das sind ja, weißt du, du gehst ja nicht nach Hause und du machst das ja nicht alles während der Arbeitszeit. Das heißt so, das ist ein wahnsinnig zeitintensiver Job und das führt jetzt völlig an der Frage vorbei, das öffnet so alles für Beziehungen und Jobs. //Robin: Ja,//
Robin: das soll man über Videospieljournalismus sprechen.
Mats: Ja, das soll man unbedingt mal machen.
Robin: Was hältst du von Kulturkritik im Videospieljournalismus?
Mats: Frauen und Transgender wäre ja auch total interessant im Videospielbereich. Also, ich glaube, wir haben die Frage, das droht jetzt gerade so, so, so.
Mats: einen Tipp jetzt. Ja, also mein Tipp ist tatsächlich, man darf es nicht erzwingen, man kann es nicht erzwingen, man muss akzeptieren, dass die Freundschaft, die vorher da war, in der Form so nicht wiederkommen wird und es wird jetzt erstmal sehr, sehr seltsam und der einfachste und vielleicht beste und gesündeste Weg damit umzugehen, ist einfach erstmal auf Distanz zu gehen und nicht drei Wochen Distanz und dann, hey, ich glaube, ich bin völlig drüber hinweg, //Robin: wollen wir uns da wieder//
Robin: zum Glück und Treffen schreiben, sondern wirklich, ey. Was? Wir treffen uns zufällig vor deiner Wohnung, was? Dieses Zeltlein, das gehört nicht mir. Ich stehe hier nicht seit drei Tagen, (.)
Mats: sondern wirklich (.) entspannt, so blöd das klingt, aber da muss man drüber hinwegkommen und das braucht einfach Zeit, das ist auch so eine Binsenweisheit, aber die ist nicht ohne Grund Binsenweisheit, das braucht Zeit und das braucht Distanz, aber das bedeutet halt eben nicht, dass man da nicht irgendwie wieder eine Art von Freundschaft entwickeln kann, aber das wird jetzt erstmal nicht funktionieren. Das ist der Preis, den man für solche Sachen zahlt, so blöd es klingt.
Robin: Ja, sorry, ein Dreier kostet ein bisschen was, ist halt so.
Robin: Das ist in allen Lebenslagen richtig, ein Dreier kostet mehr. Ist nun mal so. Und Fakt. So, so. Mit diesem Tipp vergleichen wir. Also im Kern bist du selber schon. Das wollte Rommel jetzt damit sagen. Nein, das ist völlig unwahr, das habe ich nicht gesagt. //Mats: Also ich denke,// wir haben, wie gesagt, ich glaube, das ist einfach meine... //Mats: Da fehlt jetzt zwei,// ein Freund. Es kostet ein Freund mehr.
Mats: Es kann halt auch passieren, dass die Freundschaft jetzt kaputt ist. Das kann keiner ausschließen. Ich meine, wenn alle wirklich wollen und alle bereit sind, dafür eben Kompromisse einzugehen und diese Kompromisse können sein, dass das einfach immer weird ist und dass man immer peinlich berührt ist, wenn man sich zu dritt trifft, dann ist das vielleicht der Preis und ob da, ob unter diesen Umständen wirklich noch eine erfüllende, tolle Freundschaft entstehen kann, wo man sich gut fühlt, nachdem man nach Hause geht und nicht irgendwie immer total sich ins Kissen heulen muss. Weil der Selbstschutz muss da auch irgendwo greifen. Wenn man merkt, es geht einem nicht gut, wenn man die anderen sieht, dann muss man da einfach die Grenze setzen und die Grenze ist Zeit und Raum und dann muss man halt gucken. Entweder es geht halt irgendwann wieder oder nicht. (.)
Robin: Zustimmung. Danke. (.) Mats? Ja. Wie haben es eigentlich V-Tiere so lange geschafft zu überleben? Thema Evolution. (..)
Mats: Das möchte ich mit der Frage beziehungsweise der Antwort, die ich gerade gelernt habe, über Pandas. Oh. Weil Pandas ja so ein...
Robin: Und V-Tiere in einer Frage. Naja, weil die so... Wenn dieser Podcast nicht 50.000 Kriegs hat, weiß ich auch nicht, was... Wusstest du, dass Katzen... (.) Katzen jonglieren mit Clowns gerne.
Mats: Und du glaubst nicht, was in dieser Top 10 Liste passiert. Nummer 6 hat mich richtig zum Beinen gebracht.
Robin: Nein, also ich habe über Pandas... Also ich muss erstens sagen,
Mats: über V-Tiere kenne ich mich wirklich nicht aus. Ich kenne halt die üblichen Videos, die rumgeistern. Ich kenne die Videos, wo Leute sich total freuen, wenn sie V-Tiere sehen. Ich kenne V-Tiere nicht persönlich. Ich habe noch nie eins gesehen.
Robin: Du hast keinen in deinem Freundeskreis. Keinen in meinem Freundeskreis.
Mats: Also ich bin einfach absoluter Noob, was Faultier. Aber genau das qualifiziert uns ja so sehr, diese Fragen zu beantworten. Ich kann nur jetzt... Deswegen gehe ich gleich auf Pandas, weil da habe ich gerade erst gelernt, dass die haben ja so ein Fortpflanzungsproblem. (.) Weil Pandas so am Ausstemmen sind und keiner weiß so richtig, warum. Und ich habe jetzt gelernt, dass Panda-Weibchen... Ich weiß nicht, ob es bei Männchen auch so ist, aber Panda-Weibchen halt nur zu einem ganz kurzen Zeitpunkt im Jahr wirklich fruchtbar sind. Und auch paarungswillig sind. (.) Und das... Also wir reden hier wirklich von einer Woche im Jahr. Und die Wahrscheinlichkeit, dass es zu diesem Zeitpunkt ein paarungswilliger Partner vor Ort ist, ist schon mal ziemlich gering. Und jetzt kommt diese, ich finde, sehr interessante Sache. Die wissen überhaupt nicht, wie Sex funktioniert. Dadurch, dass es so wenige Pandas gibt und die sich auch so selten fortpflanzen, wissen die einfach nicht...
Robin: Das Traurigste, was ich hier gehört habe.
Mats: Ja, wissen die einfach nicht, wie das geht. Deswegen gibt es wohl Zoos, wo Panda-Pornos gezeigt werden. Also Pandas werden Panda-Pornos gezeigt, damit die sehen, wie das funktioniert. Und dann wird halt darauf gehofft, dass wenn sie zufälligerweise gerade diesen Punkt irgendwie erreicht haben und dann diese beiden Pandas zusammen... Also einfach um die Schwierigkeit... Also es hat nicht damit zu tun, dass sie keinen Bock haben, sondern sie wissen einfach nicht, wie. Und es gibt einfach zu weniger, als dass das auf eine natürliche Art und Weise irgendwie noch funktionieren kann. Ob das jetzt bei Faultieren...
Robin: Was für ein entspanntes Leben das sein muss, wenn du dich einfach keinen Fick gibst. //Mats: Wortwürdig.// Wortwürdig, das wird wirklich... Wahnsinn. Du gibst einfach keinen Fick so... Ja, nee, dann Fick, dann hab ich halt keinen. Ist doch... Hä, was... //Mats: Naja, der... Was ist denn...// Was ist denn Sex? Hä? Und der weiterführende Gedanke ist ja halt, gut, dann sterben wir halt aus. Oh, was für ein... Alter, sind Pandas cool. (.) Wie gerne ich das einfach hätte, weil ich, dass man einfach so... Nö, Alter, ich bin ein fucking Panda. Guck mal, wie süß ich bin. Ich brauch nichts, man. Ich ess mir einen Bombustick hier, kraul mir am Fell, seh süß aus. Und kipp vielleicht um und lande im Internet und solche Sachen. Ja, das stimmt schon. Ich bin ein Internetstar, Mensch. Ich brauch keinen Partner. Weißt du, kennst du meine YouTube-Money? Faultiere. Ich find das, ich hab dann auch, es war so eine Frage, wo ich nicht drüber nachgedacht hab. In der Sekunde, wo ich's gelesen habe, habe ich diesem Fragesteller zustimmen müssen.
Mats: Aber ist es denn so, also sind Faultiere zum Beispiel so vom Aussterben bedroht? Also ist die Situation ähnlich wie bei... Naja, aber ich weiß, ist das in diesem Podcast, dass wir mittendrin Sachen nachgucken?
Robin: Also ich find da grundsätzlich, ich sprich da nichts gegen, (.) aber jetzt gerade müssen wir uns das nicht machen.
Mats: Das müssen wir, könnt ihr auch gerne eure Meinung in die Kommentare schreiben. Sollen wir in der Lage sein, also wenn's zum Beispiel um Fakten geht, ob wir dann so tun sollen, ob wir das wissen oder ob wir das dann googeln und das dann so weitergeben. Ich find das immer so ein bisschen...
Robin: zwei Drittel meiner Gesprächsführung besteht daraus, dass ich so zuge, als ob ich etwas weiß, ohne irgendeine Grundlage für zu haben.
Mats: Und ich finde das eben nämlich wirklich interessant, dann auch mal zu sagen, nee, das weiß ich halt einfach nicht.
Robin: Ja, das wird bei mir nicht passieren.
Mats: Ja, genau. Und ich freu mich halt auf die Frage, wenn dann jemand fragt, was haltet ihr eigentlich vom Nahost-Konflikt? Weil es verdammt nochmal. Nein, oh Gott. Aber das ist genau so ein Ding, wo ich mir schon hundertmal den WGP-Artikel angeguckt hab, gemerkt hab, dass der 78 Seiten hat und ich nach Zeile 4 überhaupt nicht mehr weiß, was da los ist und ich mir dazu eine politische Meinung bilden soll und muss eigentlich ja auch, gerade als Deutscher. (.) Weißt du, da freu ich mich auf diesen Moment, wie wir da sitzen und sagen, //Robin: ja, also ich denke,//
Robin: es war wie folgt. Da habe ich, da werde ich Spaß, da kann ich meine kompetentischen Talente dann mal richtig ausgeben, ob ich da Wege finde. Kann mir nicht vorstellen, dass da irgendwie...
Mats: Die Übertreibung... Ja, also, die, die, klar, die Information, also ich habe keine Information, ob, ob, also ich glaube nicht. Ich glaube nicht, dass bei Foulteam...
Robin: Was wissen wir bei Foulteam? Wir müssen mal kurz bei Null anfangen. Foulteam sind faul, das wissen wir. //Mats: Sehr langsam.// Beziehungsweise, nein, Foulteam sind nicht faulteam, Foulteam sind für den Menschen erwecken, die den Eindruck faul zu sein, weil sie die Charakteristika besitzen, die wir der Faulheit zuschreiben.
Mats: Viel schlafen, sich langsam bewegen, essen und sonst nichts. //Robin: X-Box spielen. X-Box spielen. Rumhängen. Mehr machen sie den ganzen Tag.// Genau, also das Rumhängen und Gähnen ist quasi das Äquivalent
Robin: zum Menschen, der rumsitzt, Chips ist und X-Box spielen. (....) Fleischfresser auf der Welt in Wäldern, die unterwegs sind. Wieso, (.) wieso sind Foulteam nicht immer die erste Wahl für jeden Fleischfresser dieser Welt ihn einfach zu fressen?
Mats: Ich glaube, erstens, hängen die sehr viel auf Bäume und so ein Tiger sagt sich vielleicht... Tiger können sehr gut klettern. Ja, aber vielleicht sagt er, ich hab keinen Bock, da jetzt hochzuklettern, weil das ist auch erstens... Alter, die jagen sonst fucking Antilop mit. //Robin: Ja, aber die sind...// Hast du die mal gefragt? Moment, Moment, Moment, ein Tiger hat noch nie eine Antilopie gesehen, den habe ich noch nie gesehen. Ja, ein Pinguin, Eisbär, was weiß ich. (.) Löwe. Also gut, da geht's schon wieder los, weil was gibt es im Urweil? Da ist jetzt vielleicht so ein Puma, weil ich gestern übrigens das Dschungelbuch gesehen habe. Den neun? Ne, ne, den alten von 1968. //Robin: Da muss man eigentlich//
Robin: ganz, ganz, ganz, ganz gute Anedote reinbringen. Ja. Ich habe in den letzten Wochen für drei Presseverführungen eine Einladung bekommen für Dschungelbuch, den neun, den Live-Action, für Zootopia und für Hardcore Henry und Hardcore Henry war der einzige, in das ich gegangen bin und ich hasse mich und das Leben gerade. Wow.
Mats: Und mich hast du mitgeschrieben live.
Robin: Ja, weil Dschungelbuch gerade irgendwie 100% auf Rotten Tomatoes oder so hat. Egal, das ist eine andere Geschichte.
Mats: Ja, aber hatte ich gerade gesehen und wie bin ich drauf gekommen? Genau, da ging es um Tiere, die im Urwald sind. Das ist zum Beispiel ein Puma. Ja, der könnte wahrscheinlich so ein Faultier sich holen, aber der kriegt andere Sachen viel einfacher. Woher kommt der denn einfacher? Ein Hasen. Ein Hasen im Urwald? Ja, ein Urwaldhase. Hasen, die doch in Käfigen bei mir zu Hause. Mann, ein paar Erdbeeren, //Robin: mir doch egal.//
Robin: Ein Urwaldhase. Erdbeeren. (......)
Mats: energie-technisch, weil das für so eine Raubkatze, klar, wenn er jetzt irgendwie so ein Gepard oder sowas hält. Das Runterholen ist nicht so einfach, //Robin: wie man sich das vorstellt.// Also, was ich damit sagen will, ich glaube, dieses im Baum rumhängen ist ein größerer und besserer Schutzmechanismus, als wir uns gerade vorstellen. Und das andere ist, ich glaube, die können schon auch echt garstig werden. Die haben ja nun mal wirklich so Clown. Aber ich habe noch nie die schnell schlagen sehen. Ne, schnell schlagen vielleicht nicht, aber es reicht ja, wenn die sehen, oder kommt einer, jetzt fange ich langsam an. Also vielleicht haben die trotzdem so ein Abwehrmechanismus, der dann doch schon...
Robin: Vielleicht hat noch nie ein Tiger oder ein Panther ein Faultier dabei zusehen, wie es sich bewegt hat. Und deswegen glaubt in die Tierwelt, dass das Teil, dass Bäume halt so aussehen. Ach so, ja, entweder das,
Mats: gut getarnt, ein sehr guter Punkt. Und der andere Punkt, wenn sie sich überhaupt nicht bewegen, kann natürlich auch sein, dass dann die erstmal, also klar, die werden vielleicht nicht wahrgenommen und vielleicht auch tot, weil es gibt ja auch Schlangen und so weiter, die eben sich dann totstellen. Und es gibt ja genug Tiere, die halt keinen Aas fressen, weil dann in der, weißt du, dir fehlt irgendwas für Hyänen und die können das ja, weil die haben ja bestimmte Enzyme und bla bla bla. Und so ein Raubtier, das denkt, da ist was Totes, das werde ich sowieso nicht fressen. Also der Jagdinstinkt wird überhaupt nicht getriggert, wenn die sich nicht bewegen. Das finde ich eine sehr gute Erklärung jetzt gerade.
Robin: Wenn ich jetzt einem Hund, der ja verwandt ist mit, (.) wenn ich jetzt eine Katze, die ja verwandt ist, mit Raubtieren, ein Bild von einem Faultier zeige, (..) guckt die jetzt dann einfach an, wie so ein Kettchen da drauf auf das Bild, weil ich glaube, das ist ein Baum. Ich glaube, wenn die sich nicht bewegen,
Mats: weil ich kenne das ja auch, Mäuse stellen sich ja auch öfter mal tot. Was? Und dann ist dieser... Die sterben einfach sehr schnell, macht sie... Nee, nee, nee, wirklich. Deswegen riecht das,
Mats: sie sind tot. Dieser, sagen wir mal, dieser Spieltrieb, den Mäuse haben, //Robin: der wird ja getriggert.// Meine Katze stellt sich seit zwei Wochen tot. Die Katze, wenn die Katze riecht, ist sie tot. (.) Also wenn sich die Maus nicht mehr bewegt, dann wird dieser Spieltrieb, dieser Jagdinstinkt nicht mehr so wirklich getriggert. //Robin: Das heißt, (.......)// bis sie den dann irgendwie tatsächlich fressen. Also ich glaube, dass dieses sich sehr langsam und bedächtig bis gar nicht bewegen durchaus ein wichtiger Aspekt ist, wenn es um mögliche Fressfeinde geht. Das ist es. Die sind einfach so unfassbar langsam, dass keiner die als Beute... Wenn das wirklich, also welchen, sagen wir mal, evolutionär, welchen Grund hätte es, dass dieses Tier überleben kann und das hat es ja nun mal. Das heißt, es muss einen evolutionären Vorteil geben gegenüber den natürlichen Fressfeinden, wenn die Bewegungen einfach so langsam sind, dass die nicht mehr wahrgenommen sind. Weil, ich weiß jetzt nicht mehr... //Robin: Ich fühle mich gerade (.)// Faultieren verbundener als je zuvor. Ja, weil bestimmte Raubkatze, also sehen ja dann auch, keine Ahnung, schwarz-weiß oder so. Antilopen haben ja auch so ein spezielles Muster oder Zebras haben auch so ein spezielles Muster, weil eben... Genau, schwarz-weiß. Aber weil, ich glaube, Löwen und Tiger, die liegen an Tiger jetzt nicht, aber Löwen, die sehen ja nur schwarz-weiß und in diesem Muster, wenn dann da eben die Grashalme in der Steppe und bla bla bla, //Robin: dann werden die einfach...//
Robin: Die Zebras sind unsichtbar. ...werden die schlechter wahrgenommen. Was wäre, wenn ein Faultier auf dem Rücken von einem Zebra liegt? (.) Wie sieht das dann für den T-Shirt aus? Schwebt das? Schwebt das? Das ist dann ein faulender...
Mats: Eine Detailfrage, auf die ich jetzt nicht vorbereitet war, aber...
Robin: Ein schwebender Teil eines Baumes, weil ich glaube, ob der Faultier ist Teil des Baumes. Holy Shit. Aber dann fängt das Zebra an sich zu bewegen und dann bewegt es das Faultier plötzlich und dann geht der ganze Plan vom Faultier in den Arsch.
Mats: Nee, aber das ist so ein bisschen, als hätte das Zebra einen Buckel. Also ich glaube nicht, dass der Tiger oder Löwe jetzt denkt, oh, ein Faultier auf einem Zebra, sondern denkt, das Zebra hat einen Buckel.
Robin: Ich würde davon ausgehen, wenn ein Faultier auf dem Rücken vom Zebra ist, muss da irgendeine Geschichte hintergehen und dann wahrscheinlich sind die irgendwie Kumpel und das Faultier jetzt nicht auch schwarz-weiß angemalt oder sowas. Weil ansonsten, warum sollte das sonst auf dem Rücken von einem Zebra sein?
Mats: Das ist also jetzt, ja. Also du hast dieses Beispiel gebracht. Ich dachte, du hast jetzt auch gleich einen Hintergrund geschickt.
Robin: Aber ist er... Habt du gerade etabliert? Ich finde, ich finde... Nein, nein, nein, nein.
Mats: Lass das mal. Weil wir, also... Weil ich finde, wir haben die Frage... Ich bin ein bisschen überrascht, ehrlich gesagt. Ein bisschen beeindruckt von uns. //Robin: Ich finde uns gerade jetzt// auch ziemlich sexy. Unfassbar klug. Naja, //Robin: aber das war jetzt wirklich nur... Podcast Deutschlands Welt. (.)// Fast. Nicht schon. Ja, okay. Also erst mal als Grundlevel. Ich fand das... Also wenn ich jetzt auch ohne diese Situation, in der wir jetzt gerade sind, darüber nachdenken würde und mir sagen würde, okay, warum haben die bis heute überlebt? Finde ich diese Argumentation, ey, die sind einfach so langsam, dass sie unsichtbar für ihre oder für die meisten normalen Fressfeine im Baum sind. Frage.
Robin: Warum brauchen Schildkröten dann Panzer? Und warum müssen die sich daran verstecken können?
Mats: Naja, weil so ein Krokodil... Krokodil sind andere Fressfeinde. Also ich glaube, in dem Zusammenhang, ein Faultier hat jetzt ein Krokodil nicht so richtig als Fressfeind. Eine Schildkröte schon. (.) Mal ganz banal gesagt. Also ich glaube, da reden wir ja... (.) Schnecken. Schnecken und Vögel. Also da...
Robin: Gibt es auch Nacktschnecken, ja.
Mats: Also erst mal, davon mal abgesehen, aber ein Vogel ist jetzt für so ein Faultier, glaube ich, jetzt nicht so ein großer Feind. Aber wieso schnappen sich Vögel nicht einfach ein Faultier? Welchen Vogel willst du im Urwald? Ja, weiß ich nicht.
Robin: Ein Faultieradler. Weiß ich doch nicht. Wenn es den geben würde... Warum hat die Evolution dann nicht gesagt, das wird doch voll Sinn ergeben? Warum gebe ich dem... Hat da hier nicht einen Sinn für Vaultiere?
Mats: Na, dann braucht er aber sonst... Also dann muss es... Also rein aus Evolutionssicht, das müssen wir eigentlich Kollegah da haben, weil der könnte das immer so gut erklären.
Robin: Er könnte uns da viele Sachen zu erzählen, ja. Er könnte uns sehr, sehr gute Sachen erklären, warum Fische nicht einfach an Land gehen. Dann wäre das aber ein sehr anderer Podcast. Dann wäre das ein sehr... //Mats: Können wir irgendwo// bei KenFM laufen lassen oder so.
Mats: Dann wäre es nur noch der in Gänsefühnchen klügste Podcast. (.) Anderes Thema. Kommen wir vielleicht irgendwann mal drauf zurück. (..) Also wenn wir jetzt... Sagen wir mal, wir haben einen Fressvogel, einen Raubvogel, (..) der sich darauf spezialisiert hat, Faultiere zu fressen. Und sonst nix. Weil, also Evolution funktioniert ja so, okay, das ist seine Nische. Da funktioniert der. Faultiere kann nur eher sehen und kann nur eher greifen. Deswegen überlebt er, indem er so, ne. (..) dann wäre das natürlich ja fein und entweder würde die Population dieser Raubvögel irgendwann so steigen, dass er irgendwann alle Faultiere weggefressen hat. Weil ein Faultier würde sich nicht wehren oder kann sie nicht wehren. Zumindest in angemessener Zeitspanne. Beziehungsweise würde sich entweder das Faultier dann weiterentwickeln.
Robin: Wo wir das jetzt verfreundet. //Robin: Vielleicht würde es//
Mats: einen Panzer bekommen, einen Faultierpanzer. Oh mein Gott! Und dann könnte es sich wieder gegen diese Greifvögel wehren. Indirekt, also passiv. Oh. Aber ich weiß gerade nicht, wo wir gerade hinwollen.
Robin: Falls die Evolution zuhört, schreib doch mal eine Mail, warum du das nicht gemacht hast. Das würde mich interessieren.
Mats: Genauso kann man argumentieren.
Robin: Was haben wir noch Zeit für eine oder für zwei Fragen?
Mats: Du, wir sind jetzt bei 1.13. Ich glaube, 90 Minuten ist ein schönes Ding. Also wir haben locker noch Zeit für eine. //Robin: Ich würde sowieso sagen,// wir machen die Dinger so lange, wie wir das Gefühl haben, dass es funktioniert.
Robin: Ich habe jetzt sehr viele Fragen einfach mal rausgesucht. Deswegen können wir auch noch drei Stunden hier sitzen. Aber ich glaube, ich würde es mit einer (.) eher philosophischen Grundsatzfrage beenden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir da lange drüber reden. Die jetzt keine konkrete (..) Situation darstellt. //Mats: Ja.// Aber wo einfach, das ist so eine Gewissensfrage. Ich glaube, da kann man Menschen in das eine oder das andere einteilen. (.) Aber ich habe zuerst die Frage bekommen, YouPorn oder Pornhub? (.) Beides. (..)
Mats: Also das Ding ist, (.) und jetzt wäre wahrscheinlich der Punkt, ab dem wir diesen Explicit-Ding bei, oder?
Robin: Muss man das extra reinmachen? Ja, ja, man muss es. Ja, auf jeden Fall.
Mats: Okay, Entschuldigung. War für mich jetzt so nicht klar.
Robin: Dieser Podcast ist erst ab 18. Alle, die unter 18 sind, müssen jetzt bitte gehen oder sich sehr cool fühlen.
Mats: Oder einen Erziehungsberechtigten dabei haben.
Robin: Oder einen Erziehungsberechtigten, genau. //Mats: So, wie awkward das ist.// Liebe Frau Müller, wir wollen Ihren Sohn ein paar Sachen erzählen über Smacks und über YouPorn und Pornhub. Aber wenn Sie in den Browser-Verlauf Ihres Sohnes gucken, hey, das hopfen wir. Ich meine wirklich, google mal Sonic und guck mal, in den Browser-Verlauf alles kommt, Frau Müller. Das ist alles schon verloren. (.)
Mats: Ich habe, also ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber bei mir ist es tatsächlich so, dass ich verschiedene, verschiedene Seiten, du hast diese philosophische Frage gestellt, ich möchte da jetzt ernsthaft darauf antworten.
Robin: Ich wusste nicht, mit welcher Ernsthaftigkeit du an diese gesamten Fragen Es gibt so viele Podcasts,
Mats: wo immer nur Scheiße gelabert wird. Wo sich Leute hinsetzen und dann sagen, haha, Pornhubha, ich gucke keine Pornos an, betretene Schweigen. Nein, natürlich gucken wir Pornos.
Robin: Nenni, das wusste ich ja.
Mats: Ja, so. Und dann wollte ich dir jetzt gerade...
Robin: Von dir weiß ich das, wir wissen das ja voneinander sowieso. Auch welche. Wir drehen auch. Das war zu viel. Schade.
Mats: Das können wir leider nicht mehr rausschmeißen. Also, was ich sagen wollte, ich habe tatsächlich, ich weiß nicht warum, aus, aus, aus, (.) für verschiedene Art von pornografischen Inhalten verschiedene Seiten und es sind tatsächlich nur drei. (..) Spankwire, Pornhub und YouPorn. Und irgendwie habe ich, ich weiß nicht warum, aber für hochqualitative (.) Filmchen, //Robin: gucke ich ernst.// Ich bin gerade so glücklich innerlich über diese Diskussion gerade. Ja, ich kann mich auch mal führen. Ich bin mal gespannt, wo ich mich überall noch rechtfertigen muss. ähm, (..) also für, sagen wir mal, mit Niveau ist falsch, weil ganz ehrlich, was, was... Versuch einen nach Niveau. Ich will was mit Niveau haben. //Robin: Du meinst in HD.//
Robin: Das ist das, was du meinst.
Mats: 4K, Herrgott, ich will die in der Pore sehen. Ähm, //Robin: ne, also für,// sagen wir mal, ähm, die etwas, äh, äh, anspruchsvolleren pornografischen Inhalte ist irgendwie Spankwire bei mir immer noch im Hinterkopf. das war, glaube ich, auch die erste Seite, die ich irgendwie früher mal gefunden habe.
Robin: Ich glaube aber, die hat keine richtige HD-Unterstützung oder man muss nur bezahlen oder so. Nee, nee, nee, nee, nee, das ist alles frei. //Mats: Glaube ich schon.//
Mats: Nee, nee, nee, alles frei und auch... Also du kannst alles angucken,
Robin: aber ich glaube, um auf 27p oder so was zu reifen, musst du bezahlen.
Mats: Herrgott, wir reden hier von, von Pornos, kein Stanley Kubrick-Film. //Robin: Ich weiß, ich bin da... Völlig egal,// ob es HD ist oder nee.
Robin: Da würde ich dir widersprechen.
Robin: Also so lange... Also sobald du nicht mehr zu Hause wohnst und Angst haben musst, dass deine Mutter ins Zimmer kommt, gibt kein Grund mehr, das nicht im Vollscreen zu machen. (.)
Mats: Ich weiß nicht. Das ist ein psychologisches Ding. Es sei denn,
Robin: du tappst zwischen verschiedenen herum. Na,
Mats: dann kannst du ja einfach die anordnen.
Robin: Aber dann kannst du ja nicht im Vollbild machen.
Mats: Na, gut. //Robin: Also das meine ich.// Zwei Bildschirme? (...)
Robin: So weit war ich tatsächlich bisher noch nicht. Aber ich habe auch einen großen Fernseher. Eigentlich könnte man das wunderbar miteinander kombinieren.
Mats: Ich glaube, das ist wieder so ein psychologisches Ding, weil ich habe das Gefühl, wenn es im Fenster läuft, habe ich immer noch die Kontrolle über die Situation. Wenn es Vollbild ist, ist es das fucking Vollbild. Im wahrsten Sinne des Wortes. (..)
Mats: Ich würde den Podcast gerne so nennen. //Robin: Ja.//
Robin: Doch. Fucking Vollbild. (.) Vielleicht heißt die Folge so. Xbox. Fucking Vollbild. (...)
Robin: Es gibt doch die Apps auf Xbox und so. Oder zumindest gibt es doch immer die... //Mats: Fucking Vollbild.// Kann man eigentlich eigene Sprachbefehle einbauen? Noch nicht, nee. Aber das wäre eines der ersten...
Mats: Oder vielleicht ist es doch... Also genau. Also das ist bei mir psychologischer Fokus.
Robin: Ist das dann aus Angst, dass du eine Freundin reinstürzt, dass du eine Kontrolle haben musst?
Mats: Nee. Ja, weiß ich nicht. Also das Ding ist, ich wohne halt im Erdgeschoss und da kann keiner reingucken. Das weiß ich. Sondern es ist eher so ein rein psychologisches Ding. Ich weiß, wenn ich da mal Vollbild mache, bin ich immer total weggeblasen, wenn ich da denke... (.)
Robin: Ja, ich weiß. Was machst du doch mit Absicht? (.)
Mats: Das ist mir tatsächlich beim Sprechen gerade aufgefallen und dachte, jetzt ziehst du es durch. Oh Mann. (.)
Robin: Ja, bist du immer komplett weggeblasen.
Mats: Weil man plötzlich so überfahren wird mit Bildinformationen und wenn du das im Fenster hast, hast du das nicht, weil das ist kleiner und da kriegst du auch nicht jedes Detail vielleicht mit. Da schrumpft das quasi alles. Nein. Also jetzt wirklich ernsthaft. Aber das führt an der Frage vorbei. Ich wollte noch eben dazu führen.
Robin: Ne, noch. Also ich glaube, ich würde diese Frage als Aufhänger für diese Grundsatzdiskussion nehmen, weil wenn man jetzt einfach beantwortet, es gibt sich nicht. Es ist der gleiche. Ende. Punkt. so. Also ich bin jetzt der Aufhänger für diese Grundsatzdiskussion.
Mats: Ne, ne, ja genau. //Robin: Also ich wüsste jetzt bei You...// Ich wollte damit wieder weiter, weil YouPorn ist bei mir zum Beispiel so ein Deutsch-Ding. Also wenn ich deutsche Pornos suche, dann bei YouPorn...
Robin: Ich fasse noch nie auf YouPorn tatsächlich.
Mats: Ne, aber also ich glaube, da ist auch der größte Anteil an deutschen Pornosachen. Also es ist so ein Ding, was in Deutschland total durch die... Spitz durch die Decke geht. Weiß ich. Keiner hat mal was probiert. Und mittendrin ein Minecraft-Let's-Play von Robin Schreier. (..) Und Pornhub ist so ein Ding gewesen, ich hab wirklich, ich hab immer nur diese zwei Seiten vorher angesteuert und irgendwann, da gibt's ja immer auch Werbung unten für Netzwerkseiten, weil die sind alle im selben Netzwerk. Das ist alles derselbe Grundanbieter. Und irgendwann bin ich dann mal auf Pornhub gekommen und das war wieder so ein Ding, wo ich so hatte, ja ganz viele neue Pornos. Also nicht so, dass bei den anderen Seiten //Mats: Pornos ausgegangen sind.//
Robin: Das ist so ein Punkt, an dem du irgendwann rankommst, wenn du auch mal Single bist und wenn du jünger bist sowieso, dass du irgendwann merkst so, ich kenn das alles. oh, ich kenn, oh, du kriegst so zwei, drei, zwei Seiten zurück und merkst dann so, mh, irgendwas, das ist ein bisschen viel. Das ist, wenn du täglich,
Mats: also wenn du irgendwie jeden Tag auf so einer Seite bist, //Robin: dann ist natürlich.//
Robin: Das wird dann, glaube ich, vor allem relevant, wenn du dann eher so in der Pubertät bist. //Mats: Naja, aber was meinst du, wie spektakulär das ist?// Oder einfach einen krasseren Sextreif hast. Das genau. //Robin: Und was meinst du,//
Mats: wie spektakulär das ist und war, wenn du irgendwie zwei Wochen im Urlaub warst und dann kommst du zurück auf diese Seite und dann dann //Robin: zwei Wochen, (.)// oder dann so denkst, oh mein Gott. Wobei ich auch sagen muss, dass ich im, dass so dieser Pornokonsum, dass ich da echt schon meine krassen Grenzen habe und ich auch oft irgendwie denke, Alter, den Scheiß will ich ja auch gar nicht sehen. So, und dass ich da oft das Gefühl habe, die Filter, also die sind ja schon so, die bieten dir auch das an, was du dann irgendwie öfter geguckt hast, aber da auch dann immer so viel Kram angeboten wird und auch allein zu wissen, dass es, egal was ich jetzt wahrscheinlich eingebe, es irgendwas geben wird, egal wie absurd und abartig das mir gerade vorkommt, das ist immer was, ich hab immer ein bisschen. //Robin: Naja,//
Robin: also bei diesen Seiten ist das ja eigentlich, da ist so das krass absurde ja glaube ich schon nicht.
Mats: Ja, okay, also jetzt irgendwie so ein Snuff-Scheiß oder sowas, das ist gar das.
Robin: Okay, das ist natürlich das Absurdeste aller Absurden so, aber ich meine jetzt auch einfach Sachen, die so krass richtig übel, heftig, extrem am Mainstream vorbeigehen, gibt's ja glaube ich schon bei Pornhub
Mats: und Red Bull. Nicht mehr, da musst du wahrscheinlich dann tiefer gehen. (.) Tief. Aber ansonsten, genau, also das sind so, Pornhub war einfach eher so dieses Ding, wo es einfach neu war, wo irgendwie Sachen da waren, wo man gesagt hat, das ist einfach eine andere Umgebung und sieht ein bisschen anders aus, aber gehört halt alles zum selben Netzwerk. Ich finde aber tatsächlich so diese, weil's ja Wahnsinn ist, wie viel es gibt.
Robin: Ich glaub ich wäre als 14-Jähriger so völlig überfordert von allem, wenn ich diese Sachen gehabt hätte. Ich hatte damals irgendwann mit 15 oder 16 vielleicht ein bisschen jünger, ich weiß nicht mehr genau, gab es myfreepayside.com. (.) Wie kommt man denn auf so eine Seite? Ich hab keine Ahnung, aber da konntest du dich anmelden und musstest tatsächlich nichts bezahlen und auch nichts dran schreiben. Aber anmelden hätte ich schon Angst. Ich weiß, aber das war so eine Collection-Seite von verschiedenen Anbietern und irgendwie und da musstest du tatsächlich nichts bezahlen und auch sonst nichts angeben und da konntest du die Sachen dann halt runterladen, weil natürlich Streamen war schwierig teilweise. //Mats: Damals war,// ah okay, ja. Deswegen gab's dann da Sachen zum Runterladen und das war halt das Krasseste aller Zeiten. Du musstest halt zwei Wochen im Voraus planen, weil du es ja erstmal runterladen musstest und so. Über Nacht heimlich. Nein, nein, das ist nur ein Spiel, Mama. Wenn ich mir halt vorstelle, als 15-Jähriger Zugriff auf das alles zu haben, ich glaub, das wird mich so überfordern.
Mats: Aber dann machst du ein Thema auf, weil, weißt du, ich bin dann von der Zeit groß geworden, wo ich mir wirklich noch Pornos aus der Videothek ausgeliehen hab und das war wahnsinnig unangenehm. (..) So eine Kleinstadt und dann hatten wir so eine gammelige Bibliothek in der Bibliothek, haben die sowas? Nee, haben sie nicht. Ich weiß, also wir beide kennen jemanden, der das wüsste. Wir müssten mal sie immer fragen. Also bei Zeitschriften und sowas, glaube ich, nee, auch nicht. Auf jeden Fall in der Videothek und das war so eine super kleine, gammelige Videothek, wirklich so billig, wie man sich das vorstellt und da war auch immer so eine... Also es war kein, es war ja nicht explizit nur Pornos? Nein, nein, nein, nein, das war irgendwie alles, aber die haben natürlich dann hinten noch ihre Pornoecke gehabt und das war aber so wirklich, keine Ahnung, wie viel Quadratmeter das war. Aber ihr müsst euch halt so eine Kleinstadt, 5.000, 6.000, 7.000 Einwohner vorstellen. So was hattet ihr? Und dann genau, war Videothek schon irgendwie was Besonderes und da, dann war das so eine (.) 50- oder 60-Jährige, die da gearbeitet hat und dann bist du... Die kennt man dann doch auch aus in so einer kleinen Stadt. Nee, so schlimm war es dann doch heutzutage nicht. Also es war jetzt nicht Frau Müller, die um die Ecke gewohnt hat oder so, so schlimm war es dann nicht. (......) die Kärtchen, also es war nicht so, dass man mit dem Cover dann da hingegangen ist, also das Cover rausgenommen ist und dann zur Tee gegangen ist, sondern man hat sich so Kärtchen rausgezogen, wie es heute glaube ich auch immer noch so ist und hat die dann da hingelegt und man hat sich dann immer die ausgesucht, die die normalsten Namen hatten. Also jetzt nicht so, weißt du, so Porno-Pingpong-mäßig irgendwie der Penisschrauber landet mal wieder oder sowas, //Robin: sondern...//
Robin: Omas auf dem Müllhalde. //Mats: Ja, genau. (.)//
Mats: Nicht solche, sondern keine Ahnung. (.) Also die scharfe Sabine auf Abenteuer, sowas.
Robin: Die scharfe Sabine auf Abenteuer.
Mats: Aber was natürlich völlig, also ohne Erfolg, also vor der Reihe zum Scheiterverurteil tatsächlich, weil die natürlich dann immer die Karte genommen hat und dann diese DVDs rausgesucht hat und da war auf dem DVD-Kammer natürlich immer ganz klar ersichtlich, was das ist und das war immer so ein ganz, also ich hab das nicht oft gemacht, drei oder vier Mal oder sowas.
Robin: Wie alt warst du da? (.)
Mats: Oh Gott, das weiß ich nicht mehr.
Robin: Ich muss ja, ich glaube ich muss volljährig gewesen sein ja schon. Gerade mit 18 hätte ich niemals, das hätte ich niemals machen können. Naja, aber du hattest kein,
Mats: also weißt du, weil dieses Ding, dass man irgendwie unter Freunden so diese Porno-Rohlinge, wo so Sachen draufgebrannt war, ausgetauscht hätte, das war irgendwie bei uns nicht so, also im Freundeskreis, da war nie so dieses, (.) auch irgendwie sich über geile Pornos unterhalten war irgendwie nie.
Robin: Ja ne, das finde ich auch,
Mats: das gab's nicht. (.) Und deswegen war auch nie so,
Robin: über Pornos unterhalten generell würde ich nie machen. Nochmal? Ich sag über Pornos generell unterhalten würde ich nie machen.
Mats: ist total absurd, ich weiß, aber wir sind heutzutage gerade an so einem Punkt, hallo, ich bin über 30, also wenn ich jetzt nicht anfange über Pornos zu reden, mach mir das. (.)
Robin: In 10 Jahren ist es wieder peinlich. (.) Jetzt du bist gerade noch in der Situation, wo du es machen kannst. Ja, stimmt. (.) Oh Gott.
Mats: Lieber Sohnemann, wenn du das in der Zukunft oder liebe Tochter irgendwann mal in der Zukunft hörst, (.) der Papa wusste noch nichts von irgendwas. Ach ja. Also naja, auf jeden Fall war das noch eine Zeit, wo man mit Pornos irgendwie anders umgegangen ist und dieses sich Pornos gegenseitig irgendwie zuschieben, das gab's irgendwie nicht so richtig. (.) Und dann, also das war ja, heutzutage, wenn ich mir das vorstelle, ich wäre auch heutzutage aufgewachsen und das ist ja kein Aufwand bei Google irgendwas einzugeben und du hast alles. Ich glaube, ich war völlig überfordert. Kann ich bestätigen. Ja, stimmt, weil du, das muss man ja dazu sagen, wer das nicht weiß, Robin ist, wie viel jünger bist du? Fünf, sechs?
Robin: Ich bin 24 Jahre alt. Ich bin sechs Jahre jünger als du.
Mats: Fast sieben Jahre jünger.
Robin: Also ich werde dieses Jahr 25. Okay,
Mats: also ungefähr die fünf Jahre, aber das sind die fünf Jahre, weil ich ja wirklich auch mit diesem, das Internet kommt hoch, aufgewachsen bin. Ich weiß halt nicht.
Robin: Mir auch noch, also als ich so 14, 15, 16 wurde, war es so Alltag. Aber ich bin tatsächlich auch noch aufgewachsen, also in meiner Kindheit kam das so nach und nach, aber war noch nie im Bewusstsein.
Mats: Du bist ja auch auf dem Land groß geworden, da war das ja immer noch mal was anderes. (..)
Robin: Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie wir dann einmal, wie wir Internet bekommen haben und wie das dann ganz langsam war und das hat dann wirklich bis, also ich hab dann so mit 14, 13, ging es dann so los, dass es wirklich zur Selbstverständlichkeit wurde. //Mats: Ja, genau. (..)// Aber bis dann Pornos so alltäglich waren wie YouTube hat es dann doch noch ein bisschen gedauert.
Mats: Das ist so witzig irgendwie, weil es ja einfach so eine krasse Sub-Ebene des Internets ist. Also wir wissen alle, dass das Internet zu, keine Ahnung, 80 Prozent letztendlich doch aus Pornografie besteht, aber es wird immer so getan, als wäre dem nicht so. Das Letzte, was ich gerade mitgekriegt habe, was ganz interessant war, da bin ich auf Weiß oder was, da ging es um eine, (.) wie hieß die denn, weiß ich nicht mehr, aber die hat diese Verkaufsvideos von Bibi und Blablabla quasi nachgestellt. //Robin: Ja, stimmt.// Gleich hat die aber im Porno gedreht. Ich weiß nicht, Luna Love oder so. //Robin: Ich hab ich irgendwie,//
Robin: boah, über irgendeine andere, also ich hab's nicht über Weiß gesehen, aber ich hab auch über sie irgendwo irgendwas gesehen. Genau. Ich hatte das mal der Böbermann in seiner Sendung.
Mats: Das kann sein. Es gibt gerade ja auch wieder, glaube ich, Skandal will ich es noch nicht nennen, weil es ist YouTube, aber wieder Zeichen, wo YouTube qualitativ gerade steht, dass diese eine Porno-Darstellerin, das ist auch die, die du schon mal verlinkst. //Robin: Katja?// Diese Katja, die macht doch wirklich Porno. Nein, die macht,
Mats: Die hat gerade im YouTube-Video gemacht, ey krass, du sahen meine Titten mit zwölf aus. //Robin: Ja, na klar.// Und das war jetzt wirklich der Titel. Und ich meine die, die macht auch Pornos tatsächlich. Also ich,
Robin: das würde total gegen das ganze Prinzip des YouTube-Kanals gehen. Das kann natürlich sein, dass ich einfach nicht weiß, aber dieser ganze YouTube-Kanal geht ja darum, dass es der endlose Tease ist. Dass jede Überschrift und jedes Teaser, der sagt, jetzt kannst du vielleicht meine, willst du mit mir schlafen? Na, hier meine Brüste. Aber du siehst nie etwas weiter.
Mats: Ja, aber du weißt doch ganz genau, was der Pubertäre 13, 14, 15 Jahre gemacht, nachdem er so ein YouTube-Video gesehen hat. //Robin: Natürlich,//
Robin: aber deswegen würde es mich jetzt so wundern, wenn...
Mats: Und deswegen würde es mich nicht wundern, wenn sie nicht auch noch einen Porno-Kanal hat, weil was meinst du, wie der abgeht? Dann ist YouTube einfach ein wahnsinniger Fliegenfänger und die hat, glaube ich, irgendwas mit Unge gemacht, oder sowas? (.)
Robin: Nee, das glaube ich nicht.
Mats: Doch, doch. Ich meine, Unge und die sind beide mal zusammen in einem Video aufgetaucht. Aber lass uns nicht über YouTube reden, da kommen wir ja sowieso. Wird bestimmt früher oder später auch noch passieren.
Robin: Ich würde jetzt nur nichts definitiv sagen, weil ich mich dafür zu wirklich auskenne. Ich kenne ihr Fahrclaw-Video und noch ein, zwei andere Videos, die ich ganz lustig fand.
Mats: Kann tatsächlich auch sein, dass ich da jetzt... Aber es war... Ich habe das irgendwo aufgeschnappt und dachte so, ja klar, das ergibt total Sinn. Okay. Aber ich wollte nur sagen, dass diese... Gerade mit diesem Beispiel, dass die Bibi quasi imitiert hat und dadurch Aufmerksamkeit generiert hat. Ich fand es irgendwie ganz angenehm, dass da ganz normal drüber gesprochen wurde, dass die halt eigentlich eine total naheliegende Porno-Idee hatte, nämlich sich irgendwie Mascara ins Gesicht zu schmieren und gleichzeitig durchnehmen zu lassen und dass das natürlich irgendwie... Ja, ich sage das mal wie...
Robin: Aber nie gehört dieses Prinzip.
Mats: Ja, aber das funktioniert und das fand ich irgendwie faszinierend, oder was heißt faszinierend, aber das war für mich zumindest neu, dass dann einfach über Pornografie einfach mal so ganz normal und ganz normal gesprochen wurde, weil das dann in meinem Internetkonsum oder auf den Seiten, wo ich normalerweise bin, irgendwie wenig passiert oder bis gar nicht thematisiert wird. Das war irgendwie ganz erfrischend, das dann einfach zu sehen, weil sie auch gekündigt wurde von ihrem Vermieter, weil sich Leute im Haus beschwert hatten und anstatt dann direkt zu ihr zu gehen, haben sie einen Vermieter informiert und der wollte sie dann sofort rausschmeißen oder hat sie sofort rausgeschmissen und ist rechtlich aber auch nicht so sauber gewesen, was auch wieder interessant war, weil irgendwie... Hier wohnt Bibi im... Ja, das schmeißt sie raus. Das wird's gewesen sein. (.) Also ja, das ist irgendwie... Dadurch, dass es so leicht verfügbar ist, auch natürlich seinen richtigen und angemessenen Platz irgendwie auch so in der Gesellschaft irgendwie mal bekommt, dass es nicht immer so verpönt und so, oh, es gibt einen Pornograf. Es verrot die Jugend. Ja, genau. Ich finde, das ist auch eine Sache, wo ich mir auch schon ein paar Mal Gedanken drüber gemacht habe. Wie ist das in... Keine Ahnung, wenn ich Kinder kriege in fünf, sechs, sieben, acht Jahren oder sowas, (.) würde ich gerne mal mit Tobi drüber sprechen, ob der sich über sowas Gedanken macht, wenn dann irgendwie... Weil es völlig normal ist, dass dann irgendwie die Kinder sofort ein Smartphone kriegen und das kennst du ja auch noch sicherlich, dass ein Handy früher einfach mal kein Smartphone war,
Robin: sondern konntest du telefonieren und SMS schreiben. Ich glaube, ich hatte mein erstes Smartphone mit 17 oder so.
Mats: Genau, und das war auch noch... War das schon die Zeit, wo du auch ins Internet gehen konntest? //Robin: Ja, na klar. (.)//
Robin: Also, naja, ja doch, also mein erstes Smartphone, mit dem kommen wir dann auch ins Internet. Aber ich habe halt länger, ich habe halt ziemlich lange gebraucht, bis ich mir eins geholt habe. Bis du eins hattest dann, okay. Das war halt so, als ich... Ne, 17 ist schon zu jung, glaube ich. Es war ja so 18, 19. Also, es war, glaube ich, so 2008, (..) 19, ne, 8 ungefähr, 2007, 2008 ungefähr.
Mats: Weil ich weiß noch, dass ich mir mein erstes Nokia nur kaufen durfte, weil mein Vater dabei war und das so beschrieben hat. Das heißt, es muss vor 16 gewesen sein. //Robin: Also,//
Robin: du meinst ja die ganz alten Nokia. Die ganz alten, die auch noch, genau, wo noch Snakes drauf waren. 3310 und so. Genau,
Mats: ich glaube, das waren das.
Robin: 3310 und 3210 hatte jeder, eins von beiden. War das das Silberne? (....)
Mats: was ich heute nicht mehr kann, was erstaunlich ist. Aber ansonsten, SMS schreiben und telefonieren und das war's und so. Und das heißt, ich bin so rangewachsen an die Möglichkeiten. Nächstes Handy war dann so ein bisschen Touch, aber konnte Internet auch nur so halb. Und dann habe ich...
Robin: Ich weiß noch, wie Klapphandys das coolste waren, was du je gesagt hast. Die habe ich übersprungen, die habe ich nie gekriegt. Die habe ich auch nie gehabt, aber ich habe immer gesagt, es kann nie, Telefone können nie cooler werden als da.
Mats: Ja, wie absurd. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es immer noch weitergeht. Weil so coole aufklappen, (....) Internet und damit eben auch Pornografie, damals einfach nicht... Die gab's nicht. Und da war halt eben dieser Anfang, als das Internet dann groß geworden ist, hatte man das irgendwie... Da waren auch noch so die Fotos. Gab's auch noch. Ich guck mir heute doch keine Pornofotos mehr an. Stimmt.
Robin: Ja, das war damals auch noch ein Thema.
Mats: Genau, dass du da Fotos runtergeladen hast. Und Zeitschriften, glaube ich, auch noch eine andere Sache. Ich will gar nicht wissen, wie so die Zeitungsbranche eingebrochen ist mit dem Internetporno. //Robin: Deswegen,//
Robin: Playboy macht jetzt ja ganz viel. Es gibt den Gaming-Menschen //Mats: von Playboy auch.//
Mats: Ja, genau. Die wollen ja auch... Ich glaube, in Amerika gibt's den Playboy jetzt ohne Nacktfotos. Die wollen nur noch... //Robin: Stimmt.// Ich hab auch schon verschiedene... Also mir ist das schon
Robin: mehrere Mal passiert, dass mir irgendwo ein Erziegel verlinkt wurde und es war dann ein Erziegel auf Playboy halt. Aber es war einfach ein mega gut... Der auf Weiß oder sowas hätte stehen können. Finde ich ganz interessant, dass er immer noch versucht, diese Marke damit weiter... Naja, //Mats: es hat ja sicherlich auch noch (..)//
Mats: seine Reichweite, sage ich mal. Aber das Pornografie eben mit Zeitungen und so weiter, das ist halt nicht mehr. Und ich glaube, wenn ich dann Kinder habe und die wollen dann ein Smartphone haben und ich gleichzeitig weiß, Alter, damit hast du Zugriff auf alles im Internet und wenn du da nicht... Aber Internet werden sie ja auch vorher schon. Ja, klar, aber sag mal dieses... Du hast es überall und kontrolliert. Also weil wenn du irgendwie da hast du zu Hause einen PC stehen und da ist Internet drauf und da kannst du natürlich dann auch Jugendschutz und so weiter, da hast du ja mehr Kontrolle drüber. Naja,
Robin: also wir müssen ja sagen, wenn wir jetzt wirklich von fünf, sechs, sieben Jahren in der Zukunft sprechen, dann ist das ja gar nicht abzusehen, was da ist.
Mats: Das kommt noch dazu, aber ich mache mir einfach Gedanken. Ich meine, das ist, glaube ich, einfach so eine Sache, wenn dann der Fall jetzt wirklich schon so da wäre, dann gibt es da ja immer Mittel. Also indem man einfach früh drüber redet und kommuniziert und nicht irgendwie zum Tabu macht, ist das schon wieder was anderes. Aber weil das muss man ja auch mal sagen, kurz angegriffen, das ist, wenn du irgendeinen Scheiß googelst, einfach nur aus... Also das beste Beispiel ist, glaube ich, dieses Two Cup... Nee, One Cup, Two Girls. Two Girls, One Cup? Das war damals, als ich... Ich habe das nie gesehen tatsächlich, aber ich habe Geschichten gehört, wie Leute unvorbereitet sich das angeguckt haben und die haben... Also ein Schaden fürs Leben ist jetzt übertrieben, aber das hat die schon beeindruckt. Ja, ja. (.) Und wenn ich mir jetzt vorstelle, da gibt es ja noch ganz andere Geschichten im Internet, die man einfach auch nicht sehen will. Ja. Das ist schon nicht einfach. Ja. Aber... Also weiß ich nicht, wie da deine Erfahrungen sind, aber ich habe immer... Es gibt so seit...
Robin: Es passt schon immer ein bisschen auf. Wie Live-League, aber das ist dann wieder eine ganz andere Geschichte. Wie hieß das? (.) Lemonparty.org gab es früher? Ich kann mich von früher nur an Rotten.com erinnern. Rotten.com, genau.
Mats: Das macht das aber nicht.
Robin: Aber das war... Das ist gar nicht für Pornos gewesen. //Mats: Nee, das ist...// Das ist ein bisschen was anderes. Macht die Hose wieder zu. (.)
Mats: Boah, das ist... Wenn euch eure Mutter erwischt, wie auf dieser Seite mit einer Hose... //Robin: Mit offener Hose vor Rotten,// das ist... Das könnte schwierig zu erklären werden. //Robin: Das kriegst du nicht mehr erklärt.//
Robin: War auch bei mir eine riesige Geschichte. Für zwei Jahre habe ich das nicht mehr losgeworden.
Mats: Ja. So, guck. Da, äh... Wow. (.) Äh... Ich habe die Frage beantwortet. Jetzt bist du dran übrigens. Wir haben auch die ganze Zeit diskutiert. Nein, du hast diese Frage, Pornhub oder YouPorn, hast du nicht beantwortet.
Robin: Du auch nicht. Ja, sicher. Ich habe gesagt,
Mats: ich habe für meine drei Seiten...
Robin: Aber das sind doch die drei Seiten, die ich kenne tatsächlich.
Mats: Ja, aber... Also, die Frage ist YouPorn oder Pornhub, würde ich jetzt gerade sagen Pornhub.
Robin: Also, ich weiß tatsächlich... Ist das nicht alles ein Netzwerk? Ja, ja, habe ich gesagt. Gehört alles zu einem großen Netzwerk. Warum müssen die Kohle machen? Machen die Kohle? Machen die... Wahnsinnig. (..)
Mats: Also, Wahnsinn, ich weiß nicht, aber die werden sicherlich Kohle machen. Das lohnt sich. (.)
Robin: Ich glaube, aus Erfahrungswerten ist das einfach Pornhub, weil ich... Weil da es gibt... Ist das nicht bei Pornhub, wo es Pornhub Select gibt, wo nur HD-Videos gibt? Ich glaube schon. Das könnte auch...
Mats: Mir sind HD-Videos so egal.
Robin: Ich glaube, es gibt Pornhub Select, dass dann ausschließlich HD-Videos sind. Äh... Und dafür würde mein... Dafür würde ich votieren, wenn ich sagen müsste, nur noch eines von diesen dreien, dann wäre das mein...
Mats: Plus, Pornhub hat einen Virtual Reality-Bereich jetzt.
Robin: Ja, dann ist das das. Sehen. Den kann man auch jetzt schon benutzen. Dann kannst du halt mit der Maus ruckucken, was aber nicht so ganz gut funktioniert. Ja, ja.
Mats: Da kann ich an der Geschichte... An der Geschichte... An dieser Stelle kleine Geschichte-Anekdote anschmeißen. Als ich in Hongkong war... Ich war vor zwei Wochen, drei Wochen in Hongkong für Bose Park und hab für Virtual Reality da ein paar Meetings gehabt. Da hat Leute getroffen. Hab da unter anderem jemanden getroffen, der Linsen herstellt. Das ist eine der weltweit Firmen. Firmen ist halt so ein krasser Typ, der einfach wahnsinnig in der Materie drin ist, der einfach Linsen baut. Der entwickelt Linsen und Kamerasysteme und baut das zusammen und arbeitet gerade mit Sony und bla bla. Also ist ein... Also wirklich Weltmarktführer. Den haben wir getroffen und der hat uns ein paar Sachen gezeigt. Also hier surfen, dann irgendwas mit... Keine Ahnung, Radfahren und irgendwie so. Und dann sagt er... Und jetzt nochmal wegen der Stitching-Kanten. Also Stitching-Kanten sind quasi die Übergänge, weil man 360-Grad-Videos ja mit mehreren Kameras aufnimmt. Man muss quasi dann die Bilder zusammensetzen. Und an den Übergängen zwischen zwei Kameras, da können Stitching-Kanten entstehen.
Robin: Also wo man dann irgendwie sieht, da ist das irgendwie komisch versetzt. Quasi die Naht von da, wo zusammengepägt wurde. Genau, genau.
Mats: Also da ist nicht der Übergang fließend. Und der sagt, mit dem neuen System, was wir uns da auch organisiert haben, sagt er, da gibt es diese Kanten nicht mehr. Und ich zeige euch jetzt ein Beispiel. Da war er gerade in Japan und haut einfach so ein Porno an. (.) Wirklich so. Und geht dann mal so drei Minuten in den Porno rein, wo wirklich irgendwie zwei Frauen rummachen und irgendwie so ein Typ, der dann so liegt und du bist aus der Perspektive dieses Typen. (.) Und so. Und dann wirklich auf so einem riesen Bildschirm haut er das Ding einfach an und völlig ohne, also wirklich überhaupt nicht auf den Inhalt eingehen. So hat er nur gezeigt, so hier, da ist die Stitching-Kanne. Siehst du nicht? Weil diese Stitching-Kanne nicht da sind. Da ist die Technik total gelockt. Und wir saßen da in diesem kleinen Kabuff irgendwo in Hongkong auf diesem riesen Bildschirm, wo gerade dieser Porno im VR läuft. Und waren so, okay, ja, das ist auch interessant. Ja. (.) So war meine große Erfahrung mit Virtual Reality-Porn. Aber auch da, ich bin auf diese Virtual Reality (.) piept. Ja, er hat einen neuen Take gemacht. Ah, verstehe. Alles gut. Wir waren gerade wieder Technik irritiert. Läuft aber alles immer noch. Ich wollte nur sagen, dass ich auch bei dieser Virtual Reality-Porn-Sache bei Pornhub nur drauf gekommen bin, weil irgendwo anders Artikel waren, die gesagt haben, ey, guck mal, wie groß Virtual Reality wird. Es gibt jetzt bei Pornhub einen eigenen Bereich dafür. Auch wieder ein Beispiel für,
Robin: wo es kommt. Wo du gerade Bilder erwähnst. Also das fällt mir gerade ein. Das ist jetzt für mich persönlich nicht so ganz, weil ich bin dann auch eher so, das ist halt, ich brauch dann schon, man braucht dann schon das Wissen, dass das echt ist. Aber durch Source... Echt? Ja, denn durch Source Filmmaker, durch den Source Filmmaker geht dieses Porno von Videospielcharakteren gerade übelst durch die Decke. Da gab es auch einen Kotaku-Artikel. Kennst du den Source Filmmaker? Da kannst du ja, da machst du diese ganzen Team Fortress Fanfilme und sowas, werden alle Source Filmmaker gemacht. Und von so ziemlich jedem (.) weiblichen Spielecharakter, der ein bisschen sexy ist, in jedem Videospiel gibt es ein nacktes Source-Model. Und es gibt halt die krassesten Hardcore-Pornos, was wir so ziemlich jedem, also aus Bioshock zum Beispiel, gibt es die krassesten Hardcore-Pornos mit jedem möglichen Charakter. Da gab es halt auf Kotaku //Mats: einen sehr ausführlichen Artikel dazu.//
Mats: Die Geschichte kenne ich, (..) wer war denn das? War es Levine? Wir hatten da, irgendwie hat sich da...
Robin: Ken Levine, genau. Ken Levine hat sich gesagt,
Mats: ey, bitte hört auf Bioshock Infinite irgendwie Pornos zu machen, weil ey, diese Geschichte... Und weil es da natürlich so ist,
Robin: das zu animieren, ist natürlich nochmal eine ganz andere Hausnummer. Deswegen gibt es da halt viele Bilder, die dann einfach gebaut werden. Und das war es dann früher. Oder das war es dann für viele auch. Und vielleicht kommen da dann die Renaissance der Bilder. Jetzt.
Mats: Okay. Ja, ihr habt es zuerst gehört bei uns. Ja. (.)
Robin: Ich glaube, das war es. Ich glaube, das war es. Ich glaube, das war ein wunderbares Ende für einen sehr... Ich möchte sagen, also wenn dieses Konzept
Mats: gerade bewiesen hat, dass es wirklich nicht nur vielseitig ist,
Robin: sondern auch viel hergibt. Vielseitig war das Wort, was ich gesucht habe.
Mats: Dann war es diese erste Folge zu die Ratsherren. Ich bin ein bisschen beeindruckt.
Robin: Also ich finde es sehr schön, sehr angenehm. Wenn ihr jetzt auch eigene Fragen stellen wollt. Wie gesagt, es können eigene Erfahrungen sein, es können aber auch allgemeine Fragen sein. Ich glaube, das war ein ganz guter Schnittpunkt der Fragen, die wir hatten. Wie viele hatten wir? Drei oder vier? Vier waren das jetzt. Also wenn ihr irgendwelche Fragen habt, dann wie gesagt, könnt ihr die über Twitter an (.) die Ratsherren stellen. Ihr könnt die über Ask.fm, wie ist die genaue Adresse stellen? (.) Ask.fm
Robin: Und ihr könnt die an die Ratsherren at gmail.com schicken. Die werden wir dann alle gelesen und wir gucken dann am nächsten Mal, wird dann wahrscheinlich Mats sich eine kleine Anzahl raussuchen, sodass ich die dann diesmal nicht kenne. Und das wechseln wir dann hin und her, sodass sich das dann immer ein bisschen abtauscht.
Mats: Man kann vielleicht auch noch sagen, dass wir gerade planen, das Ding wöchendicht zu machen. wahrscheinlich immer so am Sonntag, also beziehungsweise dann die Folge am Sonntag veröffentlichen. (.) Mal gucken, ob das praktikabel ist, aber ich habe gerade vom Gefühl her erstmal eine gute Grundlage. //Robin: Wir haben natürlich//
Robin: auch unsere Jobs nebenbei und das ist halt so ein Nebenbei-Ding, das heißt, wenn es irgendwann, also ist das keine Garantie, wir können das nicht garantieren, wir müssen dann gucken, wie das funktioniert und wie das läuft, aber das ist gerade der Plan, wenn es dann irgendwann doch nur jährlich wird, dann ist es halt so. Ja, wenn keine Fragen kommen,
Mats: können wir auch nichts machen.
Robin: Ja, heute ist gerade keiner, schade, //Mats: so gelaufen. (....)// Vielen, vielen Dank fürs Zuhören, es hat mir ganz viel Spaß gemacht, Herr Leubner. Falls euch übrigens wundert, warum wir uns so unglaublich gut anhören, wir sitzen gerade in den Büroräumen des Bose-Parks, der Firma, in der der Mats angestellt ist. Richtig, wo wir ja auch die Supercrossburg produzieren. Genau, und deswegen kenne ich das so wahnsinnig gut an, ist wahrscheinlich gerade total scheiße, weil jetzt mein Hooked FM-Podcast sich im Vergleich noch blöder anhört, aber es ist eine andere Geschichte.
Mats: Kann durchaus auch mal sein, dass wir das bei Hooked aufnehmen, //Robin: also nur,// falls jetzt dann fahren kommen, warum klicken das jetzt so anders, müssen wir dann garantiert sowieso immer nochmal extra sagen, aber der Plan ist gerade, ich glaube erstmal, dass wir es hier machen, ist eigentlich ganz entspannt. So, ich muss schön,
Robin: ich muss wegen dieser Pornodiskussion //Mats: ganz schnell auf Toilette. (.)//
Mats: Sehr schön, bis nächste Woche dann, wir hören uns bald wieder, tschüttel, tschüß.